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Mo, 09:57 Uhr
12.09.2011

nnz-Forum: Zittern in Deutschen Jobcentern?

In den letzten Tagen bekam ich einen sehr seltsamen Artikel in die Hände. Genau genommen waren es zwei Artikel, der erste war aus Köln und der zweite aus Frankreich. Nun stellt sich für nnz-Leser Harald Buntfuß eine Frage...

Was hat Köln mit Frankreich zu tun und noch dazu mit Nordhausen? Das ist leicht erklärt, in beiden Artikeln ging es um die so genannten Jobcenter und so eins haben wir ja auch in Nordhausen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Kölner Beispiel auch in Nordhausen Anwendung findet.

Nehmen wir zuerst die Meldung aus Köln. Das dortige Jobcenter beabsichtigt in nächster Zeit 200 Mitarbeiter zu entlassen. Daraufhin sind die Mitarbeiter in einen symbolischen Streik getreten. Jetzt kommt es, die Begründung für den Streik, ist die Angst vor der Arbeitslosigkeit und vor HARTZ-IV. Diese Angst ist natürlich begründet, denn viele der Mitarbeiter wissen nur zu genau, was sie erwartet. Haben sie nicht selten selber die menschenverachtenden Gesetze gegen Hartz-IV-Empfänger durchgesetzt?

Viele von ihnen sind dabei skrupellos vorgegangen. Jetzt haben sie Angst, denn wenn sie jetzt plötzlich auf der anderen Seite des Schreibtisches stehen, bekommen sie die volle Härte der Gesetze zu spüren, die sie zuvor anderen angedeihen ließen.Mit der Solidarität derer, die sie „ihre Kunden“ nennen, werden sie nicht rechnen können.

Das es auch ganz anders geht, zeigen uns wieder einmal die Franzosen. Dort erklären sich die Mitarbeiter der Jobcenter solidarisch mit den Arbeitssuchenden. Sie verweigern Zwangsmaßnahmen gegen sie und weigern sich die „soziale Polizei zu sein angewiesen zur Unterdrückung“ Die Mitarbeiter der Französischen Behörde vertreten eine ganz andere Idee die der Deutschen entgegensteht.

Sie sagen: „ Unsere Aufgabe ist es vor allem, den Arbeitssuchenden zu helfen, eine Beschäftigung zu finden und das erwarten die Arbeitssuchenden von uns. Aber es gibt einfach keine Arbeit für alle. Die Zunahme von Gesprächen, die ständigen Aufforderungen zum Besuch der Agentur werden keine Arbeit schaffen, sondern erhöhen nur das Risiko für die Arbeitssuchenden, gezwungen, schikaniert und abgestraft zu werden.“

Weiter sagen sie: „Wir schlagen Angebote vor, wir zwingen aber Angebote nicht auf. Wir werden die Arbeitssuchenden nicht zwangsweise in kleine Kästen stecken. Wir erpressen sie auch nicht mit Streichungen.“

Liebe Leser, können Sie sich so etwas beim Nordhäuser Jobcenter vorstellen, oder überhaupt in Deutschland. Ich sage nein. Hierzulande brütet man lieber darüber nach was man unternehmen kann und muss, damit man den Arbeitssuchenden noch mehr in die Zange nehmen kann. ins besonders, wenn es um Kürzungen und Schikanen geht. Dabei sollten aber gerade diese Mitarbeiter daran denken, dass Köln nicht weit ist und sein Beispiel sehr schnell Schule machen könnte.

Ein Wort noch zu den Stromkosten für Hartz-IV-Empfänger. Für einen Alleinstehenden sind 321.80 € im Jahr für Stromkosten vorgesehen. Der kostengünstigste Stromanbieter verlangt im BL Sachsen 435.50 €. Das bedeutet eine Unterdeckungssumme von 113 €. Im BL Thüringen erzeugt der ungenügende Regelsatzanteil für einen Single eine Fehlsumme von 147 €. das einmal für die Super schlauen Politiker, die da meinen, der Regelsatz sei ausreichend.

Ich sage: „Der Regelsatz reicht gerade mal, um nicht zu sterben.“ Aber was wissen unsere Politiker vor Ort davon. Sie denken nur daran, wie sie doch noch Optionskommune werden können, um den Bedürftigen noch mehr Geld zu verwehren. So zum Beispiel durch das Einführen der Pauschalmiete.

Wie Immer das Zitat: „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“ (Konrad Adenauer)
Harald Buntfuß
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

12.09.2011, 11.19 Uhr
Wolfi65 | Willkommen...
im Tal der sozialen Einschnitte und der offenen Wünsche. Wieso sollte man mit diesen Leuten an der anderen Seite des Schreibtisches Mitleid haben? War es nicht diese Klientel, welche die Langzeitarbeitslosen in Schach gehalten hat?

Und jetzt der große Schicksalsschlag für die Betreuer der Gestrauchelten und Unwillen. Es gilt jetzt schnell noch ein paar Finanzen umzuverteilen und dann geht es los mit dem sozialen Abstieg.
Viel Spaß dabei!
13.09.2011, 14.05 Uhr
H. Buntfuß | Drohbriefe
So manchmal frage ich mich, wie viel Leute von der ehemaligen STASI in den Jobcentern sitzen? Mir ist aufgefallen, dass man die Briefe die man vom Jobcenter bekommt, als reine DROHBRIEFE bezeichnen kann.

In diesen Schreiben wird nur noch gedroht, machen Sie diese oder jenes nicht, dann werden Sie sanktioniert. Und genau diese Methoden erinnern an die Meldepflicht der Stasi.

Du hast dich regelmäßig bei uns zu melden, des weiteren hast du die und die Aufgaben. Bei der Stasi galt diese Regel für politisch anders denkende, sie wurden kriminalisiert. Und genauso muss sich HEUTE ein Arbeitsloser oder Hartz-IV-Empfänger vorkommen, eben wie ein Krimineller. Ich frage mich, ob das so erreicht werden soll?

Wenn du die Auflagen nicht einhältst,geht es ab in den Knast. Das ist aber das einzige was wann bisher bei den Jobcentern noch nicht angewendet wird, vielleicht nur aus dem Grund, weil die Gefängnisse alle schon über belegt sind.

Eins möchte ich den Empfängern dieser Briefe noch sagen, Experten vertreten die Meinung, dass solche Briefe vor Gericht keinen Bestand haben. Noch leben wir in einer so genannten Demokratie, auch wenn ich denke wir haben schon wieder eine Diktatur.
13.09.2011, 14.22 Uhr
98maschr | Und täglich grüßt das Murmeltier...
Bei allem nötigen Respekt, aber diese Hetze gegen diesen Berufsstand grenzt an Volksverhetzung. Manch einer hier sollte mal darüber nachdenken, daß dies ganz normale Menschen sind. Aber es ist eben sehr bequem seinen Frust an anderen abzulassen...

Hat man ja in der Geschichte oft genug erlebt. Ja nicht die eigenen Fehler reflektieren wenn man andere verteufeln kann.
13.09.2011, 17.14 Uhr
Left of Life | Volksverhetzung?
Auch mir sind derartige Drohbriefe durchaus bekannt. Menschen wird der Erhalt des ihnen zustehenden Geldes so schwer wie möglich gemacht. Wenn nun in Frankreich und in Teilen Deutschlands (Köln) einige der Sachbearbeiter diese menschenunwürdige Praxis nicht mehr mitmachen wollen, sollte das Beispielfunktion haben.

Aber ... ganz im Gegenteil. Da wird plötzlich von Volksverhetzung gesprochen, nur weil einmal mehr die Wahrheit auf den Tisch kommt. Seltsam! So ein Ausspruch kann nur von einem Mitglied dieser Berufsgruppe kommen, oder? Ganz normale Menschen sind nicht fähig, einem Anderen die Existenzgrundlage zu nehmen, ihn zu sanktionieren, obwohl auch Kinder betroffen sein können (Stichwort Sippenhaft). Ganz normale Menschen stehen auf der Seite der Schwachen und unterstützen diese auch gegen die Macht der Politik und Wirtschaft.

Volksverhetzung ist die Diskriminierung eines Teils der Bevölkerung aus nichtigen Gründen. Diese Volksverhetzung gegenüber einer Noch-Minderheit finden wir seit Jahren in Deutschland.

Auch die Opfer der Hartz IV Regelungen sind normale Menschen, aber diese haben seit Jahren mit der "Volksverhetzung" zu leben. Da spricht man dann von den faulen Arbeitslosen, den Säufern, den Leuten, die ihr Geld für Tabak verschleudern, anstatt es ihren Kindern zukommen zu lassen usw.
Hartz-IV-Opfer sind weder faul, noch Trinker noch sonst irgendetwas. Sie sind normale Menschen, die unter den Mitarbeitern eines Amtes zu leiden haben.

Sie wollen arbeiten, aber sie dürfen nicht, weil sie von Sachbearbeitern in sinnlose Maßnahmen gedrängt werden, die ihnen jede Chance nehmen und mehr noch, weil es keine Arbeit gibt!

Wer hier von Volksverhetzung spricht, sollte sich zunächst an die eigene Nase fassen!
13.09.2011, 17.21 Uhr
H. Plotz | Zittern
tut nur der Beitragsschreiber und zwar vor Wut und Hass. Artikel die die Welt nicht braucht. Ich habe selten sonen unnützen Beitrag gelesen. Der strotzt förmlich vor Mißgunst und Bösartigkeit.

Die Mitarbeiter im Jobcenter hier unterschwellig auch noch unter Stasi - Generalverdacht zu stellen passt zum Schaum vorm Maul. Womit manche sich so den Tag vertreiben?!

oh man, oh man - Jupp
13.09.2011, 18.40 Uhr
C. Brothuhn | Wespennest?
Dem Artikel kann ich nur zustimmen, er spiegelt die Fäulnis der Gesellschaft wieder. Der Kommentar von Werner scheint voll ins Wespennest getroffen zu haben.
Ihnen liebe/ lieber 98maschr gebe ich vollkommen RECHT, man hat aus der Geschichte nichts gelernt.

Im Gegenteil, die obskuren Methoden der Stasi wurden nicht abgeschafft. Man hat eher das Gefühl sie wurden noch verfeinert. (Einsatz der Bundeswehr im Inneren, Terrorgesetze, Datenspeicherung, Telefon- und Videoüberwachung bis ins Schlafzimmer nur um einige zu nennen.) Ich hoffe nur das Sie 98maschr nicht zu denen gehören, die Angst vorm Volk haben müssen?

Denn eins glaube ich mit großer Sicherheit, bei dem nächstem Volksaufstand, der in der Luft liegt, wird man mit dem Verursachern der Misswirtschaft, nicht so behutsam umgehen. Man muss nur die NEUEN Pläne von Schäuble denken: „RENTE MIT 69“, da fragt man sich doch, was unseren Regierenden im Gehirn vorgeht? Wenn sie denn ein funktionierendes haben.
13.09.2011, 21.23 Uhr
Peppone | Na Horrido,
bei dem Drohpotential wird es einem ja richtig warm ums Herz. Falls jetzt jemand an die Mitarbeiter der Arge oder des Jobcenters denkt, liegt er ein großes bisschen daneben!

So etwas von @5vor 12: "... bei dem nächstem Volksaufstand, der in der Luft liegt, wird man mit dem Verursachern der Misswirtschaft, nicht so behutsam umgehen..." zeigt, mit wessen Geistes Kindern man sich hier auseinander setzt!

Noch so eine geistige Meisterleistung des Kommentars: "...Sie wollen arbeiten, aber sie dürfen nicht, weil sie von Sachbearbeitern in sinnlose Maßnahmen gedrängt werden, die ihnen jede Chance nehmen und mehr noch, weil es keine Arbeit gibt...!"

So, so! Kann mir mal einer den kausalen Zusammenhang dieses kommentierenden Jobcenteropfers erklären? Er will angeblich arbeiten, aber das Jobcenter verbietet es ihm und nimmt ihm jede Chance durch Weiterbildung? Und weil er in der Weiterbildung ist kriegt er keinen Job, den es nach seiner Darstellung sowieso nicht gibt? Hääähhh? Hat sie der noch alle????

Mal abgesehen davon, dass man solche "unlustig arbeitenden" Leute nirgendwo einstellt, hatte ich bisher immer eine kritische Voreingenommenheit gegen Mitarbeiter der Arge oder des Jobcenters.

Seitdem ich hier in nnz mitlese habe ich vollste Anerkennung für diese Mitarbeiter. Was die sich von Ganztageskommentatoren gefallen lassen müssen, dafür reicht kein dickes Fell und das passt noch nicht einmal auf eine Kuhhaut! Schade nur, dass man als Beitragszahler noch die Internetflat dieser Hartz-Berufsnöler mit bezahlt!
13.09.2011, 21.35 Uhr
Paulinchen | Man glaubt es kaum
Also – ich bin seit meiner Geburt PARTEILOS! Und was die Parteienlandschaft so angeht, da finde ich mich in nicht einer wieder, die sich da demokratisch nennen. Was die LINKE betrifft, die hat zwar fromme Sprüche zu jedem Thema, nur fehlt ihr der Mut zum Regieren.

Also auch abhaken. Doch was gestern Abend im mdr - Fernsehen in der Sendung „FAKT ist“ aus dem Munde von Sarah Wagenknecht zu hören war, traf und trifft den Nagel auf den Kopf. „Unsere Politiker haben in der Innenpolitik gegenwärtig nur ein einziges Problem, wie können wir die vielen Arbeitslosen nur vor den Statistiken besser verstecken?“. Ich meine mit dieser Aussage hat sie absolut Recht – meint Paulinchen
13.09.2011, 23.24 Uhr
Bodo Schwarzberg | Hartz IV - Wut nur teilweise begründet
Ich habe mir alle Ihre Beiträge genau durchgelesen und bin enttäuscht: Und zwar von beiden Seiten. "Drohbriefe", wie sie hier bezeichnet werden, sind zum einen keine Form des Umganges mit Arbeitslosen.

Die verknöcherten Bürokratenstrukturen in Deutschland mit ihren hochbezahlten Beamten und öffentlichen Bediensteten führen leider zu derarigen geistigen Ergüssen. Es ist leider so, dass die Arbeitslosen zu einem Verwaltungsvorgang mit einer Nummer degradiert werden.

Menschlichkeit hat da wenig Platz.
Andererseits finde ich die Bemerkungen der anderen Seite ebenso fragwürdig: Die Stasi war das Machtinstrument der SED zur Unterdrückung Andersdenkender. Ihre Arbeit beruhte auf rein ideologischen und machtpolitischen Vorgaben. Die Hartz IV-Regelungen aber haben direkt nichts mit Ideologie zu tun. Hier geht es um die Durchsetzung arbeitsmarktpolitischer Gesetzgebungen.

Mit welchen fragwürdigen Methoden auch immer. Aber dieser Unterschied sollte schon beachtet werden. Das gehört einfach nicht in denselben Topf.

Weiterhin möchte ich wieder daran erinnern, dass es mitnichten selbstverständlich ist, bei Arbeitslosigkeit Geld von Staat zu bekommen. Die Selbstverständlichkeit, mit der in Deutschland und Teilen Europas Arbeitslose unterstützt werden, sucht im Rest der Welt Ihresgleichen. Fragen Sie mal einen Chilenen, einen Haitianer oder einen Bangladeshi. Die wären froh, überhaupt etwas zu bekommen.

Natürlich muss bei uns hinterfragt werden, wie viel Geld ansonsten in fragwürdigen Kanälen versickern und an wie vielen sinnlosen Stellen es verpulvert wird. Dies rechtfertigt meiner Meinung nach aber noch lange nicht diese Jammerei.

Angesichts der Tatsache, dass es immer schwerer wird, unser Sozialsystem zu erhalten, halte ich weitere Einschnitte in der Zukunft sogar für sehr sicher. Irgendwo muss doch das ganze Geld herkommen? Der Gedanke einer Rente mit 69 dient letztlich auch dem Ziel, Mittel für die Finanzierung des Sozialstaates, und damit auch für die Hartz IV-Empfänger zu generieren.

Besonders merkwürdig finde ich auch die Bemerkung zum Thema einer neuen Revolution. Sie können davon ausgehen, dass das, was danach kommt, gewiss nicht sozialer sein wird!

Nicht zuletzt ist es wohl nicht korrekt, dass 100 % der Arbeitslosen auch tatsächlich arbeiten wollen. Das mag wohl auf die große Mehrheit zutreffen. Aber in Familien, in denen seit Jahren kein Elternteil warum auch immer Arbeit gefunden hat, wächst eine Generation heran, die diesen Zustand nicht anders kennt und die das Kassieren von Geld vom Staat für ganz selbstverständlich hält. Wenn mir Lehrer erzählen, Schüler würden ihr magelndes Interesse am Unterricht damit begründen, sie würden nach der Schule sowieso "hartzen" gehen wollen, dann spricht das Bände. Viele Unternehmer berichten mir von Problemen mit Arbeitslosen auf Grund von deren Arbeitsmoral.

Manche verzichten mittlerweile auf Kontakte zum Arbeitsamt, weil ihnen die von dort vermittelten Arbeitslosen keine Hilfe sind.

Gewiss betreffen diese Erfahrungen nicht die Masse, aber sie sind unbestreitbar. Und sie werfen kein gutes Licht auf die vielen Menschen, die wirklich auf Arbeitssuche sind. Mir sind viele Aussagen der Kommentatoren zu diesem Thema zu pauschal.
14.09.2011, 09.09 Uhr
Harzer_Wolf | Dann mal ein konkretes Beispiel über die Arge
Sehr geehrter Herr Schwarzberg, ich unterschreibe ja meist das was Sie hier zum Besten geben, aber ich habe eine andere Meinung. Diese Argen sind ein Machtinstrument der Regierung um das Volk zu unterdrücken. Um es gefügig zu machen. Und sorry, jeder der diesen Hartz4 - Unsinn unterstützt ist für mich ein Verräter am eigenen Volk.

Ein von mir selbst erlebtes Beispiel...

Ich war vor einiger Zeit auch Empfänger des Almosen unserer Republik. Unverschuldet in Arbeitslosigkeit geraten, fand ich eine Weile keinen Job. Mittlerweile habe ich schon längere Zeit eine Festanstellung.

Da kommt eines Tages ein Brief der Arge in meinen Postkasten. Es wird mir mit einem Bußgeld in Höhe von 5000 Euro gedroht, weil ich Geld nicht zurückgezahlt hätte und nicht ordentlich informiert hätte, das ich eine Anstellung habe. Der angebliche Verstoß lag zu diesem Zeitpunkt übrigens 1 Jahr und 8 Monate zurück.

Nach einer schlaflosen Nacht, den Kontoauszug von vor fast 2 Jahren von meiner Bank geholt und zu Arge marschiert. Die Kollegin, die den Brief geschrieben hatte ist im Urlaub. Eine zweite Kollegin schaut auf mein Drängen in den PC und stellt fest, das dort unter meiner Akte steht, das alles Geld gezahlt ist und das alles was die Abmeldung bei der Arge wegen Job ordentlich im PC gespeichert ist.

Diese nette Frau sagt dann: Das ändere ich gleich, das Verfaghren gegen mich würde sofort eingestellt. Zwei Tage später ist auch der Brief mit der Einstellung da.

Ich frage mich aber jetzt folgendes: Wieso schickt die Arge ein Schreiben über die Eröffnung eines Verfahrens und droht mir mit 5000 Euro Bußgeld wenn im PC der Vorgang einwandfrei einzusehen ist und ich keinerlei Verschulden habe?

Wieso wird überhaupt ein Verfahren eröffnet obwohl der angebliche Verstoß verjährt ist? Wer bezahlt den Aufwand der Arge, das Papier, meine Fahrtkosten, meinen zeitlichen Aufwand?

Wer bestraft die zuständige Angestellte? Denn es gibt nur zwei Möglichkeiten - entweder ist diese Frau inkompetent oder Sie hat im Auftrag der Arge versucht Geld einzutreiben? In beiden Fällen ist das eine absolute Frechheit. Das ist die Arbeitsweise einer Behörde die darauf ausgerichtet ist, andere Menschen zu drangsalieren und zu willigen Instrumenten zu machen, weil Sie Angst haben sich zu wehren.

Der überwiegende Teil der Arbeitslosen in diesem Land kann nichts dafür. Betriebe wurden geschlossen, Firmen machen pleite, für die Bildung wird nicht viel getan.

Die Argen und Hartz 4 gehören auf den Müll der Geschichte! Und wenn ich ehrlich bin, ich freue mich über jeden Angestellten der Argen der arbeitslos wird. Sie haben es sich redlich verdient.

@ Hubertus..

Ich kenne übrigens persönlich Jemanden der einen Job gefunden hatte (400 Euro nur, aber immerhin) Den durfte er nicht antreten, weil er von der Arge in ein dümmliches Bewerbertraining gesteckt wurde. Nur mal zu Ihrem Argument, das die Argen Arbeit verbieten. Es ist nämlich so. Hauptsache einige Weiterbildungsanbieter und die Arge stopfen sich die Taschen mit sinnfreine Kursen voll. Haben Sie schon mal so ein Bewerbertraining gesehen, das über ein paar Wochen geht und bei dem die arbeitssuchenden Frauen bei EBAY surfen und die Männer Ossi - Quiz im Internet spielen? Für so einen Mist gibt man Geld aus.
14.09.2011, 10.24 Uhr
Spätzlevernichter | ich bin verwirrt:
Herr Schwarzberg, soviel Übereinstimmung hatten wir noch nie! Einzig bei den hochbezahlten öffentlichen Angestellten muss ich Ihnen widersprechen.

Schauen Sie sich bitte die Tarife für den öffentlichen Dienst und die Privatwirtschaft an. Ein Dilemma, was sich in der Qualifikation mancher öffentlich Beschäftigten zeigt. Wer was kann geht in die Privatwirtschaft - es ist einfach besser bezahlt. Die Leidtragenden sind die von öffentlichen Stellen Abhängigen, weil sie oft mit Unwissenheit und geistiger Unflexibilität zu kämpfen haben. Der häufig verminderte Leistungswillen unter öffentlich Bediensteten hat offensichtlich auch mit der größeren Job-Sicherheit zutun. Auch das Arbeitsamt Köln wird sicher nicht die Leistungsträger abbauen, sondern wohl eher die unbeweglichen Bürokraten. In meinen Augen ein Schritt zu mehr Effizienz und größerer Leistungsbereitschaft.
14.09.2011, 10.37 Uhr
Madame-Cherie | Fehlt Euch der Mut?
Das ist wieder mal typisch! Ich lese hier schon eine Weile mit und ich muss sagen, es erschreckt mich zu tiefst. Einige Kommentatoren, die hier so viel Ahnung von Hartz IV vor geben und weiter in den Evergreen "Sozialschmarotzer" blasen, haben doch überhaupt keinen blassen Schimmer, wobei es um Hartz IV überhaupt geht. Aber große Reden schwingen. Ich bin beeindruckt.

Fragen sie doch mal die Betroffenen selbst. Setzen sie sich mal in die Arge und reden sie mit den Leuten. Dann werden auch sie bemerken, es sind Menschen wie Du und ich. Aber dafür wird man den Mut nicht aufbringen. Denn die Angst mit der Wahrheit konfrontiert zu werden, ist viel größer und macht mehr Bauchschmerzen und deswegen lässt man sich weiter suggerieren, dass ja alles in bester Ordnung ist.

Sie tragen dazu bei, dass sich der Groll auf die Hartz IV Empfänger noch verstärkt, anstatt sich zu informieren und zwar bei denen, die davon betroffen sind. Dazu fehlt aber einigen wohl der Mut. Solange die Mehrheit dieses System am Laufen hält und wir uns gegeneinander aufhetzen lassen, wird sich wohl kaum etwas ändern.

@ Hubertus
„Und weil er in der Weiterbildung ist kriegt er keinen Job, den es nach seiner Darstellung sowieso nicht gibt? Hääähhh? Hat sie der noch alle????“

Und ob er sie noch alle hat. Sie sollten sich mal informieren und sich mal die sogenannten Weiterbildungen und Maßnahmen anschauen. Hier im Netz gibt es genug Möglichkeiten, auch die andere Seite der Medaille anzuschauen. Um sich aber ein BILD zu machen, sollte man die selbige nicht lesen. Hier fließen Gelder in künstlich erschaffenen Maßnahmen, die nur dazu dienen, Fort-und Weiterbildungseinrichtungen aus dem Boden zu stampfen, die den Betroffenen nur wenig bringen. Sie haben nur die Absicht, viele Arbeitslose vorübergehend aus der Statistik verschwinden zu lassen und gehören definitiv abgeschafft.

Auch Jens Regg - er ist Geschäftsführer bei der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, eine Gegend mit fast 900 000 Hartz-IV-Empfängern - stellt fest "Wir haben zu 80 Prozent Blödsinn finanziert“. Vielleicht mal googlen „Die Hartz –Fabrik“

Man glaubt gar nicht und wird staunen, wie gut man an Hartz IV verdienen kann durch die sogenannten Maßnahmen ominöser Bildungsinstitute, denen an Bildung rein gar nichts liegt. Aber um dies zu erkennen, gehört schon ein bisschen mehr dazu, als den gepriesenen Bildungsangeboten der Agenturen Glauben zu schenken. Vor allem aber auch die andere Seite zu hören und nicht nur nieder zu machen.
14.09.2011, 11.39 Uhr
Spätzlevernichter | liebste Madame...
willkommen zurück: ich habe Ihre sicher sachverständigen aber sehr einseitigen Kommentare ja sooo vermisst. Wenn Sie die armen Hartzer doch so unterstützen, wie können Sie sich dann freuen, wenn hunderte neue dazukommen ?

@Harzer Wolf: ich denke, es hat einfach jemand einen Fehler gemacht. So etwas passiert. Die Sache wurde ja auch sofort bereinigt. In jedem privaten Unternehmen hätte man sich bei Ihnen tausend Mal für die Unanehmlichkeiten entschuldigt und Ihnen entstandene Aufwendungen ersetzt, oder Ihnen wenigstens ein kleines Geschenk gemacht - in einer Behörde dürfen Sie damit nicht rechnen.

Die Sache mit dem "Machtinstrument um das Volk zu unterdrücken" passt für mich eher in die Ecke Verschwörungstheorie. Die Argen sind der verzweifelte (möglicherweise misratene) Versuch Arbeitslosigkeit zu verwalten.
14.09.2011, 12.44 Uhr
H. Buntfuß | Fortschrittliches Heringen??
In Heringen müssen die Uhren wirklich ganz anders gehen, wie Hubertus schreibt, bekommen die Hartz-IV-Empfänger dort den Internetzugang vom Jobcenter bezahlt?

Hubertus Sie müssen Politiker sein, denn nur solche, geben so viel Unwahrheiten von sich. Denken Sie nur an Guttenberg und einige andere, die bis zum Schluss gelogen haben, in Bezug auf ihre Doktorarbeit.

Nun lieber Hubertus treten Sie einmal den Beweis an und zeigen uns den Hartz-IV-Empfänger dem sein Internet vom Amt bezahlt wird, den Sie von Ihren Steuern bezahlen. Im Übrigen, auch Hartz-IV-Empfänger bezahlen Steuern und das nicht zu knapp, immerhin sind das bis zu 19%. Aber diese Tatsachen passen den Politikern nicht, davon wollen sie nichts wissen und das aus bestimmten Gründen, auf die ich nicht weiter eingehen möchte.

Ein Wort an Herrn Schwarzberg sei mir noch erlaubt, waren Sie schon einmal beim Jobcenter, oder haben Sie schon einmal eine Beratungsstelle aufgesucht? Das sollten Sie tun, dort würden Sie erfahren, wie das so läuft beim Jobcenter. Hier nur ein Beispiel, da wird ein Nordhäuser nach Trier, ja Sie haben richtig gelesen, nach Trier geschickt um dort in einer Bratwurstbude zu arbeiten.

Es handelte sich dabei um einen der so genannten Minijobs. Wie er täglich zu dem Arbeitsplatz kommt, stand für das Jobcenter nicht zur Debatte.Hier fehlte nur noch die Sanktion. Ich kann sagen: das solche Aktionen kein Einzelfall sind, die sich notfalls belegen lassen.

In Bezug auf die Stasi, Ich habe nie behauptet, dass beim Jobcenter ehemalige Stasimitarbeiter tätig sind, ich sage aber auch nicht das Gegenteil. Denn wer kann sich schon sicher sein, möglich ist doch alles, in diesem Land, oder?

Sitzen nicht gerade in der Gauckbehörde noch 47 Ehemalige Mitarbeiter der Stasi? In einer Behörde die Aufklärung über die Stasimitarbeiter und ihren Handlangern bringen soll, sitzen ausgerechnet Stasileute, ich frage mich wozu? Sollen sie vielleicht belastendes Material über gewisse Personen verschwinden lassen?
14.09.2011, 12.54 Uhr
Madame-Cherie | @ Nussbaum ...
... das alles ändert nichts daran, dass das Fakten sind ;-)
14.09.2011, 13.20 Uhr
Sissi | Stasi
Warum wird hier immerzu auf die Stasi rumgemeckert, der BND ist noch schlimmer als die Stasi.
14.09.2011, 14.48 Uhr
NDHler | @ Sissi
Ganz schön mutige Aussage, sicher haben Sie richtig Ahnung von dem was Sie da von sich geben! Ich denke mal Sie sind so etwas wie ein Insider in diesem Thema! Vielleicht können Sie bei Gelegenheit mal ein paar Beispiele anbringen, was denn der BND so verbrochen hat.

Wer in der DDR mit der Stasi nichts zu tun hatte, sollte sich auch nur zurückhaltend dazu äußern. Die waren zu Sachen fähig, dass glauben Sie nicht! Und das alles nur aus Angst vor dem eigenen Volk!
14.09.2011, 16.00 Uhr
C. Brothuhn
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Artikels
14.09.2011, 18.22 Uhr
janko
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Artikels
14.09.2011, 19.59 Uhr
Junggeselle | Es freut mich....
immer wieder, wie Sie, Herr Buntfuß, den Politikern in die Parade fahren. Das Sie und einige Kommentarschreiber RECHT haben, beweisen die Kommentare einiger wütender und in die Irre geleitender Personen. Sie versuchen mit aller Gewalt die Wahrheit zu unterdrücken.

Ab dem nächstem Jahr, soll es ja 10 € mehr geben für die Hartz-IV-Empfänger. Das heißt aber nicht, dass die Regierenden einsichtig geworden sind, nein im Gegenteil, das beweist nur die große Unsicherheit der Regierung, vor einem NEUEN RICHTERSPRUCH.

Denn bisher haben sie doch eine Schlappe nach der anderen bei Gericht einstecken müssen. Nach jedem Urteil mussten die ach so KLUGEN Damen und Herren der Eliteregierung Hartz-IV nachbessern, weil es mit dem Grundgesetz nicht konform geht. Wenn es um die Diäten der HOHEN Herrschaften geht ist man immer bereit großzügig drauf zu packen.
14.09.2011, 20.50 Uhr
Peppone | Soviel Zeit muss sein,
und ich hoffe, dass nnz den klitzekleinen Chat zuläßt. Bin ja schließlich gefragt worden! Kann also eigentlich gar nichts dafür.;-) Und zur Buntfußschen Schadenfreude über zuzätzliche Hartz Opfer mag ich mich heute nicht mehr äußern. Da kann sich jeder seinen Teil dazu denken!

Lieber @Werner, natürlich finanzieren die Beitragszahler die Internetflats der Hartzer mit! Sie als Experte müßten doch wissen, woraus sich der Regelsatz zusammen setzt! Muss ich es für Sie raussuchen oder fällts Ihnen wieder ein?

Vom Prinzip her gibt es dagegen ja auch nichts einzuwenden. Natürlich soll ein unverschuldet in Arbeitslosigkeit geratener Mensch auch Geld für nötige Kommunikation bekommen. Gefährlich wird es nur bei Leuten, die diese Solidarität der Beitragszahler mißbrauchen. Zum Beispiel für ständige Diffamierung von Anderen, beitragszahlenden Menschen im Internet!

Frohes Schaffen noch @Werner.

Ps: Sie langweilen mich mit Ihrer Vermutung, ich sei der Heringer Bürgermeister! Ich bin auch kein hauptamtlicher Politiker oder FDP Mitglied, ich bin nur politisch interessiert. Und falls Sie mal wieder Hilfe brauchen, bin ich gern für Sie da @Werner! ;-) Es wäre doch wirklich mal schön, dass man in nnz mal regional interessante Artikel kommentieren könnte, ohne dass unter Politikerphobie oder DDR Syndrom leidende Zeitgenossen ständig das Thema wechseln. Finden Sie das nicht auch Werner?
14.09.2011, 20.54 Uhr
NDHler | @ Bibbel
Warum koppelt man nicht den Hartz IV Satz an das Durchschnittseinkommen, dann würde der Satz nämlich sinken. Diejenigen, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen sind wieder die Dummen! Ein flächendeckender Mindestlohn ist allemal wichtiger als eine Anhebung der Hartz IV Sätze!
15.09.2011, 08.54 Uhr
Harzer_Wolf | Kopplung
Besserer Vorschlag:

Vielleicht koppelt man den Hartz4-Satz an die Diätenerhöhungen der Politiker? Oder noch besser an die deutsche Staatsverschuldung? Denn dann werden die Arbeitslosen in Saus und Braus leben.

Aber @ Harzer .. sie werden nicht einmal diese Ironie verstehen. Sie wollen es nicht schnallen oder sie können es nicht? Von den 7 Millionen H4-Empfängern in Deutschland gehen schon mal knapp 3 Millionen arbeiten. Die bekommen allerdings nur Minijob-Löhne. Von den restlichen etwas über 4 Millionen Arbeitslosen sage ich mal in meinem jugendlichen Leichtsinn wollen noch 3,5 MIllionen arbeiten. Sie können es nicht, weil es in diesem ( ihren ) so tollem Deutschland nicht genügend Arbeitsplätze gibt oder die Unternehmer zur Gewinnmaximierung Arbeitskräfte einsparen. Es soll übrigens auch Institutionen geben, die Arbeitskräfte einsparen müssen.

Lassen Sie bitte einfach diese unerträgliche Hetze gegen Arbeitslose. Es nervt nur noch. In einem gebe ich Ihnen Recht, die Menschen die um 7 Uhr aufstehen , für 3, 50 Euro die Stunde arbeiten - das sind wirklich die Dummen. Angeschmiert von einer Politik, die menschenverachtend ist. Eine Frechheit, arbeitende Menschen mit solchen Löhnen abzuspeisen, während diese Regierung zig Milliarden in die Luft verschleudert. Diese Gruppen ( Arbeitslose und Niederiglohnempfänger ) sollten endlich auf die Straße gehen und sich wehren.

Dazu mal ein Vorschlag... an Madame Cherie, Sissi und Co. : Treffen wir uns doch mal und bündeln wir unsere Kräfte. Vielleicht fängt dann in Nordhausen der endlich nötige Gegenwind für Merkel und von der Leyen an?
15.09.2011, 10.42 Uhr
Left of Life | Allgemeinplätze
Ist es nicht erstaunlich, wie die Menschen immer wieder auf Allgemeinplätze hereinfallen? Wie sie der allgemeinen Hetze gegen eine Minderheit unterliegen und sich ihr anschließen? Natürlich ist diese Verhaltensweise die einfachste. Sie ist einfacher, als sich zu informieren und dabei einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen.

Der Artikel von Herrn Buntfuß hat ein klar umrissenes Thema. Es geht um die Mitarbeiter der Jobcenter und darum, wie auch diese sich wehren gegen eine Politik, die längst die Menschen im Lande völlig aus den Augen verloren hat. Es geht darum, dass sich Betroffene (wenn man die Mitarbeiter der Jobcenter so sehen mag) nicht mehr für eine Politik missbrauchen lassen, die eindeutig gegen den Staat und die Bevölkerung gerichtet ist.

Warum wehren sich die Sachbearbeiter denn plötzlich gegen die sinnentleerten Vorgaben, nach denen sie sich angeblich zu richten haben? Weil sie eben genau wissen, wie sinnlos diese Vorgaben sind.

Ein Beispiel. Mein Fallmanager hat mich vor einiger Zeit in eine Maßnahme geschickt, in der ich lernen sollte, einen PC zu bedienen und eine Textverarbeitungssoftware einigermaßen zu bedienen. Das mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, aber gilt das auch für einen Informatiker wie mich?

Die Dozentin konnte den Teilnehmern, unter denen auch ältere Menschen ohne jegliche Erfahrungen am PC waren, nicht einmal die simpelsten Grundzüge beibringen. Sie hat die Leute mehr verwirrt, als dass sie ihnen etwas beigebracht hat. Falls nun jemand sagt, das sei ein Einzelfall, kann ich das widerlegen, denn die Dozentin treibt immer noch ihr Unwesen und hat sicherlich mittlerweile hunderte von Menschen verwirrt.

In den Medien wird es auch immer wieder angesprochen. Da gehen Erwerbslose spazieren und sammeln Süßwassermuscheln. Zum Spaß. In einer vom Jobcenter aufgezwungenen Maßnahme. Sie zählen Schiffchen oder werfen sich Bälle zu. Oder sie suchen sich Wolle zusammen und basteln Bommelchen in Zwangsmaßnahmen. Nur damit sie aus der Statistik verschwinden. Und all das auf Kosten der Steuerzahler. Ohne Sinn und Verstand.

Wenn sich Sachbearbeiter nun dagegen wehren, sollte das auf jeden Fall Schule machen. Weiterbildung? Ich wäre froh, wenn es die geben würde, aber darauf warten wir vergebens. Lieber werden sinnlose Maßnahmen vollgestopft, um die Maßmahmeträger am Leben zu erhalten.

Ich frage Hubertus und die anderen Befürworter von Hartz IV: Wie lange wollen Sie noch Ihre Steuergelder für derart sinnlose Dinge verschleudern, bevor Sie sich anschließen und helfen, diese Politik endlich zu beenden?

Und noch einmal. Normale Menschen sind nicht fähig, anderen die Existenzgrundlage zu entziehen. Das haben die Sachbearbeiter in Frankreich und in wenigen Teilen Deutschlands erkannt. Wann schließen sich die Sachbearbeiter in Nordhausen an?

Faule Menschen hat es immer gegeben. Es sind aber so verschwindend wenige, dass jeder gesunde Staat mit Leichtigkeit damit umgehen kann. Wenn ein Staat das nicht mehr kann und eine Hetze gegen diese Menschen startet, ist er auch nicht mehr gesund.

Auch das haben die o. g. Sachbearbeiter richtig erkannt!
15.09.2011, 17.23 Uhr
Madame-Cherie | @ Harzer_ Wolf
Da ich ja direkt angesprochen wurde, möchte ich gerne auf den Vorschlag von Harzer_Wolf eingehen. Eine sehr gute Idee und ich werde mich um die Realisierung kümmern und das Ergebnis meiner Bemühung in der NNZ bekannt geben.

Mit freundlichen Grüßen

Madame-Cherie
15.09.2011, 21.01 Uhr
Peppone | Ich bin Befürworter von Hartz IV ?
Woher nehmen Sie denn diese Behauptung lieber @Left of Life? Ich habe mit der Bewertung von Hartz IV wahrscheinlich genau so viel am Hut wie Sie! Hier im Beitrag geht es aber nur sekundär um Hartz IV, es geht dem Schreiber des Beitrages um die Mitarbeiter des Jobcenters!

Da freuen sich einige, allen voran der Beitragsschreiber, dass diese Mitarbeiter jetzt eventuell Joblos werden! Ich gehöre da nicht dazu. Ich freue mich grundsätzlich nicht darüber, dass Leute ihren Arbeitsplatz verlieren, im Gegenteil!

Und Ihre Kritik an den Bildungsträgern kann ich nachvollziehen, sie hilft aber nicht wirklich weiter! Sie als Informatiker hätten lt. AA Jobbörse momentan ca 250 offene Stellen in Thüringen zur Auswahl. Bundesweit sind es einige Tausend! Sie müßten keinen PC Kurs beim Jobcenter Nordhausen machen. Einfach mal bei Jobbörse24 googeln, da finden Sie noch mehr Stellen für Informatiker, als beim AA.

Ich habe einiges in den letzten 20 Jahren gelernt. Eines davon ist, es baut einem keiner die Fabrik neben das Wohnhaus!

@H. Buntfuss/Werner, freut mich, dass Sie mir soviel Aufmerksamkeit widmen, bin gerührt. Nur leider stimmen Ihre Behauptungen nicht. Ich habe niemals geschrieben, dass die Flat der hartzer ("hartzer" klingt für mich besser als die nach Bettler klingenden Buntfusschen "Bedürftigen") vom Amt als KDU oder sonst etwas bezahlt werden.

Hier noch mal exclusiv für Sie, Harald, auszugsweise meine Kommentare:

"...dass man als Beitragszahler noch die Internetflat dieser Hartz-Berufsnöler mit bezahlt!"

"...natürlich finanzieren die Beitragszahler die Internetflats der Hartzer mit! Sie als Experte müßten doch wissen, woraus sich der Regelsatz zusammen setzt."

Da steht nirgend wo etwas von als KDU empfangen oder vom Amt empfangen!

Wer von uns Beiden versucht wohl den Leuten ein x vor dem u zu machen? Sie, lieber Harald, oder Ich?

Schaun mer mal!;-)
15.09.2011, 21.08 Uhr
abc123 | Meine Meinung
Ich bin kein Befürworter der Hartz 4 Gesetze, im Gegenteil, ich bin ein Gegner eben dieser. Ich finde es aber absolut nicht in Ordnung was einige Kommentatoren hier so von sich geben. Wieso wird immer gegen die Mitarbeiter der Arge gehetzt?

Ich würde die Schuld für die momentane Situation lieber in der Politik suchen. Die Mitarbeiter machen nur das, wofür sie bezahlt werden, genauso wie alle Kommentatoren hier, die einer Arbeit nachgehen. Eine Frage an alle, machen Sie das, was Ihnen Ihr Chef sagt? Ja? Warum sollten es die Mitarbeiter der Arge dann nicht tun?

Ganz ehrlich, wer stellt sich denn heutzutage noch gegen seinen Arbeitgeber und riskiert dadurch seine Arbeit? Kaum jemand.

Zur hier angesprochenen Situation in Frankreich. Es ist nun mal so, dass wir Deutschen die meisten Dinge einfach stillschweigend hinnehmen. Wir schließen uns nicht zusammen um so stärker zu sein, wir gehen kaum einmal geschlossen auf die Straße um unsere Interessen durchzusetzen. in anderen Ländern ist so etwas möglich, hier zu Lande kann ich es mir nicht vorstellen, dafür müssten die Deutschen einfach mal den Ar... hochbekommen.

@Harzer_wolf

Was soll das @Harzer in Ihrem Beitrag? Sie sind der einzige hier mit solch einem Namen. Mal wieder mit dem falschen Account kommentiert?
16.09.2011, 08.44 Uhr
Sissi | Menschlichkeit
Die Mitarbeiter im Jobcenter machen Ihre Arbeit nach den Gesetzen der Politiker, aber die Menschlichkeit, und Freundlichkeit bleibt da auf der Strecke. Es wird nur Macht und Arroganz gezeigt. Bestimmt kriegen die Mitarbeiter noch eine Prämie, die die meisten Sanktionen erteilen? Für mich ist und bleibt Hartz IV menschenunwürdig und rechtswidrig.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar."
16.09.2011, 10.25 Uhr
H. Buntfuß | Nicknamen
Gut gemacht Hubertus, zu feige unter Klarnamen zu schreiben, aber über die Hartzer herziehen. Was sind diese Personen für Sie, ZITAT:„Mal abgesehen davon, dass man solche "unlustig arbeitenden" Leute nirgendwo einstellt. Schade nur, dass man als Beitragszahler noch die Internetflat dieser Hartz-Berufsnöler mit bezahlt!“

Womöglich noch Geld an ihnen verdienen, aber dann doch zu Feige unter Klarnamen zu schreiben. Wenn das nicht vor Aufrichtigkeit strotzt

Hubertus, Sie haben richtig erkannt Werner ist einer meiner Vornamen und ich stehe auch ein für das was ich schreibe. Ich übe auch keine Hetze aus, das überlasse ich Feigen Leuten die sich gern Hinter der Anonymität

Gewissen LEUTEN passt es eben nicht das sich noch wer rührt in der Bevölkerung. Man muss sich doch nur die Politiker ansehen. Wen haben wir die Euro- und Wirtschaftskrise zu verdanken. Ja sicher den Hartzern. Die haben ja die Fäden der Wirtschaft und des Eurokurses in der Hand. Nicht war Hubertus? Schuld sind immer die anderen.
16.09.2011, 10.54 Uhr
Left of Life | Weisungen befolgen gegen das Gewissen?
Mein persönliches Schicksal ist hier nicht Thema. Nur soviel, weil es auch ein Teil der Proteste der Sachbearbeiter und Fallmanager ist. Einige dieser Leute scheinen erkannt zu haben, dass ihre Tätigkeit sinnlos ist. Sie verhindern Jobs, wie mein Fall beweist.

Natürlich sind mir die Zahlen der sog. „freien Stellen“ in meinem Beruf bekannt. Doch sind das nur Zahlen auf dem Papier, die der Realität nicht standhalten. Nach ca. 500 Bewerbungen habe ich natürlich aufgegeben. Einen Job kann ich mir abschminken, wie so viele meiner Leidensgenossen. Ich werde als zu alt angesehen, zu teuer und überqualifiziert.

Die letzte Chance auf einen Job habe ich dank meines Fallmanagers verloren, der es für sinnvoller erachtete, mich in eine völlig sinnlose Maßnahme zu drängen, unter Androhung von Sanktionen. Zwei Monate hätte ich mit der Sanktion leben müssen. Unmöglich, da ich auch noch auf Medikamente angewiesen bin, die schon aus dem normalen Regelsatz nicht zu zahlen sind.

Der Arbeitgeber wollte natürlich keine drei Monate warten und hat sich für einen anderen Bewerber entschieden. Ich hatte ein sehr gutes Jobangebot aus den USA. Auch das wurde durch einen Fallmanager verhindert, der mir die mir zustehenden Zuschüsse verweigerte. Rechtswidrig, wie sich nach Monaten herausstellte. Da war es jedoch zu spät.

Ich bin keineswegs ein Einzelfall. Derartige Schicksale gibt es zu Hauf und sie werden fortwährend auch in den Medien und in der entsprechenden Literatur beschrieben.

Ein Beispiel hinkt hier gewaltig. Natürlich ist jeder Arbeitnehmer verpflichtet, den Weisungen des Chefs Folge zu leisten. Allerdings nur solange die Weisungen auch sinnvoll sind und z. B. keine Gefährdung anderer Menschen darstellen. An dem Punkt hört die Gehorsamkeit auf. Bei Mitarbeitern der ARGE ist der Punkt erreicht, wenn sie gezwungen werden, einem Menschen die Lebensgrundlage zu entziehen. Genau das ist auch der Grund für den im Artikel beschriebenen Protest.

Jeder Mensch ist vorrangig seinem Gewissen gegenüber verantwortlich und wenn das Gewissen eindeutig sagt, dass man zu weit gehen würde, wenn man eine bestimmte Weisung befolgt, hat man seinem Gewissen zu folgen.

Daher wiederhole ich es gern ein drittes Mal. Kein normaler Mensch kann einem anderen Menschen die Existenzgrundlage entziehen. Auch nicht auf die Weisung eines Vorgesetzten hin. Dann handelt er gegen sein Gewissen. Wenn nicht, ist er Gewissenlos.

Und er handelt gegen das Grundgesetz und gegen die Menschenrechts-Konvention. Es ist tatsächlich so einfach und die Tatsache, dass darüber sogar noch diskutiert wird macht deutlich, dass Aufklärung und Protest bitter nötig sind. Eine Diskussion erübrigt sich eigentlich, weil der gesunde Menschenverstand schon sagt, dass man Menschen nicht in die Verzweiflung treiben darf.

Wie gesagt: Jeder normale Mensch setzt sich für die Schwachen ein und nicht gegen sie! Ich kann nur hoffen, dass die Sachbearbeiter das auch endlich erkennen.
16.09.2011, 11.09 Uhr
Nörgler | Oh Gott...
...gib Ihnen nie wieder einen sozialversicherungspflichtigen Job in der freien Wirtschaft. Denn Sie wissen nicht, was Sie tun sollen. Den Job verweigern, nur weil es einigen hier unsinnig erscheint. Kein Wunder, dass einige hier in der Hängematte rumlungern...
16.09.2011, 11.36 Uhr
Harzer_Wolf | Mitarbeiter müssen nicht blind Befehle befolgen
Ich arbeite auch mit Kundenkontakt und ich glaube das fast alle die von uns (mir) bedient werden von uns als Kunden angesehen werden und zuvorkommend und im Rahmen der Möglichkeiten so gut wie möglich bhandelt werden. Dies ist bei der Arge definitiv nicht der Fall, wie ich aus mehreren Erlebnissen mit diesen Mitarbeitern selbst bestätigen kann.

Deshalb würde ich auch niemals für diese Institution arbeiten. Ich achte nämlich meine Mitmenschen und versuche nicht sie zu drangsalieren. Es gibt auch gute Mitarbeiter bei der BA, aber wie mir da selbst persönlich welche davon bestätigt haben, haben sie eine Quote zu bringen.

Übrigens: Ich frage mich besorgt wie man mit 364 Euro in der sozialen Hängematte leben kann, Nörgler. Damit kommt man nur aus, wenn man sich von Wasser und Brot ernährt. Und kommen Sie mir nicht mit Sprüchen wie, die GEZ wird auch bezahlt. Dann sage ich... ich schaue das Merkel - TV nicht und ich werde jetzt als Steuerzahler gezwungen dafür zu zahlen.

Solche Sender kommen bei mir nicht in die Bude. Und dann noch eine Frage @ Nörgler, was sagen Sie eigentlich zu den 4 Millionen Menschen die mit H4 aufstocken, obwohl sie arbeiten? Sind das auch Schmarotzer? Oder sind das Menschen die hier ausgebeutet werden?
16.09.2011, 11.43 Uhr
Nörgler | Aufstocker
Diesen Menschen gehört meine Hochachtung. Weil Sie noch Hochahtung vor sich selbst haben. Weil sie nicht verzweifeln, weil sie anpacken, weil sie Mensch sein wollen, wie es bereits Engels beschrieb.

Wenn ich mir jedoch einige Menschen ansehe, die im Jobcenter vorsprechen und zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, dann könnte ich mir vorstellen, dass die einfach nicht arbeiten wollen oder nicht dahin gehen wollen, wo es Arbeit genügend gibt.

Ich klinke mich aus dieser Diskussion aus, die schon nichts mehr mit dem Ausgangsbeitrag zu tun hatte. Schönes Wochenende übrigens noch.
16.09.2011, 18.52 Uhr
Junggeselle | Ich wusste.......
nicht, dass Engels sagte: Die Menschen sollen sich ausbeuten Lassen, vielen Dank für den Hinweis.
16.09.2011, 20.42 Uhr
Nörgler | Für Bibbel:
Einst schrieb ein Mann namens Friedrich Engels in einem Aufsatz, dass die Arbeit die Quelle allen Reichtums ist: Der Aufsatz hieß: "Der Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen". Geschrieben wurde er 1876. Aktuell ist er nach über 150 Jahren immer noch. Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
16.09.2011, 22.52 Uhr
kompostie | abschaffen
ich bin selbst H4 betroffener, ohne dafür zu sein stellt euch mal folgendes szenario vor:
BA + Jobcenter werden ersatzlos abgeschafft und ein jeder kümmert sich selbst um arbeit und geld.
17.09.2011, 00.21 Uhr
H. Buntfuß | Noch einen zu Abschluss
Eins verstehe ich bei dieser Diskussion nicht so ganz, vielleicht kann mir das mal jemand erklären. Da gibt es von Politikern, Wirtschaftsexperten und anderen Leuten Lobpreisungen und Hochachtungsbeteuerungen für Diejenigen, die 40 Stunden pro Woche arbeiten gehen. Trotz alledem müssen sie Hartz-IV beantragen, da sie vom so genannten „Arbeitgeber“, nicht genug Lohn erhalten, um davon Leben zu können.

Die Frage ist nun, wenn die Leute doch so gut sind, das sie Hochachtung verdienen, warum werden sie dann so schlecht bezahlt? Oder bekommen diese Leute hin und wieder eine Auszeichnung, Prämie oder Belobigung?

Bester Arbeiter Deutschlands und das verbunden mit einer kleiner Geldprämie, die man ihm aber auf sein Hartz-IV anrechnen muss. Man kann ihn ja nicht gegenüber den anderen Hartzern bevorteilen, oder?
18.09.2011, 10.04 Uhr
gosalianer | Quellenangabe?
Zu dem was hier im Artikel geschrieben wird, kann ich leider nirgends einen Nachweis bzw. eine Quelle finden. Auch kann ich nichts darüber finden, dass sich die Mitarbeiter des Jobcenters Köln entsprechend der Beschreibung von Herrn Buntfuß verhalten haben.

Gleiches gilt für die französische Variante, zu der ich ebenfalls keinen Nachweis finden kann. Vielleicht wäre es mal interessant zu sehen, ob diese "seltsamen Artikel" überhaupt existieren.

Und auch wenn dies der Fall sein sollte, ist es fraglich, wie vertrauensvoll deren Quelle ist.

Wenn man sich den Verlauf des Artikels mal genauer anschaut, erkennt man nach und nach worauf dieser hinauslaufen soll. Die Absichten sind ja wohl mehr als deutlich. In erster Linie liest es sich so, als sei Herr Buntfuß verärgert darüber, dass er nicht selbst am anderen Ende des Tisches im Jobcenter sitzen darf. Ich bin kein Befürworter von ALG2, dennoch sollte man aufhören gegen andere Menschen zu hetzen, und sich fragen, wie man selbst handeln würde, wenn man als Mitarbeiter im Jobcenter tätig wäre und vor so einer Situation stünde. Schreiben Sie einen Artikel über die Missstände am Arbeits- und Sozialmarkt, aber ziehen Sie doch nicht irgendwelche Leute mit rein, deren Situation Sie nicht beurteilen können - jedenfalls nicht so pauschal!

Dieser Artikel ist reine Polemik und soll nur den Hass schüren. Wenn ich die zahlreichen Kommentare dazu sehe, gibt mir das recht. Erschreckend daran ist, dass diese Art der Propaganda immer noch gut funktioniert.
18.09.2011, 19.55 Uhr
C. Brothuhn | Quellen
Sie müssen sich schon etwas bemühen, solche Meldungen, finden Sie nicht gerade in der Bild, oder anderen deutschen Nachrichtenmedien. Damit würde man den Deutschen ja einmal die andere Seite zeigen und das geht nicht. Man könnte ja damit ein Zeichen setzen, für andere Mitarbeiter und Jobcenter.

1. Fragen Sie doch nach: (Gewerkschaft in der Agentur für Arbeit in Frankreich)
2. Setzen Sie sich mit der Agentur Köln in Verbindung, aber ob „SIE“ da eine Auskunft bekommen über das Thema, wer weiß, ich kenne ja Ihren Status nicht.

Wenn hier einer Hass schürt, dann sind das wohl die Politiker, die Hartz-4-Empfänger als Schmarotzer oder ähnlichen bezeichnen! (siehe Gerhard Schröder, Wolfgang Beck,...)
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