Do, 14:00 Uhr
17.07.2014
Gemeinsam gegen illegale Motorcrosser
Um der bereits seit Jahren bestehenden Problematik des illegalen Motorcross- und Quadfahrens weiter entgegenzuwirken, haben sich jetzt wieder aktuell der Fachbereich Recht und Ordnung des Landkreises Nordhausen, die Untere Naturschutzbehörde, der Kreiswegewart, das Forstamt und die Polizei verständigt...
Seit langem arbeiten die Behörden in dieser Thematik zusammen und beraten, wie man diesem sich zunehmend verschärfenden Problem begegnen kann. Das unerlaubte Motocross- und Quadfahren im Wald wird leider vielfach in der Öffentlichkeit verharmlost, so Landrätin Birgit Keller.
Doch die Auswirkungen auf die Umwelt, auf die Tier- und Pflanzenwelt sind gravierend - vor allem in besonders schützenswerten Räumen wie beispielsweise Naturschutzgebieten. Ebenso wird das Sicherheitsgefühl von Wanderern erheblich beeinträchtigt.
Wer unerlaubter Weise mit Motorcross und Quads, die häufig nicht angemeldet und nicht versichert sind, in Wald und Gelände herumfährt, verstößt damit gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Kraftfahrzeugsteuergesetz, die Straßenverkehrsordnung sowie das Thüringer Wald- und Naturschutzgesetz. Dies kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.
Außerdem kann, im Falle der Verweigerung der Mitarbeit bei der Aufklärung einer Ordnungswidrigkeit dem Halter des entsprechenden Kraftfahrzeuges durch die Zulassungsstelle ein Fahrtenbuch auferlegt werden. Nicht erfolgte Eintragungen sind mit 100 Euro Bußgeld bedroht. Auf Verstöße gegen das Naturschutzgesetz können Bußgelder bis zu 1.000 Euro, in Ausnahmefällen bis zu 10.000 Euro folgen.
Neben den negativen Folgen für die Umwelt bestehen weitere Auswirkungen darin, dass die Motorcrosser Wege kaputt fahren, besonders bei feuchter Witterung. Außerdem gefährden die Fahrer sich selbst und andere. Es ist bereits zu Unfällen mit Unbeteiligten gekommen. Wenn sich Wanderer im Wald nicht mehr sicher fühlen, schadet dies zudem der touristischen Entwicklung der Region.
Wir können nur appellieren, seinem Hobby des Motorcross-Fahrens nicht im Wald nachzugehen, sondern auf legalen Strecken und sich auch dafür einzusetzen, dass Bekannte dies tun, so Birgit Keller. Es ist wichtig, dass alle beteiligten Akteure an einem Strang ziehen. Denn wir wollen nicht, dass unser Landkreis zunehmend einen schlechten Ruf erwirbt - als Eldorado für illegales Motorcross-Fahren.
Autor: redSeit langem arbeiten die Behörden in dieser Thematik zusammen und beraten, wie man diesem sich zunehmend verschärfenden Problem begegnen kann. Das unerlaubte Motocross- und Quadfahren im Wald wird leider vielfach in der Öffentlichkeit verharmlost, so Landrätin Birgit Keller.
Doch die Auswirkungen auf die Umwelt, auf die Tier- und Pflanzenwelt sind gravierend - vor allem in besonders schützenswerten Räumen wie beispielsweise Naturschutzgebieten. Ebenso wird das Sicherheitsgefühl von Wanderern erheblich beeinträchtigt.
Wer unerlaubter Weise mit Motorcross und Quads, die häufig nicht angemeldet und nicht versichert sind, in Wald und Gelände herumfährt, verstößt damit gegen das Pflichtversicherungsgesetz, das Kraftfahrzeugsteuergesetz, die Straßenverkehrsordnung sowie das Thüringer Wald- und Naturschutzgesetz. Dies kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.
Außerdem kann, im Falle der Verweigerung der Mitarbeit bei der Aufklärung einer Ordnungswidrigkeit dem Halter des entsprechenden Kraftfahrzeuges durch die Zulassungsstelle ein Fahrtenbuch auferlegt werden. Nicht erfolgte Eintragungen sind mit 100 Euro Bußgeld bedroht. Auf Verstöße gegen das Naturschutzgesetz können Bußgelder bis zu 1.000 Euro, in Ausnahmefällen bis zu 10.000 Euro folgen.
Neben den negativen Folgen für die Umwelt bestehen weitere Auswirkungen darin, dass die Motorcrosser Wege kaputt fahren, besonders bei feuchter Witterung. Außerdem gefährden die Fahrer sich selbst und andere. Es ist bereits zu Unfällen mit Unbeteiligten gekommen. Wenn sich Wanderer im Wald nicht mehr sicher fühlen, schadet dies zudem der touristischen Entwicklung der Region.
Wir können nur appellieren, seinem Hobby des Motorcross-Fahrens nicht im Wald nachzugehen, sondern auf legalen Strecken und sich auch dafür einzusetzen, dass Bekannte dies tun, so Birgit Keller. Es ist wichtig, dass alle beteiligten Akteure an einem Strang ziehen. Denn wir wollen nicht, dass unser Landkreis zunehmend einen schlechten Ruf erwirbt - als Eldorado für illegales Motorcross-Fahren.


