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Fr, 12:20 Uhr
06.01.2012

nnz-Forum: Zwölf Fragen

In diesem Jahr wird gewählt. Nicht nur Parteien, sondern vor allem Personen wollen mit Volkes Stimme in hauptamtliche Positionen kommen. An zwei von denen, die schon seit langem "schalten und walten", hat ein nnz-Leser Fragen. Zwölf, um genau zu sein...


Zwei der Personen, die das Amt des Landrates anstreben, Frau Keller (LINKE) und Herr Primas (CDU), tragen bereits seit Jahren als Fraktionsvorsitzende ihrer Parteien im Kreistag große Verantwortung. Damit man seine Stimme der- oder demjenigen gibt, von dem man den Eindruck hat, dass er (sie) die Geschicke des Kreises zukünftig am Besten gestalten wird, wäre die Beantwortung folgender Fragen hilfreich:

  • Was haben Sie getan, um die Ursachen für die finanziellen Verluste bei der Betreibung der Mülldeponie Nordhausen aufzudecken, die die Bürger des Kreises zu bezahlen haben, und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und was haben Sie bewirkt, um die Deponie künftig gewinnbringend, zumindest aber verlustfrei, für den Kreis zu betreiben?
  • Was haben Sie bezüglich der Problematik Südharzkrankenhaus getan um die gegen den seinerzeitigen Geschäftsführer, Herrn Pille, vorgebrachten Anschuldigungen sachgerecht zu prüfen und was haben Sie getan bzw. wollen Sie tun um eine Privatisierung des Südharzkrankenhauses zu verhindern?
  • Mehrere Mitglieder Ihrer Fraktion sind Mitglieder in Aufsichtsräten von kreiseigenen Unternehmen. Haben Sie dafür gesorgt, dass diese ihren Aufgaben gerecht werden können und wenn ja, wie viel Prozent haben Sie für diese Tätigkeit fachlich umfassend qualifizieren lassen?
  • Was wollen Sie konkret tun, um die defizitäre finanzielle Situation des Kreises zu entschärfen? Gibt es ausgereifte Vorstellungen für die Erhöhung der Einnahmen und Senkung der Ausgaben?
  • Wie stehen Sie zum Theater Nordhausen? Werden Sie dafür Sorge tragen, dass es uns während Ihrer möglichen Amtszeit erhalten bleibt?
  • Werden Sie sich für den Erhalt der Sollstedter Schwimmhalle einsetzen?
  • Haben Sie sich für oder gegen die Etablierung des Industriegebietes in der Goldenen Aue engagiert?
  • Haben Sie vor das teure Leasing der Landratsamtsgebäude fortzuführen oder haben Sie eine preiswertere Lösung ins Auge gefasst?
  • Beabsichtigen Sie finanzielle Mittel für das Mittagessen an Schulen bereitzustellen?
  • beabsichtigen Sie sich dafür zu engagieren, dass alle Schulen, egal ob im Stadt- oder Kreisgebiet, einem Amt unterstehen und wie stehen Sie zur Gemeinschaftsschule prinzipiell und konkret in Ilfeld?
  • Werden Sie dafür sorgen, dass die zweite Beigeordnete monatlich die realen Arbeitslosenzahlen veröffentlicht und dass das Ein-EURO-Job-Unwesen reduziert wird?
  • Wie stehen Sie zu einer Kreisgebietsreform?
Natürlich wäre es schön, wenn auch die anderen Bewerber ihre Vorstellungen kundtun.
Wolfgang Reinhardt, Sollstedt
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
H.Buntfuß
06.01.2012, 17:14 Uhr
Herr Reinhardt,
Sie haben den beiden ehemaligen Parteigrößen (Frau Keller SED-Kreisleitung und Herr Primas CDU-Kreischef wenn ich nicht irre) ein paar sehr konkrete Fragen gestellt, denen ich mich voll anschließe.

Da Sie die Fragen in aller Öffentlichkeit gestellt haben, bin ich gespannt, ob die Kandidaten auch den Mut haben, öffentlich zu antworten? Ich glaube aber nicht, würden sie das tun, könnte man sie jederzeit damit konfrontieren und genau davor fürchten sich unsere Politiker.

Sie führen nur große inhaltslose Reden,die niemand ernst nehmen kann. Nimmt man sie dann in Verantwortung, heißt es immer wieder, so habe ich das aber nicht gemeint. Da müssen sie mich falsch verstanden haben.

Schon aus diesem Grund mache ich Ihnen keine allzu großen Hoffnungen, dass Sie eine öffentliche Antwort erhalten. Sollten Sie eine schriftliche Antwort bekommen, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese hier veröffentlichen würden.

Man weiß ja nicht wo man sie einmal gebrauchen kann?
Janko
07.01.2012, 08:21 Uhr
@werner
da wird keine öffentliche antwort kommen. das ist völlig illusorisch, dass einer der befragten sich herablässt, konkret stellung zu nehmen.
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