Mi, 15:37 Uhr
09.09.2015
Sonderausstellung zum Jubiläum
Zum 20. Mal in der "Tradi"
Im Rahmen des diesjährigen Tag des offenen Denkmals, der das Themengebiet Handwerk, Technik, Industrie in den Fokus stellt, präsentiert die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei in Nordhausen eine außergewöhnliche Sonderausstellung...
Damit feiert das Erlebnismuseum zudem ein kleines Jubiläum: die 20. Teilnahme an dieser deutschlandweiten Erlebnisveranstaltung.
Grundlage der Sonderausstellung ist ein historisches Etikettenalbum der Nordhäuser Lithographischen Anstalt, Buch- und Steindruckerei Karl Koch, das eine Vielzahl von Etiketten aus dem Zeitraum der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert darstellt.
Viele der damals 67 Nordhäuser Brennereien bezogen ihre Etiketten von dieser Firma. Die Etiketten sind kleine Kunstwerke – und spiegeln so auf ungewöhnliche Art den damaligen Zeitgeist wider.
Heidelore Kneffel hat die Geschichte der Firma und der Inhaberfamilie Koch erforscht, die mit der Zerstörung von Nordhausen im April 1945 endet. Die historischen Etiketten werden – soweit wie möglich – in Verbindung mit den heute noch verbliebenen Brennereigrundstücken und Standorten gezeigt. Damit kann auch ein jüngeres Publikum den Bezug von Historie und Gegenwart in Nordhausen anschaulich erleben.
Die erhalten Steindruckplatten (Foto: nnz)
Ergänzend werden zwei Original-Steindruckplatten mit Abbildungen Nordhäuser Kornflaschen ausgestellt, die nach dem Bombenangriff geborgen und zweitweise als Gehwegplatten genutzt wurden.
Die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei leistet damit einen weiteren Beitrag zur Erforschung der reichhaltigen und vielschichtigen Geschichte des Nordhäuser Brennereigewerbes. Die Eröffnung der überaus interessanten Ausstellung erfolgt am Freitagabend um 18 Uhr.
Autor: redDamit feiert das Erlebnismuseum zudem ein kleines Jubiläum: die 20. Teilnahme an dieser deutschlandweiten Erlebnisveranstaltung.
Grundlage der Sonderausstellung ist ein historisches Etikettenalbum der Nordhäuser Lithographischen Anstalt, Buch- und Steindruckerei Karl Koch, das eine Vielzahl von Etiketten aus dem Zeitraum der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert darstellt.
Viele der damals 67 Nordhäuser Brennereien bezogen ihre Etiketten von dieser Firma. Die Etiketten sind kleine Kunstwerke – und spiegeln so auf ungewöhnliche Art den damaligen Zeitgeist wider.
Heidelore Kneffel hat die Geschichte der Firma und der Inhaberfamilie Koch erforscht, die mit der Zerstörung von Nordhausen im April 1945 endet. Die historischen Etiketten werden – soweit wie möglich – in Verbindung mit den heute noch verbliebenen Brennereigrundstücken und Standorten gezeigt. Damit kann auch ein jüngeres Publikum den Bezug von Historie und Gegenwart in Nordhausen anschaulich erleben.
Die erhalten Steindruckplatten (Foto: nnz)
Ergänzend werden zwei Original-Steindruckplatten mit Abbildungen Nordhäuser Kornflaschen ausgestellt, die nach dem Bombenangriff geborgen und zweitweise als Gehwegplatten genutzt wurden.
Die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei leistet damit einen weiteren Beitrag zur Erforschung der reichhaltigen und vielschichtigen Geschichte des Nordhäuser Brennereigewerbes. Die Eröffnung der überaus interessanten Ausstellung erfolgt am Freitagabend um 18 Uhr.


