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Mi, 08:21 Uhr
12.09.2012

Stummer Protest

Im Berufsschulzentrum an der Nordhäuser Morgenröte regt sich Protest. Hintergrund ist die beabsichtigte Schließung der Ausbildungsrichtung für angehende Physiotherapeuten. Die nnz mit ersten Informationen...

Zu wenig Auszubildende (Foto: nnz) Zu wenig Auszubildende (Foto: nnz)

Gestern haben die BerufsschülerInnen des ersten Lehrjahres erfahren, dass es die theoretische Ausbildung für Physiotherapeuten in Nordhausen nicht mehr geben werde. Der Unterricht könne dann nur noch in einer weit entfernten Schule absolviert werden, hat die nnz erfahren. Grund sind vermutlich die zurückgehenden Schülerzahlen in Nordhausen, wie sich aus den Plakaten ableiten lässt, die auf der Seite zum Taschenberg an die Fenster geklebt wurden.

Zu wenig Auszubildende (Foto: nnz) Zu wenig Auszubildende (Foto: nnz)


Statement Keller: „Ich bedauere, dass in diesem Jahr keine Klasse bei den Physiotherapeuten zusammengekommen ist, freue mich aber, dass zukünftig die Chance bestehen bleibt, dass Physiotherapeuten auch an einer staatlichen Schule hier ausgebildet werden, ergänzend zur freien Schule pro Vita. Mit Blick auf die Zukunft bleibt die Herausforderung bestehen, wie sich die Berufsausbildung in einer möglichst großen Bandbreite in Nordthüringen erhalten lässt – dazu bleiben wir mit den anderen Landkreisen im Gespräch.“
Autor: nnz

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Kommentare
monster
12.09.2012, 10:52 Uhr
das wundert mich nicht!
Die finanzielle Unterstützung für solch schulische Ausbildungen ist ja auch ein Witz! Ich selbst musste meine Ausbildung an dieser Schule aus rein finanziellen gründen abbrechen.

380 Euro BAföG für eine Alleinerziehende. Ohne den Kindesunterhalt, das Kindergeld und das Wohngeld für mein Kind wäre ich nicht überlebensfähig gewesen.

Alle weiteren Anträge auf Wohngeld für mich und beim Jobcenter wurden abgelehnt. Also hatte ich weniger als ein Hartz 4 Empfänger und musste mich noch selbst krankenversichern.

Prima Sozialsystem! Es werden nur die unterstützt, die brav Zuhause bleiben.
Wolfi65
12.09.2012, 11:23 Uhr
Und wieder richtig erkannt!
Zuhause bleiben und die Beine hochlegen.
Für das Kind dasein und nichts anderes.
Doof bleiben und nichts hinterfragen.
Das mache ich jetzt schon seit über 3 Jahren und bekomme regelmäßig meine staatlichen Förderungen und Ruhigstellungsgelder pünktlich zum Ersten des Monats.
Bei vielen Arbeitgebern der letzten Jahre war das nicht so.
Also @monster
Nicht groß herummonstern und vielleicht noch bei der gleichnamigen Internetseite nach sogenannten Jobs Ausschau halten, sondern sich voll und ganz der Mutterliebe widmen und keine Gedanken machen.
Dumm sein ist nicht das Schlimmste, was einem in der Demokratie passieren kann.
Hand drauf!
monster
12.09.2012, 12:18 Uhr
nee nee...
... So einfach ist das nicht. Ich möchte meinem kind und natürlich auch mir etwas bieten, ganz zu schweigen von der psychischen Seite. Man kommt sich ja völlig nutzlos vor, wenn man keine Arbeit hat. Das schreit dann förmlich nach Depressionen - Nein danke!
frank der 1.
12.09.2012, 12:26 Uhr
Hallo Wolfi 65
Entweder hast du einen besondere Art von Humor oder deine letzte These trfft voll auf dich zu. Monster lass dir deinen Willen dich selbst zu versorgen und dich weiterzubilden nicht von solchen Kommentatoren vermiesen. Viel Glück

Es wird immer und immer wieder darüber diskutiert, Thüringen hat Fachkräftemangel. Ist doch ganz normal wenn ich meine Ausbildung in anderen Bundesländern machen muss, bleibe ich doch gleich da und komme nicht mehr zurück. Es gibt einfach keine Perspektive hier ob im Bildungssektor oder im späteren Berufsleben.
Wolfi65
12.09.2012, 23:26 Uhr
Bildung bis zum Schluss
Man kann sich hier in Deutschland bilden, bis zum bitteren Ende und es kommt einfach kein Job, von dem man Leben kann heraus.
Niemand will hier Jemanden die Hoffnung nehmen. Das sind eben nur die Fakten.

Es muss Jeder seinen Weg gehen und Depressionen können auch am Arbeitsplatz entstehen. Mobbing usw. durch die Lieben Kollegen. Aber das führt jetzt zu weit und ich wünsche dem Monster mit Kind alles Gute.
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