Do, 13:53 Uhr
01.04.2004
„Bürgerwehr“ geht „in Betrieb“
Nordhausen (nnz). Ab dem kommenden Montag wird die Stadt Nordhausen um einige Highlights reicher sein. Dabei handelt es sich zum Beispiel eine Bürgerwehr, eine Himmelsleiter und einen reisenden Hund. Wenn Sie jetzt schon mal schnuppern wollen, dann klicken Sie einfach auf MEHR.
Am kommenden Montag (5. April) werden an der Nordhäuser Rautenstraße im Stadtzentrum die Wasserachse unterhalb des Petersberges und die Treppe Himmelsleiter offiziell in Betrieb genommen. Alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser und alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Eröffnet werden beide Bauwerke durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (beide SPD) und Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU), gemeinsam mit den zuständigen Planern und den beteiligten Künstlern. Die Nordhäuser Künstler Gerd Mackensen und Lothar Rechtacek haben mit den Bronzefiguren Reisender Hund, Kaiserlicher König und Bürgerwehr – einer Gruppe Raben – das Umfeld der Wasserachse gestaltet, sämtliche Figuren werden in diesen Tagen installiert.
Die 40 Meter lange Wasserachse beginnt am Fuße des Petersberges – dem Ausstellungsgelände der 2. Thüringer Landesgartenschau, die am 24. April beginnt - und zieht sich zwischen der Bebauung hindurch bis zur Rautenstraße. Die Achse hat zwei Pole: Am Fuße Petersberg gibt es einen Pavillon, in seinen Dimensionen jeweils fünf Meter groß. Dieser Pavillon ist an seinen vier Seiten umgeben von einem Schleier herabfließenden Wassers, den man durchschreiten kann. In der Mitte kann man stehen und ist vom Wasser umgeben. Teil dieses Pavillons wird der balancierende Hund sein, den Mackensen entworfen und den Rechtacek aus Bronze gefertigt hat. Auf dem Pavillon hockt die – von Mackensen so benannte - Bürgerwehr: Eine Gruppe aus etwa 50 Zentimeter hohen Bronze-Raben.
Den zweiten Pol bildet unmittelbar an der Rautentrasse die Tränke, ein 5 mal 5 Meter quadratisches Wasserbecken. Für dieses Becken fertigten Mackensen und Rechtacek ebenfalls eine Figur: Eine zirka 1,50 Meter hohe Skulptur eines kaiserlichen Königs, wie sie Mackensen nennt. Im einen Meter breiten Wasserlauf der Achse werden Steininseln liegen, die den Wasserlauf eines Baches nachempfinden. Markanter Punkt inmitten des Wasserlaufes ist der etwa 1 Meter große Reisende Hund (Mackensen), der das Tier in einem Papierboot darstellt. Links und rechts wird die Wasserachse von Bäumen und Bänken gesäumt. Das ganze wird ein Verweilbereich, von dem aus man das Wasser beobachten und hören kann.
Autor: nnz
Am kommenden Montag (5. April) werden an der Nordhäuser Rautenstraße im Stadtzentrum die Wasserachse unterhalb des Petersberges und die Treppe Himmelsleiter offiziell in Betrieb genommen. Alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser und alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Eröffnet werden beide Bauwerke durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (beide SPD) und Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU), gemeinsam mit den zuständigen Planern und den beteiligten Künstlern. Die Nordhäuser Künstler Gerd Mackensen und Lothar Rechtacek haben mit den Bronzefiguren Reisender Hund, Kaiserlicher König und Bürgerwehr – einer Gruppe Raben – das Umfeld der Wasserachse gestaltet, sämtliche Figuren werden in diesen Tagen installiert.
Die 40 Meter lange Wasserachse beginnt am Fuße des Petersberges – dem Ausstellungsgelände der 2. Thüringer Landesgartenschau, die am 24. April beginnt - und zieht sich zwischen der Bebauung hindurch bis zur Rautenstraße. Die Achse hat zwei Pole: Am Fuße Petersberg gibt es einen Pavillon, in seinen Dimensionen jeweils fünf Meter groß. Dieser Pavillon ist an seinen vier Seiten umgeben von einem Schleier herabfließenden Wassers, den man durchschreiten kann. In der Mitte kann man stehen und ist vom Wasser umgeben. Teil dieses Pavillons wird der balancierende Hund sein, den Mackensen entworfen und den Rechtacek aus Bronze gefertigt hat. Auf dem Pavillon hockt die – von Mackensen so benannte - Bürgerwehr: Eine Gruppe aus etwa 50 Zentimeter hohen Bronze-Raben.
Den zweiten Pol bildet unmittelbar an der Rautentrasse die Tränke, ein 5 mal 5 Meter quadratisches Wasserbecken. Für dieses Becken fertigten Mackensen und Rechtacek ebenfalls eine Figur: Eine zirka 1,50 Meter hohe Skulptur eines kaiserlichen Königs, wie sie Mackensen nennt. Im einen Meter breiten Wasserlauf der Achse werden Steininseln liegen, die den Wasserlauf eines Baches nachempfinden. Markanter Punkt inmitten des Wasserlaufes ist der etwa 1 Meter große Reisende Hund (Mackensen), der das Tier in einem Papierboot darstellt. Links und rechts wird die Wasserachse von Bäumen und Bänken gesäumt. Das ganze wird ein Verweilbereich, von dem aus man das Wasser beobachten und hören kann.

