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Fr, 16:11 Uhr
04.03.2016
Symbolischer Baubeginn

Mut zum Risiko gelobt

Wer den Uthleber Weg in Nordhausen entlangfährt, dem wird die Bautätigkeit am Seeufer nicht entgangen sein. Dort entsteht die Seenlandschaft Nordhausen "Seelano" der Investoren Heck und Wagner. Symbolisch wurden heute fünf Spaten in die Erde gestochen...

Spatenstich für "Seelano" (Foto: nnz)
"Fünf Jahre haben wir mit den Planern gekämpft, damit aus unserer Idee die nun heute erlebbare Realität wurde", sagte Axel Heck gemeinsam mit seinem Partner Silvio Wagner den rund 50 Gästen des Spatenstichs am Ufer des Sees.

In die Erde gestochen (Foto: nnz)
Nun werden an den Ufern 70 Häuser gebaut, die dann auf die neuen Besitzer warten. Ab 225.000 Euro inklusive 750 Quadratmeter Grundstück ist solch ein Teil des Diamant zu haben, wie Infrastrukturministerin Birgit Keller das Projekt "Seelano" nannte. Die Ministerin freute sich, dass damit die Stadt Nordhausen und ihr unmittelbares Umfeld weiter touristisch aufgewertet wird. Das ist auch dringend notwendig, denn die Übernachtungszahlen in der Südharzregion sind nicht so berauschend, sie waren im vergangenen Jahr erneut rückläufig.

Grußworte und Glückwünsche gab es an diesem Nachmittag auch von Landrat Matthias Jendricke und Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh. Beide würdigten zwei junge dynamische Unternehmer, die in Nordhausen schon viele Spuren hinterlassen hätten. Beide lobten deren Mut zum Risiko.

Gäste beim Spatenstich (Foto: nnz)
Die 70 Ferienhäuser auf dem insgesamt rund 100.000 Quadratmeter großen Areal sollen als zwei Typen an die neuen Besitzer gebracht werden. Sie können zum Teil individuell ausgestaltet werden, insgesamt soll Seelano jedoch aus einem Guss gestaltet werden. Im nächsten Jahr können die ersten Seelano-Bewohner dann ihre Füße im See baumeln lassen.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

04.03.2016, 16.41 Uhr
-Insider- | das
ist sicher leichter gesagt als getan, aber als bauherr würde ich mir das erscheinen von politikern verbitten...
04.03.2016, 16.56 Uhr
h3631 | Touristische Aufwertung????
Wieso touristische Aufwertung ? Das sind doch private Grundstücke für "kleines Geld".Im Gegenteil die Einschränkungen werden mehr für Badegäste und Angler. Die Politik ,in Form von Frau Keller sieht es mit anderen Augen.
04.03.2016, 19.07 Uhr
Platon | Und van Asten???
Mich würde mal interessieren, ob es auch nur für eines dieser 70 "Traumhäuser" bereits Vorverträge bzw. verbindliche Aufträge gibt?! Ich meine, gibt es tatsächlich Menschen / Kunden, die dort auch nur ein Zehntel des im Raume stehenden Kaufpreises bezahlen würden, wo doch die Geruchsbelästigung durch van Asten gerade in dieser, nur unweit westlich der Schweineanlage gelegenen Umgebung, schon jetzt häufig kaum auszuhalten ist???
Will man da wirklich seine Freizeit, geschweigedenn sein ganzes Leben verbringen und dafür auch noch Geld bezahlen???
04.03.2016, 20.02 Uhr
Pe_rle | Keller
touristische Aufwertung ????
Was haben denn die Politiker dazu getan??? nichts
erst Axel Heck Steine in den Weg legen, und dann so tun wie "Einig" man sich ist. Pfuiii Teufel
für ein Foto springen die "Politgrößen " sogar über das Stöckchen
05.03.2016, 08.30 Uhr
murmeltier | Verflochten
Politik und Wirtschaft, Wirtschaft und Politik sind eng verflochten. Deshalb sieht man solche Bilder. Die Politik "sonnt" sich gern mit den Erfolgen der Wirtschaft und die Erfolge der Wirtschaft sind ohne die Politik mitunter nicht möglich. Man braucht einander....
05.03.2016, 09.25 Uhr
Kritiker2010 | Politiker sind manchmal wie Fußballfans
Das meine ich nicht nur in Bezug auf deren "Begeisterungs-Potenzial", sondern vielmehr mit Blick auf die Diskrepanz zwischen dem selbst geleisteten und den Leistungen anderer, in denen man sich gerne sonnt - eben gerade so, wie der Fußballfan, der mit Bierbauch und der Kondition einer Schildkröte am Ende des Spiels grölt: "Wir haben gewonnen!" ... und vielleicht sogar tatsächlich glaubt, das hätte etwas mit seinen qualifizierten Kommentaren während des Spiels zu tun. :D
05.03.2016, 11.28 Uhr
NDHler | Wir sollten froh sein,
dass wir in Nordhausen einen Axel Heck haben. Was der aus den verschiedensten Dreckecken in Nordhausen gemacht hat ist lobenswert. Ich wünsche Heck und Wagner viel Erfolg bei der Realisierung der Selano Projektes! Mögen weitere Projekte im Sinne unserer Stadt folgen!
05.03.2016, 15.03 Uhr
Nordhäuser Freiheit | Herr Jendricke (SPD) beim Spatenstich?
War es nicht insbesondere "unser Landrat", der Herrn Heck jeden nur erdenklichen Stein bei dessen Projekten in den Weg gelegt hat?

Hauptsache, die Häppchen haben gemundet.
05.03.2016, 15.36 Uhr
Gretchen80 | Unternehmer
Unternehmer sind in erster Linie tätig, um Gewinne zu machen und wenn für eine Kommune im Hinblick auf Tourismus etwas mit herauskommt, ist das wahrscheinlich für den Unternehmer zweitrangig.

Ein Unternehmer muss im Gegensatz zu einer Kommune Gewinne machen, um auch seine Mitarbeiter bezahlen zu können. Hier einzelne Unternehmer über den "grünen Klee"zu loben, finde ich nicht angebracht, denn Unternehmer würden sicherlich nichts tun, wo kein Gewinn rumkommt.
06.03.2016, 11.57 Uhr
Wolfi65 | @NDHLer
Schön, wie Sie den Herrn so hervorheben.
Bekommen Sie eigentlich Provision für Ihre Lobhuddellei?
Wenn nicht, dann sollten Sie den Herrn mal fragen, denn Werbung kostet in der Marktwirtschaft viel Geld.
Da würde ich mich unter Wert nicht verkaufen.
07.03.2016, 11.56 Uhr
Flitzpiepe | Touristische Aufwertung
Herr Heck sagt es doch im Video selber.
Die touristische Vermarktung als Ferienhäuser würde nicht die notwendige Auslastung bringen. Das gibt die Region Nordhausen nicht her.
Deshalb hat man sich dazu entschlossen, diese Häuser als normale Wohnhäuser zu vermarkten.
Das ganze Projekt hat mit Tourismus also nichts mehr gemein.
Ich verstehe den ganzen Bohei darum nicht.
Diese 70 Häuser mit gehobenen Standard am See muss er erstmal loswerden. Und das als Zweitwohnsitz, denn wer will da schon das ganze Jahr wohnen.
Das wird ein Kraftakt, denn mMn. gibt das die Region auch nicht her.
07.03.2016, 13.15 Uhr
kein | ein Witz
Was erzählen den die ganzen Komödianten aus der Politik da touristische Aufwertung? Das wird wenn denn ein Wohngebiet für die die es sich leisten können und kein touristisches Wochenendziel für die Bevölkerung. Tourismus war vielleicht mal ein Grund um an die Grundstücke ranzukommen.

Diese Komödianten haben doch höchstens einen touristischen Rohdiamant weniger denn die Stadt oder der Landkreis verscherbelt hat wo sie besser etwas für die breite Bevölkerung hätte schaffen können und vor allem für die sozial Schwachen die sich keinen Urlaub leisten können. Was hätte man da nicht alles für die Bewohner mit dem Geld was für die Bibliothek ausgegeben wurde schaffen können.
29.03.2016, 12.47 Uhr
sommerwind | Es geht immer nur ums Geld
Auf diesem Stückchen Natur zwischen Forellen- und Sundhäuser See konnte eine Vielfalt an Gräsern, Pflanzen, Büschen und Bäumen ungehindert wachsen. Zahlreiche Tiere hatten hier ihren Lebensraum an Land und im Wasser. Natur- und Wasserfreunde konnten hier uneingeschränkt die Ruhe genießen.
Diese kleine Oase ist nun zerstört, schade

Hier soll die Ferieninsel "Seelano" entstehen.
Ein Haus wird neben das nächste gebaut, jedes mit Zugang zum See ...
Am Kiesschacht entsteht eine LEGO Stadt für Leute die viel Geld übrig haben.
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