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Do, 15:45 Uhr
05.01.2017
Polizeibericht

Unfallopfer bestohlen

Eine besonders fiese Straftat beschäftigt seit Mittwochabend die Polizei in Nordhausen. Eine 24-jährige Frau war gegen 21.20 Uhr auf ihrem Fahrrad am Neuen Weg unterwegs und bog auf den Lohmarkt ab, als das Hinterrad wegrutschte und die Frau auf die Straße stürzte. Dabei fiel auch die Handtasche der Radfahrerin in hohem Bogen auf den Asphalt...

Zwei Männer und eine Frau, die in diesem Augenblick die Unfallstelle passierten, nutzten die Situation der vom Sturz verwirrten Frau aus und machten sich über die Handtasche her. Nachdem sie die Tasche ausgekippt hatten, nahmen sie verschiedene Gegenstände an sich und suchten dann das Weite.

Dabei erbeuteten die Täter die Geldbörse der Frau mit Bargeld und Geldkarten, eine Brille und einige Textilien. Die Gestürzte rappelte sich auf und nahm die Verfolgung auf. Dabei bekam sie sogar einen der Männer zu fassen, der ihr aber körperlich überlegen war und sich wieder losreißen konnte. Danach ging die Flucht des Trios weiter über die Neustadtstraße, die Rautenstraße zur Neuen Lesserstiege. Als das Opfer dort die Diebe wieder eingeholt hatte, wurde es mit einem Elektroschocker bedroht und ließ deshalb von einer weiteren Verfolgung ab. Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls und der Flucht sich unter der Rufnummer 03631/96-0 zu melden.
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Kommentare

05.01.2017, 17.04 Uhr
Kritiker2010 | Die Täter sind eine Stockente und zwei Weihnachtsmänner
Die Suche dürfte wohl schwierig werden, denn die Täterbeschreibung "Zwei Männer und eine Frau" ist ja reichlich dürftig ausgefallen, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Ich bin mir sicher, dass das Opfer doch mehr Hinweise zu den Tätern geben konnte. Irgendetwas wird sie ja sicher bei der langen Verfolgung mitbekommen haben - Größe/Statur, Kleidung, Sprache/Dialekt, ...

Wendet sich die Polizei aus "ermittlungs-taktischen Gründen" dann erst wieder in ein paar Monaten oder gar in einem Jahr mit ein paar weiteren Informationsfragmenten an die Bevölkerung?
Vielleicht stellen sich die Täter ja aus Mitleid über die Hilflosigkeit der Ermittlungsbehörden auch selbst.

Bleibt am Ende noch die vage Hoffnung, dass die Täter bereits bekannt oder gefasst sind und man die Zeugen nur zur Dokumentation des Tatherganges benötigt.
06.01.2017, 10.09 Uhr
könig_gerhard | keine angaben zu den tätern =
= führt bei mir sofort zu gewissen vermuhtungen.
06.01.2017, 12.00 Uhr
Gothe | Täterbeschreibung
Die Täterbeschreibung wird nächstes jahr nachgereicht wenn der zuständige Richter seine Zustimmung gegeben hat... Vielleicht hat die Polizei ja auch schon eine Spur, Nordhausen ist klein...
06.01.2017, 13.09 Uhr
Paulinchen | In dieser Jahreszeit, ...
...ist es um 21:20 Uhr gewöhnlich stock dunkel. Um diese Zeit, war ich allerdings noch nicht am Neuen Weg, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es dort nicht sonderlich beleuchtet sein wird. Hinzu kommt auch noch die Stresssituation, in der sich die Dame befunden hat, so dass es ihr wohl kaum möglich sein wird, die Täter genauer zu beschreiben.

Möge der /die sich melden, in einer solchen Lage cool bleiben können. Es ist schon sehr schlimm, dass es "Menschen" gibt, die die Notlage eines Menschen so schamlos ausnutzen. Sollte denen so etwas mal widerfahren, kann man mit ruhigem Gewissen dran vorbei gehen. Inzwischen gehöre ich schon zu der Gruppe, die erst mal an einem Unfallort ausreichend vorbei fährt und dann erst sondiert, ob es tatsächlich ein Unfall ist. Man kann heute leider nicht so schlecht denken, wie ander schon handeln!
07.01.2017, 11.54 Uhr
canon | Fassungslos was aus unserer Gesellschaft geworden ist
Also ich haffe das die Frau eine Täterbeschreibung geben kann und evt. in den nächsten Tagen dann ein Phantombild hier bei NNZ erscheinen kann. Ansonsten könnte die Polizei ja auf die Mobilfunkdaten zu der Zeit in dem Bereich neuer Weg zurückgreifen. Ich hoffe die Frau hat sich von dem Schock erholt und das wir nicht weg schauen sondern handeln wenn solche Krimminelle ihr Unwesen treiben und die Stadt unsicher machen . Jemanden in Not zu helfen ist nicht nur eine Bürgerpflicht sondern hat etwas mit Charakter zu tun. Aus sicherer Distanz auf jeden Fall sofort die Polizei verständigen und wenn möglich gleich notwendige Hinweise geben.
Uns allen also ein gutes neues , gesundes und friedliches Jahr 2017 und den Kriminellen hoffentlich bald eine Unterkunft hinter Gittern.
07.01.2017, 19.13 Uhr
tannhäuser | Als vor Monaten ...
...Fahndungsbilder veröffentlicht wurden, bei denen die Verbrechen Monate und 1 Jahr zurücklagen, haben einige Kommentatoren ihr Unverständnis darüber auf unterschiediche Weise geäussert. Dafür gab's teils böses Feedback.

Mal sehen, ob die Ganoven im aktuellen Fall vielleicht bekannt oder hoffentlich gar schon erwischt sind.

Paulinchen hat Recht. 2 Stresssituationen in kürzester Zeit hintereinander und schlechte Beleuchtung sind leider keine ideale Kombination Aber vielleicht erinnert sie sich.

Ich hoffe trotzdem, dass solches Gesindel mal keine(n) RICHTERIN Gnadenvoll erwischt, sondern ohne Bewährung im Knast landet. Besser wäre Steinbruch...und das jetzt, bei diesem Wetter. Ist weniger kuschelig.
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