Fr, 09:34 Uhr
08.02.2013
"Endstation" Grimmel, Nordhausen
Diese Überschrift ist zwar ein wenig provokant gewählt, doch eigentlich trift sie den Kern eines Projektes, das zwei Investoren gemeinsam mit dem Jugendsozialwerk Nordhausen realisieren werden. Einzelheiten in Ihrer nnz...
Von links: Axel Heck, Andreas Weigel, Silvio Wagner
Die Entkernung ist bereits in vollem Gange, auch an der Südseite sind die ersten Arbeiten zu sehen. Das ehemalige FMN-Hochhaus an der Grimmelallee bekommt außen ein neues Gesicht, innen wird es komplett umgestaltet. Gemeinsam mit Silvio Wagner und Axel Heck will das Jugendsozialwerk Nordhausen ein Modell entwickeln, bei dem ältere Menschen mit oder ohne Behinderungen und Erkrankungen ein neue Zuhause finden können.
Wie der Chef des Jugendsozialwerks, Andreas Weigel, der nnz berichtet, sollen in den ersten drei Etagen des Hochhauses Wohngemeinschaften für Senioren entstehen. Alle sind natürlich komplett barrierefrei erreichbar und so auch ausgestattet. Fünf WG für 23 Senioren sind geplant. Deren Mieter können in Gemeinschaft leben, haben aber auch die Rückzugsmöglichkeiten in ihre eigenen Wohnungen, die mit Sanitäreinheiten komplettiert werden. Zusätzlich werden in dem Hochhaus am Grimmel eine Tagespflege sowie ein ambulanter Pflegedienst etabliert.
Acht Etagen hoch...Mit einem Fahrstuhl dann kein Problem mehr (Foto: nnz)
Wagner und Heck haben für den Standort des Grimmels geworben, weil hier jetzt schon für #ltere Menschen die Infrastruktur nicht besser sein könnte: Fitness-Studio mit Sauna, Ärzte eine Apotheke, Fleischer, Bäcker, Straßenbahnhaltestelle in unmittelbarer Nähe, ein Supermarkt.
Die beiden Investoren kümmern sich ihrerseits um die Etagen vier bis acht. Auch hier sollen Wohnungen entstehen, die sich an die gleiche Zielgruppe richten und die auch die pflegerischen und unterstützenden Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Angeboten werden hier Ein- und Zweiraumwohnungen zwischen 40 und 70 Quadratmeter.
Momentan befinden sich die Investoren in der Planungsphase, wollen aber den Umbau des Hochhauses Ende dieses Jahres abschließen. Dann sollen auch rund 3,5 Millionen Euro "umgesetzt" sein. Die ersten Mieter, so schätzen Silvio Wagner und Axel Heck, können im Frühjahr 2014 die wunderschöne Aussicht über die Stadt genießen.
Dann wird auch der Umbau des gesamten Grimmel abgeschlossen sein, der im Jahr 2004 begann.
Wer sich jetzt schon für eine der Wohnformen interessiert, der kann sich an der Nordhäuser Jugendsozialwerk oder an Axel-Heck-Immobilien in der Rautenstraße in Nordhausen wenden. Das Interesse an dieser angenehm-wohnlichen Endstation Grimmel wird - so erwarten es alle drei Männer - sehr hoch sein.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redVon links: Axel Heck, Andreas Weigel, Silvio Wagner
Die Entkernung ist bereits in vollem Gange, auch an der Südseite sind die ersten Arbeiten zu sehen. Das ehemalige FMN-Hochhaus an der Grimmelallee bekommt außen ein neues Gesicht, innen wird es komplett umgestaltet. Gemeinsam mit Silvio Wagner und Axel Heck will das Jugendsozialwerk Nordhausen ein Modell entwickeln, bei dem ältere Menschen mit oder ohne Behinderungen und Erkrankungen ein neue Zuhause finden können.
Wie der Chef des Jugendsozialwerks, Andreas Weigel, der nnz berichtet, sollen in den ersten drei Etagen des Hochhauses Wohngemeinschaften für Senioren entstehen. Alle sind natürlich komplett barrierefrei erreichbar und so auch ausgestattet. Fünf WG für 23 Senioren sind geplant. Deren Mieter können in Gemeinschaft leben, haben aber auch die Rückzugsmöglichkeiten in ihre eigenen Wohnungen, die mit Sanitäreinheiten komplettiert werden. Zusätzlich werden in dem Hochhaus am Grimmel eine Tagespflege sowie ein ambulanter Pflegedienst etabliert.
Acht Etagen hoch...Mit einem Fahrstuhl dann kein Problem mehr (Foto: nnz)
Wagner und Heck haben für den Standort des Grimmels geworben, weil hier jetzt schon für #ltere Menschen die Infrastruktur nicht besser sein könnte: Fitness-Studio mit Sauna, Ärzte eine Apotheke, Fleischer, Bäcker, Straßenbahnhaltestelle in unmittelbarer Nähe, ein Supermarkt. Die beiden Investoren kümmern sich ihrerseits um die Etagen vier bis acht. Auch hier sollen Wohnungen entstehen, die sich an die gleiche Zielgruppe richten und die auch die pflegerischen und unterstützenden Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Angeboten werden hier Ein- und Zweiraumwohnungen zwischen 40 und 70 Quadratmeter.
Momentan befinden sich die Investoren in der Planungsphase, wollen aber den Umbau des Hochhauses Ende dieses Jahres abschließen. Dann sollen auch rund 3,5 Millionen Euro "umgesetzt" sein. Die ersten Mieter, so schätzen Silvio Wagner und Axel Heck, können im Frühjahr 2014 die wunderschöne Aussicht über die Stadt genießen.
Dann wird auch der Umbau des gesamten Grimmel abgeschlossen sein, der im Jahr 2004 begann.
Wer sich jetzt schon für eine der Wohnformen interessiert, der kann sich an der Nordhäuser Jugendsozialwerk oder an Axel-Heck-Immobilien in der Rautenstraße in Nordhausen wenden. Das Interesse an dieser angenehm-wohnlichen Endstation Grimmel wird - so erwarten es alle drei Männer - sehr hoch sein.
Peter-Stefan Greiner


