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Mi, 21:20 Uhr
10.02.2016
Sitzung des Gemeinderates in Harztor

Radweg und Umbau vom „Wirbelwind“

In Niedersachswerfen trafen sich heute die Mitglieder des Gemeinderates von Harztor. Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Umbau der Kindertagesstätte „Wirbelwind“ aber auch eine Beschlussfassung zum Radweg zwischen Niedersachswerfen und Neustadt…

Mitte Januar traf sich Harztor Bürgermeister Stephan Klante mit Winfried Ludolph vom Nordthüringer Straßenbauamt. Am 1. Januar trat eine neue Richtlinie für den Radwegebau im Freistaat Thüringen in Kraft. Hier soll diese Richtlinie das erste Mal umgesetzt werden, informierte Klante die Gemeinderatsmitglieder.

90 Prozent der Kosten werden vom Freistaat übernommen, die restlichen 10 Prozent müssen von den Gemeinden Niedersachswerfen, Harzungen und Neustadt als Unterhaltsleistungen eingebracht werden. Harzungen und Neustadt können diesen Anteil nicht aufbringen, deshalb sprang der Verbund der Verwaltungsgemeinschaft „Hohnstein/ Südharz“ ein.

Eine Vereinbarung mit dem Freistaat Thüringen wurde nun in Niedersachswerfen einstimmig beschlossen, in der die Umsetzung des Vorhabens für 2016/ 2017 geplant ist. Einen entsprechenden Beschluss müssen nun morgen die Gemeinderäte in Harzungen und am 3. März in Neustadt verabschieden. Dann sind alle Formalien erledigt, meint Klante. Ein Spatenstich 2016 hält er für möglich.

Der Radweg von Niedersachswerfen nach Neustadt soll straßenbegleitend gebaut werden. In der Ortslage Harzungen müssen die Radfahrer ab der Bushaltestelle dann auf die Straße ausweichen. Der Radweg beginnt dann am Ortsausgang Harzungen wieder und führt dann nach Neustadt. Die vorläufigen Baukosten liegen bei 1.785.402 Euro, die Gemeinden müssen anteilig 176.000 Euro aufbringen.

Das Gebäude der Johanniter-Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Niedersachswerfen muss erweitert werden. Zwei Gruppen wurden bereits befristet ausgelagert aber der Bedarf nach weiteren Plätzen besteht weiterhin, erklärte die Leiterin Petra Müller heute in der Gemeinderatssitzung. Insgesamt 125 Mädchen und Jungen sind hier untergebracht, doch besonders für die Unterbringung von Kindern im Alter zwischen 1 und 2 Jahren besteht eine große Nachfrage.

In der heutigen Gemeinderatssitzung stellte das Planungsbüro Flagmeyer ein Konzept zum Umbau der Einrichtung vor. So sollen zusätzlich 320 Quadratmeter und 24 neue Betreuungsplätze geschaffen werden. Die Küche der Einrichtung soll vom Erdgeschoss in den Anbau des Kellers umziehen. Der zusätzliche Platz soll für die Kinderbetreuung genutzt werden. Im Erdgeschoss könnte dann ein zusätzlicher Schlafraum mit Sanitäranlagen für Kleinkinder geschaffen werden. Im Obergeschoss soll ein neuer Gruppenraum entstehen. Der vorhandene Spielgarten soll erhalten werden. Das Konzept, inklusive der brandschutzrechtlichen Ertüchtigung des Gebäudes, wurde mit den Beteiligten abgesprochen, erklärte Petra Flagmeyer vom Planungsbüro. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 561.000 Euro.
Eine Städtebauförderung in Höhe von 60 Prozent ist möglich, berichtete Stephan Klante, jedoch wäre eine Förderung von 90 Prozent wünschenswert. Daran arbeiten wir, erklärte der Harztor Bürgermeister.

Sandra Witzel
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