Di, 18:41 Uhr
15.03.2016
Forum
Ist Manfred Grund verstorben?
Man hört in diesen aufgeregten Zeiten kaum etwas vom Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises. Man könnte meinen Manfred Grund lebt garnicht mehr oder er macht mal wieder Urlaub in Nordkorea, fragt ein Leser dieser Zeitung...
Nein, ich wollte nur mal testen, ob man mir überhaupt zuhört (Das ist eine von manchen Politikern gern verwendete Phrase, wenn sie sich mal zu sehr vergaloppiert haben.) Weil er am 6.11.2015 für das faktische Verbot der Sterbehilfe gestimmt hat, wünsche ich ihm natürlich – wie sich das gehört! – ein möglichst langes Leben.
Er wird ja wohl privat krankenversichert sein und von seiner Abgeordnetenpension kann er sich gegebenenfalls sicher eine vollversicherte häusliche Privatpflege rund um die Uhr leisten.
Wie kann sich jemand zu solch einer dämlichen Einleitung erdreisten, wird sich mancher jetzt wohl fragen? Unser Nachbarbundesland Sachsen-Anhalt hat gewählt. Was sagt eigentlich der CDU Bundestagsabgeordnete Manfred Grund dazu? Ich habe mal nach Wahl Sachsen Anhalt Manfred Grund gegoogelt und dabei eine einzige dürre aber bezeichnende Meldung gefunden (Stand 15.03., 13.00 Uhr):
Zitatanfang: TLZ.DE: Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Bundestagsfraktion Manfred Grund ist überzeugt, dass es nicht mehr lange dauert, bis die AfD ernsthaft in Schwierigkeiten kommen könnte, was ihre Themen angeht. Er stellt dabei auf Griechenland ab, das zunächst das AfD-Kernthema gewesen sei. Als das Euro-Thema vom Tisch war, sei die Flüchtlingskrise der Kern geworden. Und dieses Thema werden wir abräumen. Christlich-Sozial, aber so, dass wir unseren eigenen Laden damit nicht überfordern, sagt der Eichsfelder. Wenn das geschehen sei, dann wird die AfD als Protestpartei nicht mehr notwendig sein, sagt Grund. Zitatende (http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Thueringer-Politiker-sind-ueberzeugt-dass-AfD-keine-Antworten-gibt-1003990992)
Da hat wohl einer selbst schon abgeräumt? Man erinnere sich: Manfred Grund ist 1994 und 1998 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Nordhausen – Worbis – Heiligenstadt, 2002 des Wahlkreises Eichsfeld – Nordhausen und 2005 und 2009 des Wahlkreises Eichsfeld – Nordhausen – Unstrut-Hainich-Kreis I in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 37,4 % der Erststimmen; bei der Bundestagswahl 2009 konnte er dieses Ergebnis auf 43,0 % und 2013 auf 49,8 % verbessern.[...] Im Jahr 2013 besuchte Grund Nordkorea (https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Grund)
Noch merk(!)würdiger wird das Bild von ihm, wenn man mal auf seinen Terminkalender schaut. Siehe dazu: http://www.manfred-grund.de/inhalte/3/termine/index.html
Und geht man auf seinen Link Eine Woche in Berlin, sieht es auch nicht besonders nach wirklicher Kärrnerarbeit aus.
(http://www.manfred-grund.de/inhalte/1023248/eine-woche-in-berlin/index.html)
9.082 € verdiente so ein Bundestagsabgeordneter 2015 monatlich! Hinzu kommen weitere Bezüge und Entschädigungen. Klar, verglichen mit Vorstandsgehältern in Banken, Versicherungen, Konzernen usw. sind das Hungerlöhne! Siehe dazu auch http://www.glaeserner-abgeordneter.de/infotour/diaeten und http://www.heise.de/tp/artikel/40/40976/1.html! Und hier noch etwas Populistisches: https://www.youtube.com/watch?v=1x-fJhlKfI0 Zum Glück sind nicht alle so! Und die AfD-Politiker müssen erst mal beweisen, dass sie besser sind!
Stockt mir endlich meine Minirente auf! Oder ich schreibe weitere solche Artikel!
Jörg Birkefeld, Holycity (nicht Hollywood ;–)
Autor: redNein, ich wollte nur mal testen, ob man mir überhaupt zuhört (Das ist eine von manchen Politikern gern verwendete Phrase, wenn sie sich mal zu sehr vergaloppiert haben.) Weil er am 6.11.2015 für das faktische Verbot der Sterbehilfe gestimmt hat, wünsche ich ihm natürlich – wie sich das gehört! – ein möglichst langes Leben.
Er wird ja wohl privat krankenversichert sein und von seiner Abgeordnetenpension kann er sich gegebenenfalls sicher eine vollversicherte häusliche Privatpflege rund um die Uhr leisten.
Wie kann sich jemand zu solch einer dämlichen Einleitung erdreisten, wird sich mancher jetzt wohl fragen? Unser Nachbarbundesland Sachsen-Anhalt hat gewählt. Was sagt eigentlich der CDU Bundestagsabgeordnete Manfred Grund dazu? Ich habe mal nach Wahl Sachsen Anhalt Manfred Grund gegoogelt und dabei eine einzige dürre aber bezeichnende Meldung gefunden (Stand 15.03., 13.00 Uhr):
Zitatanfang: TLZ.DE: Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Bundestagsfraktion Manfred Grund ist überzeugt, dass es nicht mehr lange dauert, bis die AfD ernsthaft in Schwierigkeiten kommen könnte, was ihre Themen angeht. Er stellt dabei auf Griechenland ab, das zunächst das AfD-Kernthema gewesen sei. Als das Euro-Thema vom Tisch war, sei die Flüchtlingskrise der Kern geworden. Und dieses Thema werden wir abräumen. Christlich-Sozial, aber so, dass wir unseren eigenen Laden damit nicht überfordern, sagt der Eichsfelder. Wenn das geschehen sei, dann wird die AfD als Protestpartei nicht mehr notwendig sein, sagt Grund. Zitatende (http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Thueringer-Politiker-sind-ueberzeugt-dass-AfD-keine-Antworten-gibt-1003990992)
Da hat wohl einer selbst schon abgeräumt? Man erinnere sich: Manfred Grund ist 1994 und 1998 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Nordhausen – Worbis – Heiligenstadt, 2002 des Wahlkreises Eichsfeld – Nordhausen und 2005 und 2009 des Wahlkreises Eichsfeld – Nordhausen – Unstrut-Hainich-Kreis I in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 37,4 % der Erststimmen; bei der Bundestagswahl 2009 konnte er dieses Ergebnis auf 43,0 % und 2013 auf 49,8 % verbessern.[...] Im Jahr 2013 besuchte Grund Nordkorea (https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Grund)
Noch merk(!)würdiger wird das Bild von ihm, wenn man mal auf seinen Terminkalender schaut. Siehe dazu: http://www.manfred-grund.de/inhalte/3/termine/index.html
Und geht man auf seinen Link Eine Woche in Berlin, sieht es auch nicht besonders nach wirklicher Kärrnerarbeit aus.
(http://www.manfred-grund.de/inhalte/1023248/eine-woche-in-berlin/index.html)
- Büroarbeit, Planung des kommenden Wochenendes und der nächsten sitzungsfreien Wochen, anschließend: Anreise nach Berlin,
- Bürgerpost durchsehen und beantworten (Das macht gewöhnlich irgendein schlecht bezahlter Mitarbeiter oder ein angehender aber noch arbeitsloser Politikwissenschaftler als Volontär!)
- E-Mail-Check, Social Media, Bewerbergespräche, Telefonate oder Besuchergruppen
- Fraktionsgremien, interne Abstimmungen, Treffen mit Diplomaten (Vielleicht mal wieder nach Nordkorea reisen und dem Volk dort das Fleisch wegfressen?)
- Ganz wichtig: Donnerstag ab 08:30 Uhr: Morgenandacht (Man will ja schließlich in den Himmel kommen!)
- Donnerstag […] abends: Parlamentarische Abende von Verbänden: Treffen mit Interessenvertretern, Buchpräsentationen, Gespräche und Empfänge bei Botschaftern, Fraktionsveranstaltungen (Ab und zu vielleicht auch mal ein Schwätzchen mit einem Militärattaché eines Folterstaats: Aber wischt mir säuberlich das Blut weg! Ihr versteht aber sicherlich, dass wir euch beim nächsten Staatsbesuch unserer Kanzlerin vor der Kamera kritisieren müssen!?)
- Freitag […] abends und am Wochenende: Veranstaltungen im Wahlkreis, Gast von CDU-Gliederungen und Vereinen, Teilnahme an Messen, Diskussionsforen, Wanderungen, Ausstellungen, Parteitagen
9.082 € verdiente so ein Bundestagsabgeordneter 2015 monatlich! Hinzu kommen weitere Bezüge und Entschädigungen. Klar, verglichen mit Vorstandsgehältern in Banken, Versicherungen, Konzernen usw. sind das Hungerlöhne! Siehe dazu auch http://www.glaeserner-abgeordneter.de/infotour/diaeten und http://www.heise.de/tp/artikel/40/40976/1.html! Und hier noch etwas Populistisches: https://www.youtube.com/watch?v=1x-fJhlKfI0 Zum Glück sind nicht alle so! Und die AfD-Politiker müssen erst mal beweisen, dass sie besser sind!
Stockt mir endlich meine Minirente auf! Oder ich schreibe weitere solche Artikel!
Jörg Birkefeld, Holycity (nicht Hollywood ;–)
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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