Mo, 16:39 Uhr
22.10.2012
Millionen-Investition an der Darre
Kritiker des künftigen Industriegebietes in der Goldenen Aue forderten immer wieder eine vollständige Belegung der vorhandenen Gewerbegebiete in Nordhausen. Zum Beispiel an der Darre. Dort tut sich jetzt etwas und wir haben die Einzelheiten...
Francesca Wollschläger beim ersten Baggerhub, attestiert von Nils Assmann von der Firma Ernst & Herwig aus Leinefelde (Foto: nnz)
Spatenstich der besonderen Art: Ohne Polit-Pomp gibt Francesca Wollschläger, bei GSM zuständig für Vertrieb und Export, heute Morgen den Startschuss für die Bauarbeiten an der Darre.
Neben der Firma Freund-Verpackungen und dem Terrain der Landespolizeiinspektion investiert das Unternehmen GSM aus Nordrhein-Westfalen und will eine neue Produktionsstätte errichten. Nach Informationen der nnz werden bis zum Jahr 2014 in mehreren Ausbaustufen rund 70 neue Arbeitsplätze entstehen.
GSM-Geschäftsführer Dietmar Lüning bestätigt die Angaben und verweist unter anderem auf die hervorragende Verkehrsinfrastruktur in Nordhausen, die für eine Investition an diesem Standort ausschlaggebend gewesen sei. Lüning zur nnz: Zudem verfügt Thüringen über ein hohes Maß an gut ausgebildeten Fachkräften, die nach der Anfangsinvestition vor allem für die Erweiterung und unseren künftigen Erfolg unerlässlich sind.”
Nach dem offiziellen Teil ging es dann richtig los mit der Investition der GSM-Gruppe
In einem ersten und zweiten Bauabschnitt sollen am Darrweg ein Verwaltungs- und ein erstes Produktionsgebäude mit einer Gesamtfläche von rund 20.000 Quadratmeter entstehen. Insgesamt sind fünf Bauabschnitte geplant. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten für das Verwaltungsgebäude beginnen, Anfang 2013 soll der Bau der Produktionshalle starten.
Das Unternehmen GSM mit Hauptsitz in Bad Lippspringe hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Maschinenschutzsystemen und Förderanlagen spezialisiert und ist damit wichtiger Partner der europäischen Maschinenbauindustrie. Man kann ja über Infrastruktur oder über Förderungen denken was man will, ohne qualifizierte und motivierte Mitarbeiter jedoch kann ein Unternehmen nicht funktionieren. Durch viele Gespräche mit den entsprechenden Verwaltungen und Institutionen denke ich, dass wir unsere unternehmerischen Ziele genau hier in Nordhausen umsetzen können”, sagt Geschäftsführer Lüning im nnz-Gespräch.
Im neuen Standort für Blech- und Oberflächentechnik, wie Dietmar Lüning den Nordhäuser Standort gegenüber der nnz beschreibt, wird es sowohl Arbeitsplätze für hochqualifiziertes Personal als auch für Helfer-Arbeiten geben. Dabei steht der Beruf des Verfahrensmechanikers für Oberflächentechnik im Fokus der künftigen Einstellungen. Bedarf wird darüber hinaus an Schlosser, Schweißer, Maschinenführer, Lackierer, Tischler, Elektriker, und natürlich auch an kaufmännischen Fachkräften vorhanden sein. Lüning wird das mit den Mitarbeitern der ersten Stunde alles strukturiert angehen.
Ab dem ersten Quartel 2013 sollen die kaufmännischen Mitarbeiter eingestellt werden, im zweiten und dritten Quartal der gewerblich-technische Sektor.
Schon Mitte des kommenden Jahres soll laut Dietmar Lüning dann die Produktion in Nordhausen aufgenommen und bis zum Jahr darauf können für etwa 70 Frauen und Männern Arbeitsplätze geschaffen werden. Acht junge Menschen sollen zudem ein Ausbildungplatz erhalten, steht jetzt schon aus Sicht des Unternehmens fest.
Unbedingt erwähnt haben will Lüning, dass er bei der Standortsuche in der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft sowie bei den Wirtschaftsförderern in der Kreis- und Stadtverwaltung kompetente Ansprechparter gefunden hat. Auch diese Komponente floss letztlich in die Entscheidung für den Nordhäuser Standort mit ein.
Autor: nnz
Francesca Wollschläger beim ersten Baggerhub, attestiert von Nils Assmann von der Firma Ernst & Herwig aus Leinefelde (Foto: nnz)
Neben der Firma Freund-Verpackungen und dem Terrain der Landespolizeiinspektion investiert das Unternehmen GSM aus Nordrhein-Westfalen und will eine neue Produktionsstätte errichten. Nach Informationen der nnz werden bis zum Jahr 2014 in mehreren Ausbaustufen rund 70 neue Arbeitsplätze entstehen.
GSM-Geschäftsführer Dietmar Lüning bestätigt die Angaben und verweist unter anderem auf die hervorragende Verkehrsinfrastruktur in Nordhausen, die für eine Investition an diesem Standort ausschlaggebend gewesen sei. Lüning zur nnz: Zudem verfügt Thüringen über ein hohes Maß an gut ausgebildeten Fachkräften, die nach der Anfangsinvestition vor allem für die Erweiterung und unseren künftigen Erfolg unerlässlich sind.”
Nach dem offiziellen Teil ging es dann richtig los mit der Investition der GSM-Gruppe
In einem ersten und zweiten Bauabschnitt sollen am Darrweg ein Verwaltungs- und ein erstes Produktionsgebäude mit einer Gesamtfläche von rund 20.000 Quadratmeter entstehen. Insgesamt sind fünf Bauabschnitte geplant. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten für das Verwaltungsgebäude beginnen, Anfang 2013 soll der Bau der Produktionshalle starten.
Das Unternehmen GSM mit Hauptsitz in Bad Lippspringe hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Maschinenschutzsystemen und Förderanlagen spezialisiert und ist damit wichtiger Partner der europäischen Maschinenbauindustrie. Man kann ja über Infrastruktur oder über Förderungen denken was man will, ohne qualifizierte und motivierte Mitarbeiter jedoch kann ein Unternehmen nicht funktionieren. Durch viele Gespräche mit den entsprechenden Verwaltungen und Institutionen denke ich, dass wir unsere unternehmerischen Ziele genau hier in Nordhausen umsetzen können”, sagt Geschäftsführer Lüning im nnz-Gespräch.
Im neuen Standort für Blech- und Oberflächentechnik, wie Dietmar Lüning den Nordhäuser Standort gegenüber der nnz beschreibt, wird es sowohl Arbeitsplätze für hochqualifiziertes Personal als auch für Helfer-Arbeiten geben. Dabei steht der Beruf des Verfahrensmechanikers für Oberflächentechnik im Fokus der künftigen Einstellungen. Bedarf wird darüber hinaus an Schlosser, Schweißer, Maschinenführer, Lackierer, Tischler, Elektriker, und natürlich auch an kaufmännischen Fachkräften vorhanden sein. Lüning wird das mit den Mitarbeitern der ersten Stunde alles strukturiert angehen.
Ab dem ersten Quartel 2013 sollen die kaufmännischen Mitarbeiter eingestellt werden, im zweiten und dritten Quartal der gewerblich-technische Sektor.
Schon Mitte des kommenden Jahres soll laut Dietmar Lüning dann die Produktion in Nordhausen aufgenommen und bis zum Jahr darauf können für etwa 70 Frauen und Männern Arbeitsplätze geschaffen werden. Acht junge Menschen sollen zudem ein Ausbildungplatz erhalten, steht jetzt schon aus Sicht des Unternehmens fest.
Unbedingt erwähnt haben will Lüning, dass er bei der Standortsuche in der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft sowie bei den Wirtschaftsförderern in der Kreis- und Stadtverwaltung kompetente Ansprechparter gefunden hat. Auch diese Komponente floss letztlich in die Entscheidung für den Nordhäuser Standort mit ein.


