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Mo, 15:25 Uhr
17.12.2012

Feuerwehr und mehr

Im Nordhäuser Kreisausschuss wurde heute unter anderem über die weitere Ausrüstung der Feuerwehren im Landkreis Nordhausen diskutiert. Und da gab es natürlich einen Disput...


Es ist immer das gleiche Prozedere im Kreisausschuss des Nordhäuser Kreistages: Zuerst die Ausgaben jenseits der 10.000 Euro. Die jedoch gab es heute nicht. Dafür sollte über die Beschaffung eines Hilfe-Leistungsfahrzeuges für die Nordhäuser Berufsfeuerwehr entschieden werden. Ein Angebot wurde vorgelegt, das wiederum jenseits der finanziellen Leistungsfähigkeit des Landkreises liegt. Letztlich soll das Fahrzeug rund 375.000 Euro kosten, weggenommen wurde zum Beispiel die Seilwinde, der Stromerzeuger wurde von 13 auf acht kW reduziert.

Winfried Theuerkauf (SPD) wollte wissen, ob der Planer im Landratsamt sich verschätzt habe? Nein, hieß es, man habe sich an die DIN zu halten, und da dürfen eben nur 8-kW-Stromerzeuger auf solch ein Fahrzeug. Die schlechtere Ausstattung wurde von Matthias Jendricke (SPD) kritisiert, die Stadt werde hier wahrscheinlich selbst nachrüsten. Es könne nicht sein, dass die Berufsfeuerwehr ein Fahrzeug mit einem schlechteren Standard im Bestand habe wie die Freiwillige Feuerwehr, die nach der Neuanschaffung das jetzige HLF bekommen soll.

Letztlich gab es grünes Licht für die Anschaffung des neuen roten Autos.
Autor: red

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Kommentare
stimme-der-wahrheit
17.12.2012, 23:38 Uhr
Überzogene Forderungen bei Feuerwehrfahrzeugen
Wir sind im öffentlichen Sektor nicht bei "Wünsch dir was" Herr Jendricke! In Thüringen sind Beschaffungen von FW Fzg. nach der jeweils gültigen DIN vorzunehmen und diese gilt seit 5/2007 auch für das von der Stadt NDH selbst beschaffte Typgleiche HLF 20/16. Auch da hätte nach der DIN nur ein 8 KW Stromerzeuger verbaut werden dürfen.

Hier sollten die Stadträte mal ein paar kritische Fragen stellen, ob denn da Alles so nötig war, was da so unter ihrer "Feuerwehr"führung so beschafft wurde. Die in ganz Deutschland gültigen DIN Normen sollen für eine einheitliche (Fw)Fahrzeuglandschaft sorgen und nicht zuletzt die Kommunalen Kassen vor überzogen Technikforderungen schützen, egal ob sie von Berufs- oder Freiwilligen Feuerwehren kommen!
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