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Do, 19:50 Uhr
22.06.2017
Trockene Nase:

Von der Ursache bis zur Pflege

Den ganzen Tag ist unsere Nase im Einsatz, sie befördert frische Luft in unsere Lungen und ist erste Barriere für Krankheitserreger. Doch nicht immer läuft alles rund – ist die Nase zu trocken, kann dies nicht nur die Funktion der Nase beeinträchtigen, sondern auch zu lästigen Beschwerden führen. Ein Problem, dem Sie sich mit einigen Tipps annehmen und auch vorbeugen können...

Hausmittel gegen trockene Nasen (Foto: PDP/pixabay.com)

Sommer wie Winter, eine trockene Nase kann zu jeder Jahreszeit auftreten. Die Ursachen für das Austrockenen der Nasenschleimhäute können zwar durchaus wetterbedingt auftreten, müssen aber nicht. Auch andere Faktoren sind häufig Ursache einer trockenen Nase:
  • trockene Raumluft durch Klimaanlagen
  • Heizungsluft
  • Rauch, Abgase und Feinstaub
  • Wind
  • Kälte
  • abschwellendes Nasenspray
Kommt es zu einer trockenen Nase, produziert die Nasenschleimhaut nicht mehr ausreichend Flüssigkeit und das feuchte Milieu in der Nase lässt nach. In der Folge verändert sich der Nasenschleim: Die Konsistenz wird immer zäher und zäher, bis er seiner Abwehrfunktion nicht mehr nachkommen kann – der Körper wird anfälliger für Infektionen.

Eine weitere Ursache für trockene Nasen ist häufiges Naseputzen während einer Erkältung oder Heuschnupfen-Phase. Dies reizt nicht nur die Nasenschleimhaut, durch das Schnäuzen werden zusätzlich die Nasenflügel angegriffen. Eine trockene, wunde und meist gerötete Nasenhaut ist die Folge.

Die häufigsten Symptome

Ist das Gleichgewicht der Nasenschleimhaut gestört, fühlt sich das recht unangenehm an: Es ist, als wäre die Nase verstopft und man hat das Gefühl, fast keine Luft mehr zu bekommen. Damit nicht genug, kann es außerdem zu Juck- und Niesreiz, Brennen sowie einem eingeschränkten Geruchssinn kommen. In manchen Fällen, wenn die Schleimhaut sehr trocken ist und reißt, ist Nasenbluten möglich.

Pflege einer trockenen Nase: Hausmittel und Co.

Eine trockene Nasenschleimhaut lässt sich im Normalfall gut behandeln. Das A und O ist dabei eine intensive Befeuchtung der Nasenschleimhaut mit speziellen Präparaten; auf normale Feuchtigkeitscreme verzichten Sie besser, da die Flimmerhärchen in der Nase verkleben können und so der Abtransport von Keimen behindert wird. Stattdessen sollten Sie beispielsweise auf die Nasenpflege mit GeloSitin® oder andere feuchtigkeitsspende Nasensprays setzen. Auch spezielle Nasensalben können den Heilungsprozess bei einer trockenen Nase unterstützen.

Alternativ bieten sich Hausmittel wie Kamillenkompressen an. Ein in Kamillentee getunktes Leinentuch kann auf die schmerzende Nasenhaut gelegt werden und so den Heilungsprozess der Haut unterstützen. Darüber hinaus sorgen Dampfinhalationen für eine intensive Befeuchtung. Ein willkommener Nebeneffekt: Sie lassen die Nasenschleimhaut abschwellen und fördern das Abfließen von Sekret – für freies Durchatmen.

Tipps zur Vermeidung einer trockenen Nase

Damit es erst gar nicht zu den Symptomen einer trockenen Nase kommt, empfehlen sich ein paar einfache vorbeugende Maßnahmen.
  • Wer regelmäßig lüftet, sorgt für einen Austausch von alter und neuer Luft und reguliert auf diese Weise die Luftfeuchtigkeit.
  • Sowohl in beheizten als auch klimatisierten Räumen bieten sich Luftbefeuchter an. Alternativ können Sie ein Schale mit Wasser auf die Heizung stellen.
  • Läuft Ihre Heizung auf Hochtouren, trocknet das die Umgebungsluft aus – und die Nasenschleimhaut. Die ideale Raumtemperatur liegt bei 21 bis 23 Grad Celsius, im Schlafzimmer sollten es zwischen 17 und 20 Grad Celsius sein.
  • Nicht nur von außen können Sie Ihrer Nase etwas Gutes tun. Indem Sie ausreichend trinken (etwa zwei bis drei Liter am Tag) pflegen Sie die Nasenschleimhaut von innen.
  • Vor allem, wer sich oft in Räumen mit trockener Raumluft aufhält oder einer großen Staubbelastung ausgesetzt ist, sollte auf eine entsprechende Nasenpflege zurückgreifen. Damit unterstützen Sie die Funktion der Nase.
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