So, 21:25 Uhr
21.04.2013
nnz-exklusiv: Ende, aus, vorbei?
Die Zahl 13 ist nicht unbedingt als Glückszahl bekannt. Und trotzdem war das 13. Kugelstoß-Indoor Anfang dieses Jahres eines der besten in der Geschichte des Wettkampfs. Doch eine 14. Auflage wird es nicht geben...
In einer Mail, die der nnz-Redaktion vorliegt, kündigt Indoor-Direktor Werner Hütcher den Mitgliedern des Organisationskommitees an, dass es kein 14. Energie-Indoor mehr geben wird. Bereits Anfang voriger Woche habe er den Hauptsponsor, die EVN, informiert. Es seien monatelange Überlegungen vorausgegangen, doch erst einmal sollte das vorbereitete 13. Meeting veranstaltet werden.
Zur Begründung schreibt Hütcher von der enormen Belastung, die dieses Hobby für ihn darstellte. "Seit nunmehr 13 Jahren gibt es immer weniger Freizeiten, Dauerstress, keine richtigen Ferien. Neben den vielen Freuden gab es auch dauernd irgendwelchen Ärger", teilt Werner Hütcher mit.
Es seien keine finanziellen Probleme gewesen, im Gegenteil, das Meeting habe immer auf gesunden Füßen gestanden, "allerdings haben die Verhandlungen mit den Sportlern und Managern teilweise groteske Formen angenommen und die Manager wurden immer dreister, speziell jene der deutschen Athleten." Alle Annehmlichkeiten seien mehr und mehr zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
In Richtung seiner Mitstreiter schreibt Werner Hütcher zum Schluss, dass die Beendigung des Indoor nur einen Teil der gemeinsamen Arbeit ausmache, die Organisation der Wettkämpfe im Schulsport, im KFA und in den Sportvereinen gehen weiter.
Autor: redIn einer Mail, die der nnz-Redaktion vorliegt, kündigt Indoor-Direktor Werner Hütcher den Mitgliedern des Organisationskommitees an, dass es kein 14. Energie-Indoor mehr geben wird. Bereits Anfang voriger Woche habe er den Hauptsponsor, die EVN, informiert. Es seien monatelange Überlegungen vorausgegangen, doch erst einmal sollte das vorbereitete 13. Meeting veranstaltet werden.
Zur Begründung schreibt Hütcher von der enormen Belastung, die dieses Hobby für ihn darstellte. "Seit nunmehr 13 Jahren gibt es immer weniger Freizeiten, Dauerstress, keine richtigen Ferien. Neben den vielen Freuden gab es auch dauernd irgendwelchen Ärger", teilt Werner Hütcher mit.
Es seien keine finanziellen Probleme gewesen, im Gegenteil, das Meeting habe immer auf gesunden Füßen gestanden, "allerdings haben die Verhandlungen mit den Sportlern und Managern teilweise groteske Formen angenommen und die Manager wurden immer dreister, speziell jene der deutschen Athleten." Alle Annehmlichkeiten seien mehr und mehr zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
In Richtung seiner Mitstreiter schreibt Werner Hütcher zum Schluss, dass die Beendigung des Indoor nur einen Teil der gemeinsamen Arbeit ausmache, die Organisation der Wettkämpfe im Schulsport, im KFA und in den Sportvereinen gehen weiter.


