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Sa, 16:05 Uhr
15.07.2017
Der ADAC empfiehlt

Top vorbereitet in den Sommerurlaub

Ab diesem Wochenende rollt die Sommerreisewelle mit dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen so richtig. Wer also jetzt oder in den nächsten Wochen in den Urlaub aufbricht, sollte sich nicht nur über die Stausituation auf den Autobahnen informieren...

Top vorbereitet in den Sommerurlaub (Foto: Skitterphoto/pixabay.com)

Auto vor der großen Fahrt richtig durchchecken:
Reifendruck überprüfen und der Beladung anpassen, Ölstand checken und Kühlwasser nachfüllen. Bei einem modernen Dieselfahrzeug gilt es, genügend AdBlue auf die Reise mitzunehmen.

In der Werkstatt sind ein Lichttest und die Prüfung der Batterie sinnvoll. Bei langen Strecken sollten auch Klimaanlage, Bremsen und Wischerblätter gecheckt und das Scheibenwaschwasser aufgefüllt werden.

Zeitig vor dem Urlaub sollte überprüft werden, ob Ausweis und Reisepass für alle Mitreisenden vorhanden und noch gültig sind und ob ein Visum benötigt wird. Die Reiseapotheke sollte mit Mitteln und Medikamenten gegen Schmerzen, Insektenstiche, Zeckenstiche, Infektionen, Reisekrankheit, Durchfall, Erkältungskrankheiten, Schnupfen, Erbrechen, Verstopfung und weitere Verletzungen bestückt sein.

Bei der Sicherung des Gepäcks ist folgendes zu beachten:
  • Schwere Gegenstände und Koffer nach unten und möglichst direkt an die Rücksitzlehne, nur leichte Gegenstände nach oben legen.
  • Wer höher stapelt sollte ein stabiles Laderaumgitter oder Netz anbringen.
  • Ladung eventuell mit einer Decke abdecken und mit Zurrgurten sichern.
  • Sportgeräte auf entsprechende Trägersysteme oder in eine Dachbox.
  • Rücksitzlehne nicht umklappen, da sie als schützende Trennwand dient. Wenn dort niemand sitzt, die Gurte diagonal darüber verschließen, so wird die Rückenlehne zusätzlich gestützt.
  • Gegenstände auf der Rückbank mit den Fahrzeuggurten befestigen.
  • Besonders schwere Gegenstände sind gut im Fußraum der zweiten Sitzreihe untergebracht.

Fahrten mit Kindern gut vorbereiten

Gut gestärkt mit einer leichten Mahlzeit ist die Stimmung meist von Anfang an besser. Für unterwegs eignet sich am besten Obst in jeglicher Form. Zum Trinken gibt man den kleinen Urlaubern am besten Wasser, warmen oder kalten Tee und Saftschorlen (keine Heißgetränke für Kinder). Bei kleinen Kindern besteht Verschluckungsgefahr: Trinken und Essen daher besser bei einem Halt. Der ADAC empfiehlt, eine extra Ration an Verpflegung für mögliche längere Staus einzupacken. Für den Staufall sollte man genügend altersgerechte Spielsachen mit ins Auto nehmen, mit denen sich die Kinder ablenken lassen (Kartenspiele, Hörbücher oder Ratespiele). Wichtig: genügend Pausen einplanen, über die Mittagszeit auch länger rasten. Wenn genug Platz im Fahrzeug ist, kann ein Erwachsener sich nach hinten setzen, um sich besser um die Kleinen kümmern zu können.

Schon bei der Planung der Ferien sollte man sich nicht nur über schöne Strände oder kulturelle Highlights, sondern auch über die Verkehrsbestimmungen im Urlaubsland informieren. Welche Tempolimits gelten, wie viele Warnwesten müssen ins Auto, gilt eine Lichtpflicht am Tag? Wer diese oder andere Fragen auf der Homepage des ADAC (www.adac.de) oder durch seine mobilen Services im Vorfeld klärt, braucht nach dem Urlaub die im Ausland oft sehr teuren Knöllchen oder Bußgelder nicht fürchten. Darüber hinaus bietet der Club eine Übersicht über die aktuellen Spritpreise im Urlaubsland beziehungsweise auf der Reiseroute.
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