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Di, 19:47 Uhr
14.01.2014

LKW-Maut auf der B4?

Diese Frage von Landtagsmitglied Manfred Scherer (CDU) auf der heute stattfindenden Verkehrskonferenz des Kyffhäuserkreises war einer der wenigen Aufreger am heutigen Tage. Hier kn mit den ersten Einzelheiten...

Die gut zweieinhalb Stunden dauern Konferenz brachte leider nicht allzu viel Neues. Der Landkreis Kyffhäuser hatte zu dieser Konferenz geladen und zwei der drei Landtagsmitglieder Gudrun Holbe und Manfred Scherer (beide CDU) sowie viele Bürgermeister von Städten und Gemeinden war der Einladung gefolgt.

LKW-Maut auf der B4? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) LKW-Maut auf der B4? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Landrätin Antje Hochwind (SPD) hatte die Verkehrskonferenz eröffnet. Sie rief auf, dass alle zuständigen Behörden und Parlamente geschlossen agieren müssen, um als Landkreis besser Gehör zu finden. Sie räumte aber auch schon ein, dass nicht alle Projekte umsetzbar sein werden, die für den Kreis in den Schubladen liegen. Sie wies nochmals darauf hin, dass der Kyffhäuserkreis laut Landesentwicklungskonzeption als Raum für besondere Entwickliungsaufgaben ausgewiesen werde.
Dort sei formuliert worden:
"Hierfür sind fernstraßentauglich Straßenvernindungen sowie ein bedarfsgerechtes, weitgehend vertaktetes Personennahververkehrsangebot in folgenden Realtionen erforderlich:
- die Verbindung Arten - Bad Frankenhausen - Sondershausen.
Sie bekräftigte, dass auch die Verbindung bis Mühlhausen und Eschwege wieder aufgenommen werden muss.

Absoluter Schwerpunkt sei aber die Bundesstraße 4 im Kyffhäuserkreis. Die überlastete Verbindung zur Landeshauptstadt muss besser im Landesentwicklungsplan Berücksichtigung finden. Weiter kritisierte sie, dass fünf Zugangsstellen zur Bahn im Kyffhäuserkreis gestrichen werden sollen, allein davon vier auf der Strecke Nordhausen - erfurt (Großfurra, Glückauf, Hohenebra Ort und Niederspier.

Viel Neues gab es von den Gästen der Konferenz nicht zu hören, was nicht schon bekannt wäre, so die Vorschläge für die B4 in den Einzelmaßnahmen Sundhäuser Berge, und die Ortsumfahrungen Oberspier, Greußen Straußfurt und Gebesee. Auf Einzelheiten dazu geht kn in weiteren Berichten ein. Eine Frage wurde auch in der Diskussion nicht klar beantwortet, warum wurden in den Entwurf Bundeswegplan nur füf Einzelmaßnahmen aufgenommen und nicht den notwendigen Ausbau der B4 zwischen Nordhausen und Erfurt?

Neu nur die Aussage von Winfried Ludolph, vom Nordthüringer Straßenbauamt, dass 3/2104 das Planfeststellungsverfahren für die Strecke Ringleben - Schönfeld fertig sein wird, was aber auch nicht heißt, dass bald gebaut wird.

LKW-Maut auf der B4? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) LKW-Maut auf der B4? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Für den einzigen echte Aufreger sorgte Landtagsmitglied Manfred Scherer. Als es in der Diskussion um eine möglich Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B4 (wenigstens nachts eine Tempo 30 Zone in der Ortslage Greußen auszuweisen) ging, stellte Scherer die überraschende Frage, ob man das Problem nicht auch mit einer Maut auf LKW lösen können, um wenigstens hier für Entlastung zu sorgen. Damit brachte Scherer Lutz Irmer vom Thüringer Verkehrsministerium leicht aus der Fassung, und stellte die frage wie er zu dieser Möglichkeit käme. Scherer hüllte sich aber dezent in Schweigen.

Auch Irmer ging auf die Frage auch nicht ein und sagte keinen Ton zu diesem Thema. Da könnte man ja glatt spekulieren, ob da Scherer nicht in eine Wespennest gestochen hat, denn es kam kein klares Dementi. Man darf gespannt sein.

Weitere Einzelheiten zur Konferenz in Kürze.
Autor: khh

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Kommentare
ente aus ndh
14.01.2014, 22:50 Uhr
fragwürdig
was soll das bringen auf der b4 eine lkw maut einzuführen?davon wird doch der verkehr nicht weniger.diese Maßnahme dient doch nur dazu die leere landeskasse zu füllen.
ausserdem würde mich echt mal interessieren warum immer nur die lkw's löhnen sollen.jedes Fahrzeug welches die strasse benutzt sollte zur kasse gebeten werden
martin73
15.01.2014, 07:49 Uhr
warum nicht
ganz ehrlich es waere wuenschenswert auf bundesstrassen allgemein eine lkw-maut einzufuehren da der grosse anteil lkw von ausserhalb sind und die den pkw verkehr auf der b4 behindern
Retupmoc
15.01.2014, 07:59 Uhr
Muß ich mal Ente Recht geben
Wenn man die LKW auf der B4 zur Kasse bittet, werden die Produkte in den Kaufhöhlen noch teurer. Besser wäre es, wenn man einmal von den 6 Millionen Arbeitslosen einige in einer Firma einstellt und diese dann die Straßen ausbauen lässt. Dafür ist kein Geld in diesem Pleiteland da? Dann alle Politiker absetzen !
NDHler
15.01.2014, 08:20 Uhr
Wenn die A71
fertig ist müssen die LKWs auf diese Autobahn in Richtung Erfurt. Nachtfahrverbote und 30er Zonen für LKWs helfen da genauso wie eine Maut. Der Weg über die Bundesstraße darf sich für den Brummi nicht lohnen. Da der Bau von Ortsumgehungen entlang der B4 in den kommenden 10-20 Jahren nicht realisierbar ist müssen die Anwohner eben auf diese Weise entlastet werden. Das gleiche gilt für die B 243! Hier soll Ende des Jahres der neue Abschnitt in Niedersachsen übergeben werden. Dann wird’s laut in Mackenrode, Holbach und Günzerode!
Komisch, bei den Feierlichkeiten in Nordhausen setzt die Politik auf Lärmschutz, bei den Ortsdurchfahrten betreffender Gemeinden entlang dieser Bundesstraßen scheint das dem Landratsamt egal zu sein!
Pro112
15.01.2014, 09:24 Uhr
Warum nur Maut für LKW ?
Klar macht auf noch mehr Bundesstraßen Maut für LKW, aber denkt mal drüber nach, je mehr Mautstraßen es gibt, um so mehr kleine Firmen mit LKW gehen pleite und um so teurer werden Lebensmittel und andere Gebrauchsgegenstände.Die Maut wird auf uns Verbrauchern umgelegt. Einer Firma der es finanziell gut geht interessiert die Maut nicht, da sie die Maut von uns Verbrauchern über teurere Preise im Handel zurück holen. Aber ist ja egal LKW`s sind immer schuld.Wenn die LKW Fahrer nur mal 2 Tage Streiken würden, dann sind Sie wieder die Bösen, weil keine Lebensmittel mehr geliefert werden... Dieser Tag wird kommen.
Flitzpiepe
15.01.2014, 10:23 Uhr
Abgesehen von der Maut
Wer kommt auf die Idee auf der Bahnstrecke Strecke Nordhausen - Erfurt die 4 Haltepunkte Großfurra, Glückauf, Hohenebra Ort und Niederspier zu streichen?
Ist es nicht gerade der Sinn einer Regionalstrecke jeden Haltepunkt anzufahren?
OK, für schnelle Verbindungen muss man da nicht halten. Aber eine generelle Streichung ist Humbug!
Wenn der Bahn zur Verringerung der Fahrzeit zwischen Erfurt und Nordhausen nichts anderes einfällt, als Haltepunkte zu streichen, hätte ich den Vorschlag, Sondershausen als Haltepunkt auch zu streichen. Das bringt sicher noch 3 Minuten...
Retupmoc
15.01.2014, 10:49 Uhr
Streicht doch die ganze Bahn
dann kann man noch mehr Transporte und Personen auf die Straßen verlagern. Die Bürger in Großfurre oder Niederspier danken schon jetzt dafür, das Sie von der Außenwelt abgeschnitten werden. Vielleicht sollte man die Taktung zwischen Nordhausen und Erfurt ganz überdenken und nur noch Montags einen Zug nach Erfurt und Mittwochs retour fahren lassen? Natürlich ohne Unterwegshalt, damit es schneller geht. Na ok .. Wasserthalleben, da könnte man ja langsamer fahren, damit ein paar rüstige Rentner rausspringen können, falls Sie dort wohnen.
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