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Fr, 11:49 Uhr
19.05.2017
Jendricke zu Kreissitz für Nordhausen

Es gibt ein erstes Umdenken, aber...

In mehreren Schreiben ans Innenministerium hat der Landkreis Nordhausen jetzt konkret Stellung genommen zum vorgelegten Gesetzentwurf zur Kreisgebietsreform insbesondere auch zur Frage des Kreissitzes...


„Ich habe von Anfang an gesagt, dass die besseren Argumente für uns sprechen“, betont Landrat Matthias Jendricke. „So wird bisher im Gesetzentwurf Sondershausen als Kreissitz mit der besseren Erreichbarkeit begründet. Dies konnten wir in einer umfangreichen Analyse widerlegen. Durch die Autobahn und die Bahnanbindung ist Nordhausen für die Mehrheit der Einwohner des neuen Landkreises besser und schneller erreichbar als Sondershausen, dies gilt gerade für den gesamten östlichen Kyffhäuserkreis.“

Anhand zahlreicher Verbindungsnachweise mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln konnte die Landkreisverwaltung dem Innenministerium nachweisen, dass Nordhausen in punkto Verkehrsanbindung überwiegend besser abschneidet als Sondershausen. Dies hat man inzwischen auch in Erfurt so registriert.

„Ich spüre positive Signale, Nordhausen als Kreissitz festzulegen. Allerdings befinden wir uns immer noch in einem schwierigen Prozess und einem fortlaufenden politischen Ringen, in dem auf allen Seiten Begehrlichkeiten bestehen und deshalb muss auch der öffentliche Druck weiterhin aufrechterhalten werden“, so Jendricke.

„Ich gehe jedoch zuversichtlich auch in die nächsten Gespräche auf Landesebene, die in der kommenden Woche weitergehen werden und ich bin froh, dass sich auch Ministerin Birgit Keller entschlossen für die Variante einsetzt, dass die größeren Städte auch die Kreisstädte werden.“
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Kommentare

19.05.2017, 12.39 Uhr
HausH | Hühnerkacke...
Jetzt mal ganz ehrlich, da kommen die in Erfurt nicht selber drauf? Was ist denn nur hier los? Für mich ist das entweder Dummheit oder Ignoranz, wahrscheinlich aber Comedy. Schönes Wochenende!
19.05.2017, 12.44 Uhr
RaWu | Das stimmt so nicht, Herr LR.
Frau Keller ist offenbar bisher nicht für Nordhausen als Kreissitz eingetreten. Der Kabinettsbeschluß zum Gesetzesentwurf ist einstimmig gefallen. Das kann nur bedeuten, Frau Keller hat dafür gestimmt, denn daran teilgenommen hat sie.
Das wissen Sie aber, Herr Jendricke. Auch wenn Sie Frau Keller eine Brücke zum Umdenken bauen wollen, so geht das nur mit einer deutlichen Ansage.
19.05.2017, 15.38 Uhr
NDHler | Es hat noch nie,
einen Landtagsabgeorneten gegeben welcher sich gegen die Landesregierung und für den Landkreis und / oder die Stadt Nordhausen ausgesprochen hat. Alle samt waren brave Parteisoldaten, egal ob sie Zeh, Primas, Becker oder Keller und Mitteldorf hießen.
19.05.2017, 16.01 Uhr
milfhunter | lügenbaron münchhausen
man könnte meinen, herr jendricke sei die reinkarnation des größten aller märchenerzähler. offenbar haben die krachenden wahlniederlagen der spd seine phantasie derart beflügelt, dass er jetzt ganz tief in die lügenkiste greifen muss. demnächst behauptet er noch, er habe sich immer nach kräften für einen schnellstmöglichen wahltermin eingesetzt, aber die böse stadtverwaltung mit jutta krauth hat alles verhindert. seinen platz in den geschichtsbüchern dürfte er jetzt schon mal sicher haben.
19.05.2017, 17.00 Uhr
Mueller13 | @ Ndhler: dieses Verhalten hat einen Namen
"man beißt nicht in die Hand, die einen füttert"...

Etwas unschön wird es, wenn man "zwei" Herren dienen muss:
- dem tatsächlichen Herren (der Landesregierung)
- dem moralischen und gesetzlichen Herrn (dem "Vertretenen" (Bürger)).

Oder wenn man innerhalb einer Partei zwei Meinungen vertreten muss:
"Die Grünen (ersetze durch eine Partei ihrer Wahl) in Nordhausen verlangen, dass Nordhausen Kreissitz bleiben muss"... switch... Copy Paste...
"Die Grünen (ersetze durch eine Partei ihrer Wahl) in Sondershausen verlangen, dass Sondershausen Kreissitz bleiben muss"...
Bitte setzt die mal in einen Raum, ich möchte mir die betretenen Gesichter ansehen ;-).
19.05.2017, 17.03 Uhr
Kilian Baltres | Herr Jendricke aber Sie reiten jetzt ein irres Pferd
Herr Jendricke, jetzt springen Sie wieder mal auf das nächste Pferd und stellen sich noch als Retter der Kreisstadt hin. Das ist doch aber jetzt wirklich nicht mehr glaubhaft. Die Nordhäuser meinen inzwischen, daß Sie das alles mit Herrn Poppenhäger abgesprochen haben, um sich praktisch als großer Held zu verkaufen.

Mal abgesehen davon waren Sie doch mit Herrn Poppenhäger einer der Politiker, die immer danach gerufen haben, daß diese Reform richtig ist. Damit haben Sie unser Nordhausen von Anfang an in Gefahr gebracht. Sie wissen doch selbst, daß diese Reform ein ganzes Durcheinander ist. Heute so und morgen so. Das macht die Leute unsicher. Es ist auch nicht professionell. Ganze Dörfer werden wegen der Fusionen aufeinander gehetzt. Es ist für mich schlimm, daß Sie das ganze noch für sich alleine ausnutzen möchten.
K. Baltres
20.05.2017, 00.31 Uhr
Andreas Dittmar | Meine ganz persönlichen Gedanken zum Statement des LR
Zitat : " Es gibt ein erstes Umdenken, aber.."
Wahrscheinlich aus ihrer ganz persönlichen Sicht. Da kann man nur hoffen, das der Schein sie nicht trügt.
Zitat :" In mehreren Schreiben ans Innenministerium hat der Landkreis Nordhausen jetzt konkret Stellung genommen"
Zitat :„Ich habe von Anfang an gesagt, dass die besseren Argumente für uns sprechen“
Da sollte eigentlich ein Schreiben reichen und wenn darauf nichts konkretes folgt, kann man davon ausgehen ignoriert zu werden. Der Papierkorb des Innenministers und seine Ohren sind bestimmt geduldig....
Zitat : "Ich spüre positive Signale, Nordhausen als Kreissitz festzulegen"
Wenn ich auf auf dem WC auf den Händetrockner drücke höre ich mental gesehen auch Martin Schulz sprechen.
Zitat : "muss auch der öffentliche Druck weiterhin aufrechterhalten werden"
Genau das hat was. Das hat vor 28 Jahren schon mal einem Regime den Garaus gemacht, das viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt war.
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