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Mi, 13:32 Uhr
23.03.2016
Spende überreicht

Osterüberraschung für die Schattenkinder

Nur noch wenige Tage, dann ist Ostern. Die Brunnen der Stadt sind schon vor einiger Zeit festlich geschmückt worden, unter anderem vom Verein Schattenkinder. Der bekam für sein Engagement heute ein unverhofftes Dankeschön in Form eines Schecks...

Eigentlich hat man zu solchen Anlässen immer hübsch große Schecks dabei, die für die Kameras deutlich sichtbar übergeben werden können. Ganz anders heute am Brunnen im Rosengarten. Einen kleinen, feinen Umschlag hatten Jochen Einenkel und Friedrich Kray vom Nordhäuser Lions Club für den Verein Schattenkinder mitgebracht.

Und es ist ja auch nicht die Größe die zählt, sondern die inneren Werte und die beliefen sich am Nachmittag auf rund 500 Euro. Die ganze Aktion war eher kurzfristig zu Stande gekommen nachdem die Mitgliederversammlung der Lions recht spontan entschieden hatte, dem Förderverein der Kinder- und Jugendpsychatrie ein Dankeschön in finanzieller Form zukommen zu lassen.

Die hatten sich nämlich vor kurzem entschlossen nach einer Anfrage aus der Stadt das österliche Dekor für den Brunnen im Rosengarten zu übernehmen und schmückten das Wasserspiel mit Girlanden und bunten Ostereiern. Der Brunnen wiederrum liegt dem Lions Club besonders am Herzen, die Gemeinschaft war maßgeblich für die Restaurierung des Brunnens im vergangenen Jahr.

Ein Scheck für die Schattenkinder - der Lions Club spendete dem Förderverein der Kinder- und Jugendpsychatrie 500 Euro (Foto: Angelo Glashagel)
v.l. Jochen Einenckel, Friedrich Kray, Grit Kellmann, Matthias Beintker und Prof. Phillip Heiser

Eins führte zum anderen und nun können sich die Schattenkinder über etwas mehr Geld im Sparschwein freuen. "Mit einem Teil des Geldes werden wir die Materialkosten decken, den Rest sparen wir für unser nächstes großes Projekt", sagte Grit Kellmann. Und "groß" ist dabei keine Untertreibung.

Zu den Aufgaben des Vereins gehört unter anderem der Ausbau von Sport- und Freizeiteinrichtungen für die jungen Patienten der Psychatrie. Nachdem man also hinter dem Krankenhaus bereits einen Spielplatz errichten konnte, hat man sich als nächstes den Bau einer Indoor-Kletterwand vorgenommen. Einen Platz hätte man schon, die Turnhalle des Klinikums böte sich geradezu an.

Allerdings wird man noch eine Weile sparen müssen, bevor die ersten Kletterversuche gemacht werden können, bis zu 20.000 Euro würde der wetterunabhängige Kletterparcour kosten, erläuterte Grit Kellmann. Die erste Osterüberraschung vom Lions Club ist da schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.
Angelo Glashagel
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