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Di, 18:45 Uhr
08.03.2016
Kunsthaus Meyenburg

Die Tage des ‚Glücks‘ sind gezählt...

Gezählt – weil die derzeitige Ausstellung „Glück im Kunsthaus“ am kommenden Sonntag endet und – ein wenig Werbung sei an dieser Stelle gestattet...


Wer noch ein wenig teilhaben möchte an diesen glücklich machenden Werken und nicht den Weg zu kommenden Ausstellungen mit Werken von Gerhard Glück auf sich nehmen will, der nutze noch die wenigen Tage bis zum 13. März.

Und groß ist die Freude im Förderverein des Museums, weil (fast) die komplette Werbung für die aktuelle Ausstellung und auch für die kommende aus den gesammelten Mitteln des Vereins finanziert werden konnte. 4000 EURO wurden vom Vorstand bewilligt – ein großer Betrag für diesen Verein, der erst seit ca. drei Jahren besteht.

Aber – in Abwandlung des bekannten Spruches vom steten Tropfen könnte man sagen: ‚Lautes Trommeln fördert breites Echo!“, denn nicht zuletzt die mehr als 80 Artikel des Vereins, die dank der Medien in unserer Region im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden, brachten eine Zunahme der Mitgliederzahl und damit auch der Mittel, über die verfügt werden konnte. Sicher, der Jahresbeitrag von 60 Euro scheint auf den ersten Blick vielleicht unangemessen hoch, aber es wird mit dem Slogan: „Mit einem EURO pro Woche unterstützen Sie unser Kunsthaus!“ geworben – und mit einer gewissen Unschärfe ergibt dies eben die 60 Euro pro Jahr.

Und so wächst, wenn auch sehr langsam, die Zahl der Mitglieder, denn einen EURO pro Woche für diesen guten Zweck anzulegen lohnt und ist für viele unserer Mitbürger machbar. Zurück aber zu den ‚Tagen des Glücks‘! Die meisten Besucher gingen wirklich ein wenig glücklicher über die Cartoons aus dem Museum, waren beeindruckt von diesen Werken und drückten dies auch aus – ob in Einträgen in das Besucherbuch oder in unzähligen Gesprächen. Wenn man also dieser Gedankenkette und dem Wortspiel – Glück, beeindruckt, ausdrücken – folgt, dann ist man schon bei der kommenden Schau: “Impressionisten – Expressionisten – Vom Eindruck zum Ausdruck“, die am 18. März beginnt.

Dass auch diese ein Besuchermagnet werden wird, ist mehr als sicher, dafür bürgen ausgestellte Werke der Künstler Cézanne, Manet, Renoir, Gauguin, Liebermann, Barlach, Beckmann, Dix, Feininger, Heckel, Kandinsky, Klee, Marc, Kirchner und vieler anderer mehr. Eine Dichte solch bekannter Namen findet man in Emden oder in Hamburg oder in anderen ‚Hotspots der Kunst‘, aber in Nordhausen? Dass auch weiterhin das Kunsthaus ein „Leuchtturm der Kunst“ bleiben kann, dafür wird der Förderverein auch weiterhin arbeiten und werben!

Also – bis 13. März noch sehr viel Glück im Kunsthaus zu sehen und zu erleben – und nach wenigen Tagen des Umbaus dann ab 18. März mindestens gleich viel Eindruck und Ausdruck bei und mit den Werken der bekanntesten Künstlern der Epochen Impressionismus und Expressionismus.
Dr. Wolfgang R. Pientka, Vorsitzender des Kunsthaus Meyenburg Fördervereins
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Kommentare

08.03.2016, 20.43 Uhr
Riese 87 | Sehr gut, lieber Wolfgang Pientka
Ihre Rezensionen sind ein Genuß, lieber Dr. Wolfgang Pientka. Diese Stadt braucht mehr Menschen wie sie dann ist die Kultur in dieser Stadt doch nicht verloren.

Ihr Engagement ist klasse.
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