../_3580/vhs/index.phpSlider
nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Do, 16:00 Uhr
10.03.2016
71. Jahrestag der Befreiung

Spendenaufruf für ehemalige KZ-Häftlinge

Vor 71 Jahren wurde das Konzentrationslager Mittelbau-Dora bei Nordhausen befreit. In wenigen Wochen begehen die Überlebenden den Jahrestag ihrer Befreiung. Um den Überlebenden die Anreise und einen mehrtägigen Aufenthalt in Nordhausen zu ermöglichen, ist die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora auf die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger angewiesen...

Zu den Gedenkveranstaltungen in Nordhausen und Umgebung vom 8. bis 11. April 2016 erwartet die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zahlreiche KZ-Überlebende aus aller Welt. Sie alle haben mittlerweile ein hohes Lebensalter erreicht.

Die körperlichen Strapazen ihrer oftmals weiten und langen Anreise nach Nordhausen nehmen sie auf sich, um den Ort zu besuchen, an den sie einst deportiert wurden und an dem sie unter mörderischen Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten. Das persönliche Gedenken vor Ort an diejenigen, die das KZ Mittelbau-Dora nicht überlebten, ist vielen ehemaligen Häftlingen ein wichtiges Anliegen.

Um den Überlebenden die Anreise und einen mehrtägigen Aufenthalt in Nordhausen zu ermöglichen, ist die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora auf die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Die Gedenkstätte bittet deshalb um Spenden zur Finanzierung ihres Besuchs.

Spenden können direkt auf das Konto der Gedenkstätte bei der Kreissparkasse Nordhausen überwiesen werden:

IBAN: DE56 8205 4052 0036 0007 02, BIC: HELADEF1NOR,
Verwendungszweck „71. Jahrestag“. Bitte geben Sie Ihre Adresse an, wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch
(+49 (0)3631 / 49 58 0) oder per E-Mail (info@dora.de) an die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

10.03.2016, 20.08 Uhr
Manni | Peinlich
Ich finde es gut, dass jedes Jahr der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora gedacht wird. Auch dass noch Überlebenden dieser grausamen Zeit ermöglicht wird, an den Ort Ihrer Peinigung zurückzukehren. Aber das muss eine gesellschaftliche Aufgabe sein. Ich finde es peinlich für die Stadt und den Landkreis Nordhausen sowie das Land Thüringen solche wichtigen Ereignisse nicht ausreichend zu finanzieren. Das ist man doch den Überlebenden und der Würdigung des Jahrestages verpflichtet. Aus diesem Grund finde ich es unwürdig, dass eine Gedenkstätte für solchen Anlass um Spenden betteln muss.
10.03.2016, 20.55 Uhr
Mafiosa | Stimmt manni. Beschämend.
Aber vielleicht kann man ja jetzt ein paar Mittel aus dem Haushalt umschichten. Wacker kauft ja nun den AKS und die riesigen sechsstelligen Summen mit denen der AKS gefördert wird, dürften sich jetzt ja reduzieren. Da sollten doch die Tausend Euro für die Unterbringung der Überlebenden dieses schrecklichen Konzentrationslagers möglich sein. Der Spendenaufruf kann ja trotzdem laufen, in der Gedenkstätte selbst kann man sicher jeden Euro gebrauchen. Ich spende dafür.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.