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Frühling auch in der Tierwelt

Montag, 22. April 2013, 14:10 Uhr
Der Frühling erwacht! Auch bei den Tieren in unseren Wäldern und Wiesen führt das zu erhöhter Mobilität und das wiederum zu einer erhöhten Unfallgefahr für uns Menschen. Tipps der Beamten der Thüringer Autobahnpolizei...


Denn wenn ein Tier die Fahrbahn überquert, kommt es nicht selten zum Unfall. So registrierte die Polizei auf den Thüringer Autobahnen allein am gestrigen Sonntag sechs Unfälle - zum Glück nur Blechschäden.

Wildunfälle werden oft unterschätzt. So erreicht ein nur 20 Kilogramm schweres Stück Rehwild bei einer Kollision mit einem 100 Stundenkilometer schnellem Pkw ein Aufschlaggewicht von über einer halben Tonne.

Steht ein unvermeidbarer Zusammenstoß mit dem Wild bevor, sollte man die Lenkung festhalten und versuchen die Fahrtrichtung beizubehalten. Eine Vollbremsung sollte man nur dann durchführen, wenn kein Auffahrunfall mit einem nachfolgenden Fahrzeug droht. Kommt es trotz erhöhter Vorsicht zu einem Zusammenstoß mit dem Wildtier sofort anhalten und
das Warnblinklicht einschalten.

Ziehen Sie die mitgeführte Warnweste an und sichern Sie die Unfallstelle, indem sie das Warndreieck in ausreichendem Abstand zur Unfallstelle aufstellen (auf Autobahnen mindestens 200 Meter, das entspricht 4 Leitpfosten). Zunächst den verletzten Personen helfen und „Erste Hilfe“ leisten, dann die Polizei über den Verkehrsunfall informieren.

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