Was war heute los in Thüringen? Wir bringen Sie in Kooperation mit LandesWelle Thüringen mit einem Blick auf den neuesten Stand.
Denkmale
In der Stadtverwaltung Arnstadt wird derzeit eine Ausstellung rund um das Thema Denkmal geplant. Das Anliegen des Projektes ist es, das Verständnis für die Notwendigkeit des Erhaltes von Denkmalen zu fördern. Unter dem Titel "Schau mal, denk mal" soll die Bedeutung der Denkmale im Alltag gezeigt werden. Gemeint sind historische Gebäude auf Banknoten, Briefmarken, Etiketten, und Logos, und auch Abbildungen auf Lebensmittelverpackungen zählen dazu. Die Schau will zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema anregen und zugleich ihre Besucher zu einer Entdeckungsreise einladen. Die Wanderausstellung wird im Mai eröffnet und ist dann bis Ende Juni in der Sparkassen-Filiale der Stadt zu sehen. Schirmherr des Projekts ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
Zwei Brände im Süden
Gleich zwei Mal hat es in Süd-Thüringen gebrannt. Nach einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Bad Salzungen ist die Ursache weiter unklar. Der Brand war im Bad des Hauses ausgebrochen. Der 54-jährige Vater der Familie erlitt eine Rauchgasvergiftung. Außerdem stand eine Produktionshalle in Ritschenhausen im Kreis Schmalkalden-Meiningen in Flammen. Hier wurden die Lüfteranlage und ein Teil des Daches völlig zerstört. Der Schaden beträgt 30tausend Euro. Verletzt wurde hier niemand.
Musher in Frauenwald
Zwei Tage lang hatten in Frauenwald die Musher das Sagen. Die Schlittenhundeführer waren zum 15. Schlittenhunderennen zu Gast im Thüringer Wald. Bei den Läufen ging es um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Polen, den Niederlanden und Tschechien. Erfolgreiche deutsche Starter waren u. a. Angelika Merkel, Gerd Haller, Frank Brehm und Paul Weyandt.
Pro und Contra
Am geplanten Nationalpark im Vessertal scheiden sich nach wie vor die Geister. Heute Abend wird es im Rathaus der Stadt Suhl eine Informationsveranstaltung geben. Auf Einladung von Oberbürgermeister Jens Triebel stellen dabei Experten vor allem aus den Bereichen Forst und Natur ihre Erkenntnisse pro und contra Nationalpark vor. Der Suhler OB will mit dieser Diskussionsrunde zur Versachlichung des Themas beitragen.
Fans unterstützen
Die Unterstützung der Fans des FC Carl Zeiss Jena reißt nicht ab. Nachdem das Thüringenderby von Samstag auf den kommenden Donnerstag verschoben wurde, wollen die Fans das Geld für die Anreise trotzdem dem Verein zukommen lassen. Nach Angaben des Initiators Jens Klebe, können viele Fans nicht unter der Woche zum Spiel kommen. Mit dem Geld soll im virtuellen Stadion eine Werbebande gebucht werden.
Haus beworfen
Unbekannte haben das Haus von Jenas Oberbürgermeisters Albrecht Schröter mit roten Farbbeuteln beworfen. Wie die Polizei mitteilte, wurden Vordach und Fassade in Mitleidenschaft gezogen. Die Kriminalpolizei schließt eine politische Motivation für die Tat nicht aus. Landtagsvizepräsidentin Astrid Rothe-Beinlich vermutet hinter der Tat die rechtsextreme Szene. Schröter habe sich immer wieder gegen Rechtsextremismus und Rassismus engagiert, sagte sie.
Rote Zahlen
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch beim Jenaer Technologiekonzern Jenoptik zugeschlagen. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 19 Millionen Euro eingefahren. Wie Jenoptik heute mitteilte, ist auch der Umsatz 2009 um 14 Prozent auf 470 Millionen Euro gesunken. Grund ist laut Unternehmen vor allem die gesunkene Nachfrage in Halbleiter- und Automobilindustrie. Jenoptik hat in den vergangenen Monaten bereits rund 400 Arbeitsplätze abgebaut.
Schwer verletzt
Bei einem Unfall auf der B7 zwischen Jena und Isserstedt ist heute früh ein junger Mann schwer verletzt worden. Der 27jährige war laut Polizei mit seinem Auto von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen. Er wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die B7 war deshalb kurzzeitig voll gesperrt. Auch zwischen Erfurt und Weimar hat sich ein Auto überschlagen - Details sind hier noch nicht bekannt.
Tanken nicht so einfach
Mit dem Tankschlauch im Schlepptau ist jetzt ein 62 Jahre alter Mann bei Gera über die Autobahn gefahren. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann nach dem Tanken vergessen, die Zapfpistole wieder an der Säule einzuhängen. Er fuhr los und riss den zwei Meter langen Schlauch aus der Säule. Offensichtlich bemerkte er das nicht einmal, denn die Polizei stoppte ihn erst auf der Autobahn.
Rückwärtiger Schaden
In Ohrdruf, im Landkreis Gotha, hat ein rückwärts fahrender Lkw einen Unfall mit einer Schwerverletzten und 28.000 Euro Sachschaden verursacht. Polizeiangaben zufolge stand der Lastwagen an einer roten Ampel, als der 39 Jahre alte Fahrer plötzlich die Warnblinkanlage einschaltete und zurücksetzte. Dabei schob er einen, hinter seinem Lkw stehenden, Wagen auf einen weiteren Lkw und diesen dann gegen ein Auto. Die 62-jährige Beifahrerin aus dem zuerst gerammten Wagen erlitt dabei schwere Verletzungen.
Opel will Staatshilfen
Der Autobauer Opel will noch in dieser Woche finanzielle Hilfe von Bund und Ländern beantragen. Wenn der Mutterkonzern General Motors den konkreten Sanierungsplan vorgestellt hat, sollen die Gespräche über Staatshilfen schnellstmöglich aufgenommen werden. Opel erhofft sich insgesamt 2,7 Milliarden Euro von der Europäischen Union und den Ländern mit Opel-Standorten. Auch Thüringen gehört demnach zu den potentiellen Geldgebern.
Warnstreiks
Die Gewerkschaft ver.di weitet ihre Warnstreiks heute auch auf Thüringen aus. Betroffen sind heute bei uns Verwaltungen und Bundeswehrstandorte in Erfurt, Gotha, Mühlhausen, Suhl, Gera und Eisenach. In der vergangenen Woche gab es bereits Aktionen in anderen Bundesländern. Ver.di fordert 5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Im LW-Interview sagte ver.di-Sprecherin Corinna Hersel, die Forderungen der Gewerkschaft hätten eine Vorreiterrolle. Nach Angaben von ver.di sind auch Kindergärten zu den Warnstreiks aufgerufen. Dort seien die Eltern aber bereits vorab informiert worden. Krankenhäuser sind in Thüringen von den Aktionen nicht betroffen.
Bauern beraten über Milchmarkt
Die Zukunft der Milchbauern stand heute in Erfurt im Mittelpunkt. Bauern aus ganz Thüringen diskutierten dabei gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz über den Milchmarkt und die niedrigen Preise. Außerdem ging es um Auswirkungen des europäischen Rechts auf die Thüringer Milchbauern.
Der Tag in Thüringen ist eine Kooperation der LandesWelle und der nnz.