Di, 21:06 Uhr
25.09.2012
Und da waren sie allein
Das hat es vermutlich in den zurückliegenden Jahren im Nordäuser Stadtrat nicht gegeben. Alle Mitglieder eines Ausschusses verließen eine Sitzung. Heute zum Beispiel soll das so gewesen sein...
Man stelle sich vor, die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Jugend und Soziales im Nordhäuser Stadtrat trafen sich heute zu einer ganz normalen Sitzung, die jedoch in ihrem Verlauf einen denkwürdigen Charakter annahm. Doch der Reihe nach:
An der Sitzung soll Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) teilgenommen haben, geleitet wurde sie vom stellvertretenden Vorsitzenden Uwe Chour (auch SPD). Und es sollte, so war zu vernehmen, die Wahl eines neuen Vorsitzenden auf der Tagesordnung stehen. Soll aber nicht gestanden haben. Warum, ist nicht bekannt, denn für die Tagesordnung ist der Vorsitz des Ausschusses oder die Stellvertretung zuständig – im Benehmen mit der Verwaltung.
Als dann der Herr Chour verkündet haben soll, dass die Wahl eines neuen Vorsitzenden oder einer neuen Vorsitzenden nicht stattfinde, weil das nicht auf der Tagesordnung steht, da sollen alle anderen Mitglieder des Ausschusses, inklusive der berufenen Bürger, die nicht der SPD angehörten, die Sitzung verlassen hatten, da waren die Genossen plötzlich unter sich. Quasi ganz allein im Rathaus, was irgendwie symbolischen Charakter zu haben scheint.
So soll es sich also zugetragen haben, denn – Sie wissen es – diese Sitzungen finden natürlich hinter verschlossenen Türen statt.
Autor: nnzMan stelle sich vor, die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Jugend und Soziales im Nordhäuser Stadtrat trafen sich heute zu einer ganz normalen Sitzung, die jedoch in ihrem Verlauf einen denkwürdigen Charakter annahm. Doch der Reihe nach:
An der Sitzung soll Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) teilgenommen haben, geleitet wurde sie vom stellvertretenden Vorsitzenden Uwe Chour (auch SPD). Und es sollte, so war zu vernehmen, die Wahl eines neuen Vorsitzenden auf der Tagesordnung stehen. Soll aber nicht gestanden haben. Warum, ist nicht bekannt, denn für die Tagesordnung ist der Vorsitz des Ausschusses oder die Stellvertretung zuständig – im Benehmen mit der Verwaltung.
Als dann der Herr Chour verkündet haben soll, dass die Wahl eines neuen Vorsitzenden oder einer neuen Vorsitzenden nicht stattfinde, weil das nicht auf der Tagesordnung steht, da sollen alle anderen Mitglieder des Ausschusses, inklusive der berufenen Bürger, die nicht der SPD angehörten, die Sitzung verlassen hatten, da waren die Genossen plötzlich unter sich. Quasi ganz allein im Rathaus, was irgendwie symbolischen Charakter zu haben scheint.
So soll es sich also zugetragen haben, denn – Sie wissen es – diese Sitzungen finden natürlich hinter verschlossenen Türen statt.


