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Di, 19:13 Uhr
26.11.2013

nnz-Live-Ticker

In Ilfeld soll heute nicht nur über ein Brückenbauwerk zwischen dem Südharzort und Netzkater informiert werden, sondern auch über den angeblichen Widerspruch zwischen politischen Versprechungen und finanzieller Realität. Wir halten Sie auf dem Laufenden...


19.13 Uhr
Die Bürger, die nach Ilfeld gekommen waren, hatten noch einige Fragen, die jedoch nicht zufriedenstellend beantwortet werden konnten. Der Ticker verabschiedet sich damit auf dem Ilfelder Hotel.

19.05 Uhr
Bürgermeister Klante plädiert um Unterstützung für Nachtfahrverbote oder Geschwindigkeitsbeschränkungen, wenn nicht in den nächsten Jahren OU gebaut werden können.

19.01 Uhr
Und jetzt die Fragen: Die gibt es bislang nicht. Staatssekretärin Inge Klaan nimmt die Hoffnung auf eine mittelfristige Lösung des Durchgangsverkehrs. Hoffnung gibt es für die weitere Sanierung des Bestandes.

18.56 Uhr
Um alle Neubaumaßnahmen in Nordthüringen realisieren zu können, benötigt das Straßenbauamt rund 330 Millionen Euro.

18.54 Uhr
Bei der OU Ilfeld gibt es ab der Papierfabrik am Ortsausgang die Möglichkeit einen 900 Meter langen Tunnel zu bauen. Daher auch die extrem hohen Kosten. Fazit: Das wird in Berlin kaum darstellbar sein.

18.52 Uhr
Für Niedersachswerfen und Nordhausen ist man in der Entwurfsplanung, für Ilfeld im Raumordnungsverfahren. Es kann also noch Jahre dauern.

18.45 Uhr
Nun zu den geplanten Ortsumgehungen (OU) und den Kosten:
Sundhäuser Berge: 9,4 Millionen Euro
OU Nordhausen: 25,5 Millionen Euro
OU Niedersachwerfen: 18,8 Millionen Euro
OU Ilfeld: 72,3 Millionen Euro.

Staatssekretärin Inge Klaan (Foto: nnz) Staatssekretärin Inge Klaan (Foto: nnz)

18.37 Uhr
Klaan fordert, dass sich alle interessierten Kräfte in der Region für den weiteren Ausbau von Verkehrswegen stark machen. Gemeinsamer Druck auf den Bund könnte da sehr hilfreich sein.

18.34 Uhr
Alle aktuell angemeldeten Projekte sind Projekte, die im vergangenen Bundesverkehrswegeplan nicht berücksichtigt wurden und nun noch einmal neu aufgelegt werden sollen.

18.32 Uhr
Inge Klaan plädiert in ihrem Referat für eine mittelfristige Planungssicherheit für Projekte der Infrastruktur in Deutschland.

18.23 Uhr
Im August 2013 wurden auf der B 4 am Wochentag 4.226 Fahrzeuge, davon 925 Lkw, im Jahr 2006 4.066 Fahrzeuge. Südlich von Niedersachwerfen wurden im gleichen Zeitraum (zwischen 2008 und 2013) rund 15.000 Fahrzeuge pro Tag gemessen.

18.13 Uhr
Aus dem Auditorium wurde nach einem integrierten Fuß- oder Radweg gefragt. Langfristig soll ein kombinierter Rad- und Wirtschaftswegs entlang der HSB-Strecke entstehen.

18.00 Uhr
Sämtliche Bauarbeiten werden ohne Vollsperrung durchgeführt, es gibt eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung. Ausnahme wird die Sanierung des Bahnübergangs sein. Hier wird Nachtarbeit an Wochenenden präferiert.

17.59 Uhr
Zur Sicherung des Hangs entlang der Straße müssen 108 Bohrpfähle gesetzt und verankert werden. Die Hälfte ist bis heute realisiert.

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17.52 Uhr
Ebenfalls saniert werden soll der Bahnübergang, gemeinsam mit der HSB.

17.51 Uhr
Winfried Ludolph vom Nordthüringer Straßenbauamt erläutert die Brückebaumaßnahme. Die 500 Meter lange Baustelle wird rund 3.4 Millionen Euro kosten. Neben dem eigentlichen Brückenbau, die etwa 700.000 Euro kosten wird, wird die Veränderungen der Linienführung der B4 rund 1,4 Millionen Euro kosten. Die nnz berichtete auch über die notwendige Hangsicherung.

17.47 Uhr
Nun ist auch Verkehrsstaatssekretärin Inge Klaan (CDU) angekommen.

17.45 Uhr
Stephan Klante, Harztor-Bürgermeister hofft auf klärende Worte, warum die B4 und die B81 keine Bedeutung mehr im Landesentwicklungsplan haben?

Von links: Ludolph, Neu, Rohmund (Foto: nnz) Von links: Ludolph, Neu, Rohmund (Foto: nnz)

17.41 Uhr
Nun das erste Grußwort von Landrätin Birgit Keller. Sie freut sich, dass sie eine Einladung erhalten hat. Sie geht auf die Abstufungen von Landes- zu Kreisstraßen ein, die nicht immer auf Freude bei den Kommunalpolitikern stoßen.

17.38 Uhr
Niels Neu, MIT-Chef im Kreisverband Nordhausen eröffnet die Veranstaltung vor rund 40 Gästen und stellt die MIT vor.

17.34 Uhr
Hintergrund zum erwähnten Widerspruch ist die Tatsache, dass die Planungen zur Umgehungsstraße entlang der B4 nur Nordhausen und Niedersachswerfen betreffen. Das zuständige Thüringer Verkehrsministerium hatte jedoch auch Geld für die Umfahrung von Ilfeld vom Bund gefordert.

17.32 Uhr
Zu der Veranstaltung eingeladen hatte der Nordhäuser Kreisverband der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT).
Autor: red

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Kommentare
NDHler
26.11.2013, 19:18 Uhr
Warum sagt`s denn keiner?!
Weder für Nordhausen, noch für die Sundhäuser Berge und erst recht nicht für Ilfeld und Niedersachswerfen wird es in absehbarer Zukunft eine Ortsumgebung geben! Sag doch einfach mal einer: „Das wird in unser aller Leben nichts mehr!“ Das ist doch die Wahrheit! Das Geld wird anderswo verbaut!

Beispiele aus den Eichsfelder Nachrichten: „HOFFNUNG FÜR KALLMERODE?“ war die Schlagzeile die Schlagzeile vom Mittwoch, 20. November 2013, 20:34 Uhr
Oder hier vom Freitag, 08. November 2013, 13:42 Uhr: „Bewegung auch im Thüringer Teil des Eichsfeldes: Nach der Fertigstellung der Ortsumgehung Worbis-Wintzingerode im vergangenen Jahr wurden jetzt die
Ortsumgehungen Teistungen und Ferna ebenfalls erneut in die Vorschlagsliste des Freistaates Thüringen für den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Auch hier hoffen alle Beteiligten auf die mit Niedersachsen abgestimmte Einleitung des Planfeststellungsverfahrens im nächsten Jahr.“

Und weiter heißt es: „Fast 25 Jahre nach der Grenzöffnung muss es weiter mit Volldampf darum gehen, alle Ortsumgehungen im Verlauf der B 247 zu realisieren.
Duderstadt und die gesamte Region sind darauf angewiesen, endlich eine vernünftige und lückenlose Anbindung an die A 7 und an die A 38 zu bekommen.“ Die jetzigen Signale aus Hannover und Erfurt sind für ihn mehr als nur ein Fingerzeig. „Beide Bundesländer haben die Notwendigkeit der Ortsumgehungen erneut bestätigt. Damit sind die Chancen auf eine erneute Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes deutlich gestärkt worden.“

Da erzähl bitte keiner was vom fehlenden Geld! Der Manfred Grund macht für das Eichsfeld im Bund ganze Arbeit! Hier im LK Nordhausen schlafen doch alle! Ständig ist hier nur vom fehlenden Geld die Rede und das alles nicht realisierbar sei!
Nörgler
26.11.2013, 19:52 Uhr
Das liegt an uns
Gibt es denn wirklich in keiner Partei im Landkreis Nordhausen einen Kandidaten, der irgendwann einmal als Bundestagsmitglied unsere Interessen vertreten kann. Immer nur das Eichsfeld, erst jetzt mit der Linken wieder eine Damen aus dem Eichsfeld im Bundestag. Dort nämlich werden die Strippen gezogen und der Herr Grund macht das außerordentlich effektiv.
BGE- Pirat
26.11.2013, 20:44 Uhr
wir sollten doch mal
das für ilfeld keine 70 000 000 euro da sind
kann ich ja noch verstehen
aber warum da keine 30 kmh zone mit blitzer
eingerichtet werden kann wie in osterhagen....
vielleicht sollten die bürger von ilfeld es doch mal selber in die hand nehmen.
mfg heiko
Retupmoc
27.11.2013, 09:17 Uhr
Sorry Pirat
Ich bin ja oft ihrer Meinung, aber hier liegen Sie mit der Forderung der Tempo 30 - Zonen voll daneben. Was die Politik nicht hinbekommt, weil man in Berlin die Steuergelder ohne Ende verprasst und der von den Bürgern des LK Nordhausen gewählte Herr Grund natürlich seine Heimat favorisiert - das wollen Sie mal wieder auf dem Rücken des Autofahrers finanzieren. Der Ort Ilfeld ist tot. Da gibt es keinen Grund eine 30-Zone einzurichten, ausser um abzukassieren.
Jahrelang haben wir in NSW im Stau gestanden, jetzt steht der Autofahrer im Stau vor der Brückensperrung. Ab und zu stellt das Forstamt ein paar Geschwindigkeitsbegrenzungen auf, um ein paar Tiere tot zu schießen. Es gibt Menschen, die dort täglich durch müssen, um auf die Arbeit zu fahren. Frage @ Pirat : Wer bezahlt denen die Zeit im Stau oder den zeitlich verlängerten Arbeitsweg durch 30-Zonen? Stellen Sie sich in Berlin angekettet vor das betreffende Ministerium und gehen in Hungerstreik. Vielleicht kommt dann die Ortsumfahrung. Gilt übrigens für ALLE Politiker, die diese gängelei aus Berlin klaglos hinnehmen und lieber den Steuerzahler gängeln.
BGE- Pirat
27.11.2013, 14:55 Uhr
an retupmoc
was soll man denn machen geld gibt es keins für ilfeld und das dorf abreißen geht doch auch nicht
mfg heiko
Paulinchen
27.11.2013, 16:29 Uhr
Ob Ortsumfahrungen immer gut sind für die Orte?
Ich kann mich erinnern, als noch vor Jahren in Osterhagen, Barbis usw. die Schilder und Transparente standen/hingen: „Eine Umgehung muss her… „ Jetzt, wo der überwiegende Teil über die Autobahn A 38 rollt, sind diese Orte fast wie ausgestorben. In allen darf man nur noch mit Tempo 30 fahren und die Gaststätten sowie kleine Geschäfte haben für immer ihre Pforten geschlossen. War es das, was die Bewohner der Orte wollten? An vielen Häusern hängen Schilder mit der Aufschrift: Zu verkaufen.

Kann man nicht nur den Schwerlastverkehr umleiten auf mautpflichtige Bundesstraßen und natürlich Bundesautobahnen? Die Bundesstraßen sind doch gar nicht für diese Lasten ausgebaut. Warum müssen denn die 40- Tonner durch Ilfeld, Osterode, Neustadt und dann nach Rottleberode zum Sägewerk fahren? Die Brummis drängen teilweise die Linienbusse (Linie E) von der Fahrbahn ab, bzw. zwingen diese zum Halten. An die vorhandenen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten sich die LKW Fahrer ohnehin nie. Die „stehen“ einem meist schon an der Rückenlehne, wenn man die 70 km/h einhält.

Nur Vorsicht, wenn alle Fahrzeuge umgeleitet werden, dann kann auch so mancher Ort ganz schnell „sterben“. Denn so mancher PKW macht vielleicht doch noch mal Halt um etwas einzukaufen, oder mal eben einzukehren.
Harzer_jung
27.11.2013, 16:42 Uhr
Kleine Zahlenspielerei
Nehmen wir einfach mal einige Fakten her die auch gestern in Ilfeld erwähnt wurden.
Und einige vorher bekannte Fakten

Benötigt werden für den Ausbau bzw die Erneuerung der geplanten Straßen in Nordthüringen ca. 330 Millionen Euro.
Das ist eine gigantische Zahl. Ist aber im vergleich zu dem was der nicht nutzbare Flughafen BER kostet ziemlich wenig. (BER benötigt pro Monat 30 Millionen Euro für den Nichtbetrieb)

Die Aufstellung der Fahrzeugzahlen war auch recht interessant: 14000 Fahrzeuge jeden Tag zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen, ca /7000jeden Tag zwischen Niedersachswerfen und Ilfeld.
Man könnte jetzt daraus schließen das ein Großteil nur bis zum Herkulesmarkt fährt.
(eine Vermutung die durchausberechtigt ist. )
Eine Veringerung der Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 bedeutet nicht lieber falsch geschriebener Computer das die Fahrzeit von Nordhausen nach Hasselfelde sich verdoppelt.
2 Minuten früher losfahren dürfte ausreichen. Es geht da um die Lebensqualität und auch die Sicherheit für einwohner in Ilfeld. Die Situation im Bereich Altes Rathaus ist wirklich seit Jahren untragbar.

Das Problem dürften die FFH gebiete sein, das Neunauge usw.

Ein Tunnel um Ilfeld eine Umfahrung zu ermöglichen ist teuer, aber die Kosten dürfen nicht das alleinige Kriterium der Entscheidung sein.

Ist eine Umgehung nötig? oder kann Die B4 innerorts so gestaltet werden das eine Nutzung für alle gefahrlos möglich ist?
Was ich auch vermisst habe: die B4 ist eine Verbindung nach Niedersachsen, bzw in der weiterführung als B81 eine Verbindung nach Sachsen-Anhalt. Die Einbindung der Nachbarländer scheint nicht existent zu sein.

Und auch nicht vergessen werden sollte: wenn Eine Umgehung dann da ist, welche Teile der dann ehemaligen B4 sollen dann zurückgebaut werden?

Das Fazit ist also aus meiner Sicht: Braucht man diese Umfahrung? Ja/nein
Wenn nein dann Ende der Debatte.
Wenn ja: dann suchen wie: Eine Verlegung der Jetzigen B4 dürfte an sicherlich berechtigten Einsprüchen der Umweltschützer scheitern. Ein Ausbau der bestehenden Trasse dürfte auch nicht zielführend sein.
Ein Tunnelbauwerk ist zwa das teuerste, aber wahrscheinlich die Variante mit dem geringsten Eingriff in Natur und Umwelt.
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