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Sa, 21:50 Uhr
25.08.2012

Unwetter im Landkreis (1)

Wir hatten heute bereits über das Hagelunwetter im Raum Wollersleben berichtet. Dabei ging es auch um eine Schlammlawine, die sich in Richtung Kinderode wälzte. Jetzt liegen Bilder aus dem Ortsteil vor...


Unwetter in Kinderode (Foto: Katja Heil)
Unwetter in Kinderode (Foto: Katja Heil)
Unwetter in Kinderode (Foto: Katja Heil)
Unwetter in Kinderode (Foto: Katja Heil)
Unwetter in Kinderode (Foto: Katja Heil)
Unwetter in Kinderode (Foto: Katja Heil)
Die Bilder, die uns Katja Heil zur Verfügung stellte, zeigen das Ausmaß der Schlammlawine. Sie zeigen aber auch, wie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren bei den Aufräumarbeiten halfen.
Autor: nnz

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Kommentare
Katjaheil
25.08.2012, 22:17 Uhr
Kinderode
Auch die Mitbürger von Kinderode haben die Feuerwehrleute Tatkräftig mit den ihren zur Verfügung stehenden mitteln unterstützt.
Bodo Schwarzberg
25.08.2012, 23:08 Uhr
Verwöhnt? Die wahren Unwetter kommen noch
Mit solchen von den Medien gern gebrauchten, Aufmerksamkeit erheischenden Begriffen sollten wir lernen, vorsichtig umzugehen. Wenn irgendwo ein Hagelschauer niedergeht oder ein paar Tonnen Schlamm über eine Straße fließen, ist das noch kein Unwetter.

Das Wetter wird doch nur dadurch zum Unwetter, weil eventuell menschliche bzw. materielle Werte von ihm betroffen sind, und nicht etwa, weil es mal etwas stärker regnet oder hagelt. Entscheidend ist nicht die Intensität des Wetters, sondern dessen Folgen.

Und da gibt es nun wirklich Schlimmeres als das Schlämmchen von Kinderode: Wenn das Bisschen schon ein Unwetter sein soll: Wie erst wollen wir denn dann das Elbe-Hochwaaser von 2002 oder den schon vergessenen Hitzesommer mit Zehntausenden zusätzlichen Toten 2003 bezeichnen? Da liegen doch Welten dazwischen!

Die wahren Unwetter stehen uns, liebe nnz-Redakteure und -Leser unseren/Euren Kindern erst noch bevor. Verlasst Euch darauf. Die menschgemachte Klimaerwärmung pumpt so viel Wasserdampf in die Atmosphäre, dass die Chancen auf wirklich denkwürdige Unwetter stetig weiter wachsen. Statistigen über die Trends liegen weltweit vor.

Genießt also eine gelegentliche, Schlammlawine in Eurem Vorgarten und schaut z.B. beim PIK, beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung nach, was Eure Kinder einst als Unwetter bezeichnen werden, sofern sie die überleben.
Gudrun1974
26.08.2012, 09:03 Uhr
...und Sie freuen sich noch, Herr Schwarzberg
... und Sie freuen sich noch, Herr Schwarzberg, wenns ordentliche Unwetter gibt!

Warum sind Sie eigentlich so bitter und immer so schadenfroh? Schlafen Sie nachts schlecht oder sind sie einsam? Draußen scheint auch manchmal die Sonne! Und das Leben kann auch einfach schön sein.

Sonnige Grüße!!
Wolfi65
26.08.2012, 11:09 Uhr
Klar, die Klimaerwärmung
Und jeder Autofahrer und Haarspraybenutzer ist an der Globalen Erwärmung Schuld.
Man kann es nicht begreifen, wie hier und wo anders selbsternannte Klimaexperten den Leuten ein schlechtes Gewissen einreden wollen und vielleicht auch sollen.
Ein bekannter Politiker schwatzt dummes Zeug über E 10 und Frau Lieberknecht schwenkt in einer bekannten thueringer Zeitung, sofort wieder um.

War es nicht die u.a. die CDU, welche nach dem Bio-Sprit gerufen, und diesen mit aller Macht durchgepeitscht hat?
Jetzt ist wieder alles Mist und was gestern gut war, steht heute auf dem Abstellgleis.

Das ist vertrauenswürdige Politik und wird dem Bürger zur nächsten Wahl wieder dazu bestärken, nicht wählen zu gehen.
Und das ist ja wohl gewollt?!
Katjaheil
26.08.2012, 11:30 Uhr
ich brauche keine Aufmerksamkeit ...Herr Schwarzber
ich frage mich nur warum sie jeden Artikel immer so nieder machen .....sie brauchen die Aufmerksamkeit denke ich mal.....für uns ist es ein Unwetter wenn man sowas noch nie mitgemacht hat....
lassen sie einfach mal ihr Kommentare Herr Schwarzberg
yven
26.08.2012, 14:30 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Georg
26.08.2012, 14:39 Uhr
Ursachen der Schlammlawinen...
nach Starkregen sind häufig die senkrecht zum Hang verlaufenen Rinnen bei der Feldbestellung. Bei querverlaufender Anordnung der Saatfurchen könnte das Wasser nicht so schnell abfliessen und den fruchtbaren Boden mitreissen. Im Gumpetal ist das sehr gut zu sehen und hat vor Jahren schon mehrfach zur Überschwemmungen mit Schlamm bis zur Parkallee geführt.
yven
26.08.2012, 19:03 Uhr
Danke Frau Katjaheil
für ihre sehr zutreffenden Worte zu diesem Thema.Meine Meinung dazu ist leider unter die Zensur der NNZ gefallen.
Bodo Schwarzberg
26.08.2012, 23:50 Uhr
Das Wichtigste: Sie denken über die Umwelt nach
Ich bin überhaupt nicht böse auf einige Kommentare zum Thema. Im Gegenteil: Ich habe sie nicht anders erwartet. Das Wichtigste, was ich persönlich mit meinen oft etwas provokanten, allerdings meist auf Fakten beruhenden Beiträgen erreichen möchte, ist eine Beschäftigung meiner lieben Mitmenschen mit dem Thema Umwelt.

Viele Beiträge, die ich seit zwei Jahren dazu in die nnz stelle, zeigen mir, dass dies gelingt. Ein Nachdenken über die vielfach im Alltag ausgeklammerte, aber uns stets und ständig betreffende und für unsere Zukunft ENTSCHEIDENDE Problematik ist ein nicht zu unterschätzender Schritt zur Veränderung.

Zwar schreiben selbst Ökonomen, dass tatsächliche Verhaltensänderungen, z.B. beim absoluten Energieverbrauch, nur über fiskalische Maßnahmen (Verbrauchssteuern), nicht also über ein eventuell schlechtes Gewissen, möglich sind.

(Sicher ist auch, dass diese Steuern in dieser oder jener Form wegen der Ressourcenrverschleuderung unausweichlich kommen). Doch ist es immer besser, wenn dies mit einem anderen "inneren" Verhältnis zur von uns täglich malträtierten Umwelt einhergeht. Da ja bekanntlich das Sein das Bewusstsein bestimmt, kommt das Umdenken sowieso irgendwann von selbst. Hoffentlich aber nicht zu spät.

Ich nehme ganz einfach die Fakten zum Thema Umwelt aus Studien und Meldungen und stelle sie dem regionalen Verhalten von Politik und Bevölkerung sowie den entsprechenden Äußerungen gegenüber. Der daraus resultierende Widerspruch erzeugt meine offenbar gern gelesenen Beiträge. Global denken und lokal handeln, das ist mein mögglichst konsequent durchgezogenes Thema.

Schade nur, dass sich von Ihnen kaum jemand traut, seinen richtigen Namen zu nennen.
98maschr
27.08.2012, 08:30 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Thomas Fichtner
27.08.2012, 13:05 Uhr
Ich möchte ja ungern wiedersprechen, aber...
gerade die Tage wurde eine Studie der RWTH-Aachen veröffentlich und nicht nur in der Fachpresse sondern auch in normelen Nachrichtenmagazinen diskutiert, die belegt das der Traum vom Energiesparen durch gesteigerte Effizienz geplatzt ist.

Z.B. zeigt die Studie das trotz aller (teils auch unsinnigen Maßnahmen) der Energieverbrauch bei teils verdreifachten Energiekosten genauso hoch ist, wie noch 1990. Trotz das etliche Geräte z.B. heute 80% weniger als damals verbrauchen!

Es treten sogar Rebound-Effekte mit deutlich erhöhtem Energieverbrauch TROTZ massiv gesteigerter Effiziens auf, weil sich z.B. Verhalten ändern.
Das erhöhte Effiziens durchaus verbrauchssteigernd wirken kann ist seit 1865 bekannt und wird auch als "Jevons-Paradoxon" bezeichnet.

Dazu wächst das betrachtete System immer weiter und erschliesst sich neue, bisher nicht beachtete Anwendungsgebiete, wo ebenfalls dann Energie "verbraucht" wird.

Allein das heute neuzugelassene PKW im Schnitt 138PS haben - bei den Verbrauchswerten eines 26PS Trabants spricht Bände.

Und zum Thema Stromverbrauch - tja wie soll ichs sagen? Also ich halte die angestrebten deutlichen Verbrauchssenkungen dort nicht nur für unrealistisch, sondern für absolut utopisch. Allein durch die sich entwickelnde Elektromobilität werden bis ca. 2030 wohl ca. 2500 kWh MEHR Strom pro Jahr und Haushalt benötigt und verbraucht werden, Effizienssteigerung und Einschränkungen zum Trotz.

Wirkliche Veränderungen wird man übrigens nur erzielen wenn die Bürger sich über Aufwändigkeit der Erzeugung an sich bewußt sind und dies nicht irgendwo weit weg passiert - nur über Preis allein kann man hier fast nichts bewirken.
Deswegen sollte man den Eigenverbrauch erzeugter Solarenergie besser fördern, statt 20 jahre sicherer Einspeisevergütungen, die dazu führen das die Leute ihren selbst erzeugten Strom zu recht hohen Festpreisen verkaufen und billigen Strom zurückkaufen und eben KEINEN Strom einsparen. Wobei hier vor allem der massive Zubau von Großanlagen als sicherer Renditegenerator besonders kritisch zu betrachten ist.

Und es sollte endlich mehr Forschung im Bereich Speicherung betreiben werden.
Retupmoc
27.08.2012, 13:12 Uhr
Lassen wir mal die Kirche im Dorf
Das bisschen Regen als Unwetter zu bezeichnen ist schon völlig falsch. Es hat geregnet und es gab ein paar Körner Hagel. Das gibt es schon seit Menschengedenken. Nur der Neandertaler hat das nicht in einer elektronischen Zeitung mit Bildern verewigt.

Das die braune "Flut" sich einen Weg durchs Dorf bahnen konnte, ist in höchstem Maße der eigenen Landwirtschaft anzuhängen. Wenn man kahle, festgefahrene Felder hat, dann sickert halt das Wasser nicht immer ab. Genauso ist es in der Stadt mit verstopften Gullydeckeln.

Das man in diesem Zusammenhang dann wieder die Mär von der Klimaerwärmung und dem ganzen Blödsinn erzählt ist doch klar. Der Bürger soll noch weiter geschröpft werden. Dann bemüht man halt den schwarzen Mann in Form der Klimakatastrofe. Und die Bürger springen übers Stöckchen. Fakt ist - und das haben zahlreiche Wissenschaftler bewiesen - das es früher viel wärmer auf der Erde war. Da gabs noch keine Autos und 40-Watt -Glühlampen. Ob die Außerirdischen für den CO-2 -Ausstoß gesorgt haben. Man weiß ja niht mit welchen Raumschiffen die so durchs All crusern?

Aber von mir aus. Baut weiter Gengetreide an, um es als Benzin zu verbrennen, anstatt hungernden Kindern Brot zu geben. Macht weiter auf Energiewende, bis wir im Winter mit Blackout in Decken gehüllt sitzen. Und zahlt schön überhöhte Preise für Strom und Benzin, damit sich ( aktuelle Herr Altmaier und der Staat ) die Pfötchen reiben, wie man dem Bürger die Kohle aus der Tasche zieht.
martin73
30.08.2012, 14:12 Uhr
... immer aus der sich dessen der betroffen ..?
... ob es sich bei diesem unwetter um ein unglück von grossem oder kleinen aussmass handelt herr schwarzenberg liegt wohl im auge des betrachters...

wenn zb ein dreifacher familienvater gerade fertig ist das gesamte hasu zu sanieren und kurz darauf das halbe feld in seinem keller liegt ist das für ihn schon ein unwetter mit unglücksfaktor oder etwa nicht ?...

wenn ich mir natürlich als vorbild einige der grössten weltweiten katastrophen neheme erscheint es dem aussenstehenden als klacks

aber hier wird sich ehgr mit den regionalen ereignissen befasst..wenn sie in grösserem stiel was aendern wollen ..gehen sie doch mit gutem beispiel voran packen sie dort an wo hilfe gebraucht wird und versuchen sie nicht die alltaeglichen probleme der hiesigen bevölkerung ins lächerliche zu ziehen...
apokali
27.04.2014, 02:07 Uhr
Das ist erst der Anfang
Das war nur der Anfang. Hoffentlich kommen noch ein paar heftige Stürme dazu und machen den Menschen klar das die Natur zurückschlägt. Wenn der Wind alle Häuser wegbläßt hahaha
altmeister
27.04.2014, 09:32 Uhr
Schon komisch...
wie sich hier einige Klimaexperten aufführen und traurig, dass sich über das Unglück der Betroffenen auch noch belustigt wird.
Da es zur ganzen Problematik Klima äußerst widersprüchliche Forschungsergebnisse gibt sollte hier von keinem die Moralkeule geschwungen werden. Je nach Interessenlage kann alles durch genau so wissenschaftliche Erkenntnisse gegenargumentiert werden.
In erster Linie ist diese ganze Diskussion, wie von Herr Schwarzberg immer wieder deutlich gezeigt wird, eine wunderbare Instrumentalisierung zur Sicherung von Profiten und der Begründung hoher Energiepreise.
Vor Jahren wurde die Vision publiziert, dass durch den Einsatz der regenerativen Energien eine Energiepreissenkung erreicht werden könnte. Was aber Dank der Lobbyarbeit der Energieversorger und des Überaktionismus der Ökofuzzis und natürlich der Steuerpolitik aller Regierungen in das Gegenteil verkehrt wurde.
Wolfi65
27.04.2014, 10:20 Uhr
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Paulinchen
28.04.2014, 11:33 Uhr
Das Wetter ist eben PARTEILOS
Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn der Mensch das Wetter selbst „machen“ könnte.
Dann müsste die Redaktion der "nnz" die Veröffentlichungskapazitäten um ein Vielfaches erweitern.
Boris Weißtal
28.04.2014, 12:16 Uhr
oh Gott, jetzt schon zwei Jahre alte Artikel
übers Wetter werden hier aufgewärmt, um die Senfdazugeberitis zu befriedigen. Lieber Herr Greiner, gibt es keine aktuellen Arbeitslosenzahlen (die bestimmt wieder getürkt sind), schöne Fotos vom Baubeginn der Biogasanlage (damit hier zum Bürgerkrieg aufgerufen werden kann) oder wenigstens einen Liveticker von irgendeiner Dienstreise,damit hier wenigstens ein aktueller Bezug hergestellt wird?
Retupmoc
29.04.2014, 09:10 Uhr
Getürkt?
Man muss eigentlich nichts aufwärmen. Haben Sie die Schadenshöhe allein ander Bundesstraße gehört? 350000 Euro !Hausgemacht, weil der Mensch in die Natur so eingreift, das er nur zum Profit die Umwelt verschandelt. Und was den Rest betrifft - Getürkt? Ist das nicht ein wenig rassistisch @ Weißtal? Was ist das denn für ein Sprachgebrauch?
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