Mi, 13:50 Uhr
21.09.2011
Fahrspaß kontra Fahrermangel
Den ersten Oktobertag dieses Jahres sollten sich viele Menschen im Landkreis Nordhausen und darüber hinaus dick im Kalender anstreichen. Auf dem Gelände des Autodroms in Nordhausen soll es einen Berufsaktionstag geben. Heute gab es die ersten Infos...
Die Kraftverkehrsbranche leidet, die Speditionen leiden. Sie leiden nicht nur unter dem Preisdruck, der auf ihnen lastet, sie leiden bereits aktuell unter einem Fachkäftemangel. Mit diesem Imagetag sollen die Berufe des Speditionsgewerbes, der Logistikbranche näher vorgestellt werden. Und dass nicht nur mit trockenen Informationen, sondern mit viel Technik, mit einer mobilen Werkstatt und mit jeder Menge Fahrspaß. Auch am Lenkrad eines Lkw oder eines Busses.
Federführend mit der Organisation beauftragt ist das Nordhäuser Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ), das sich kompetente Partner zur Seite geholt hat. Zum Beispiel Hans-Dieter Otto von der gleichnamigen Spedition, dem zur Zeit vier bis fünf Mitarbeiter fehlen. Der macht darauf aufmerksam, dass der Berufskraftfahrer ein Ausbildungsberuf sei.
"Von der riesigen Resonanz auf unsere Imagekampagne sind wir wirklich oberrascht worden. Dass das Thema Fachkräftemangel das Gewerbe umtreibt wussten wir, dass aber so viele Verbände, Institutionen und Unternehmen aus der Transport- und Logistikbranche uns bereitwillig unterstützen, damit konnten wir nicht von Anfang an rechnen." beschreibt Hans Dieter Otto seine Freude über das tolle Feedback auf die Imagekampange.
"Dass auch Jugendliche und potentielle Quereinsteiger die Kampagne so positiv wahrnehmen, liegt sicher an den vielen praktischen Mitmachangeboten, welche wir zu unserer Pilotveranstaltung am 1. Oktober im Autodrom anbieten", ergänzt Olaf Salomon.
Die Vertreter der Branche sind sich einig: Das Image der Kraftverkehrsbranche werde in den Medien schlecht dargestellt. Das Gegenteil sei jedoch der Fall: Wer jetzt in den Beruf neu einsteigt, der wird in Zukunft auf einen Markt treffen, der mehr als interessant sein könnte. Es sind zum Beispiel nicht nur die dicken Brummis, die mit einem Lkw-Führerschein geführt werden, in Zukunft werden es auch die 7,5-Tonner sein, die nur noch mit diesem Lappen zu fahren sein werden.
Die Fragen sind doch nun: Warum gibt es einen Fahrermangel? Warum klafft eine Lücke im Ausbildungsmarkt? Warum muss das Image des Berufskraftfahrers aufpoliert werden? Eine Antwort: Weil es eine Ausbildungsvergütung von rund 500 Euro brutto gibt, weil es 1.700 Euro brutto plus Spesen Lohn gibt - im Landkreis Nordhausen - und fast 4.000 Euro am Bodensee.
Insgesamt werden acht Ausbildungsberufe an diesem 1. Oktober vorgestellt. Dem vorausgegangen waren zum Beispiel der Besuch von 40 Schulen der Südharz- und der Harzregion. Darüber hinaus wurden weitere Informationsmöglichkeiten genutzt. So wurden 10.000 Flyer gedruckt und verteilt, so dass die Organisatoren von einem regen Interesse an diesem Aktionstag ausgehen.
Und das wird unter anderem geboten: Die Besucher können selbst mit verschiedenen Staplern einen Lkw beladen, einen 40 Tonnen Sattelzug über den Platz bewegen, einen Bus fahren, mit Bagger und Radlader Erdreich bewegen und in der mobilen Werkstatt von Autohaus Peter und Obermann Nutzfahrzeuge einen Reifen auf Zeit wechseln.
Ziel ist es, die typischen Verkehrsberufe hautnah und mit praktischem Bezug vorzustellen. Zum Rahmenprogramm dieser Veranstaltung gehören weiterhin Aktionselemente wie zum Beispiel ein Bremssimulator, ein Überschlagsimulator, Pkw Aufpralldemonstrationen sowie fahrpraktische Übungen und Demonstrationen mit beladenen Lkw, teils mit Stützrädem und Knickschutz sowie Fahrversuche mit gesicherter und ungesicherter Ladung.
Autor: nnzDie Kraftverkehrsbranche leidet, die Speditionen leiden. Sie leiden nicht nur unter dem Preisdruck, der auf ihnen lastet, sie leiden bereits aktuell unter einem Fachkäftemangel. Mit diesem Imagetag sollen die Berufe des Speditionsgewerbes, der Logistikbranche näher vorgestellt werden. Und dass nicht nur mit trockenen Informationen, sondern mit viel Technik, mit einer mobilen Werkstatt und mit jeder Menge Fahrspaß. Auch am Lenkrad eines Lkw oder eines Busses.
Federführend mit der Organisation beauftragt ist das Nordhäuser Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr (BBZ), das sich kompetente Partner zur Seite geholt hat. Zum Beispiel Hans-Dieter Otto von der gleichnamigen Spedition, dem zur Zeit vier bis fünf Mitarbeiter fehlen. Der macht darauf aufmerksam, dass der Berufskraftfahrer ein Ausbildungsberuf sei.
"Von der riesigen Resonanz auf unsere Imagekampagne sind wir wirklich oberrascht worden. Dass das Thema Fachkräftemangel das Gewerbe umtreibt wussten wir, dass aber so viele Verbände, Institutionen und Unternehmen aus der Transport- und Logistikbranche uns bereitwillig unterstützen, damit konnten wir nicht von Anfang an rechnen." beschreibt Hans Dieter Otto seine Freude über das tolle Feedback auf die Imagekampange.
"Dass auch Jugendliche und potentielle Quereinsteiger die Kampagne so positiv wahrnehmen, liegt sicher an den vielen praktischen Mitmachangeboten, welche wir zu unserer Pilotveranstaltung am 1. Oktober im Autodrom anbieten", ergänzt Olaf Salomon.
Die Vertreter der Branche sind sich einig: Das Image der Kraftverkehrsbranche werde in den Medien schlecht dargestellt. Das Gegenteil sei jedoch der Fall: Wer jetzt in den Beruf neu einsteigt, der wird in Zukunft auf einen Markt treffen, der mehr als interessant sein könnte. Es sind zum Beispiel nicht nur die dicken Brummis, die mit einem Lkw-Führerschein geführt werden, in Zukunft werden es auch die 7,5-Tonner sein, die nur noch mit diesem Lappen zu fahren sein werden.
Die Fragen sind doch nun: Warum gibt es einen Fahrermangel? Warum klafft eine Lücke im Ausbildungsmarkt? Warum muss das Image des Berufskraftfahrers aufpoliert werden? Eine Antwort: Weil es eine Ausbildungsvergütung von rund 500 Euro brutto gibt, weil es 1.700 Euro brutto plus Spesen Lohn gibt - im Landkreis Nordhausen - und fast 4.000 Euro am Bodensee.
Insgesamt werden acht Ausbildungsberufe an diesem 1. Oktober vorgestellt. Dem vorausgegangen waren zum Beispiel der Besuch von 40 Schulen der Südharz- und der Harzregion. Darüber hinaus wurden weitere Informationsmöglichkeiten genutzt. So wurden 10.000 Flyer gedruckt und verteilt, so dass die Organisatoren von einem regen Interesse an diesem Aktionstag ausgehen.
Und das wird unter anderem geboten: Die Besucher können selbst mit verschiedenen Staplern einen Lkw beladen, einen 40 Tonnen Sattelzug über den Platz bewegen, einen Bus fahren, mit Bagger und Radlader Erdreich bewegen und in der mobilen Werkstatt von Autohaus Peter und Obermann Nutzfahrzeuge einen Reifen auf Zeit wechseln.
Ziel ist es, die typischen Verkehrsberufe hautnah und mit praktischem Bezug vorzustellen. Zum Rahmenprogramm dieser Veranstaltung gehören weiterhin Aktionselemente wie zum Beispiel ein Bremssimulator, ein Überschlagsimulator, Pkw Aufpralldemonstrationen sowie fahrpraktische Übungen und Demonstrationen mit beladenen Lkw, teils mit Stützrädem und Knickschutz sowie Fahrversuche mit gesicherter und ungesicherter Ladung.


